We-Leben u. Tod,741919

….die einen kommen, die anderen gehen – doch vorher hat sich Steffi ja noch viel Zuwendung und die Welpen gewünscht…. – sie wusste schon Anfang der Woche – das es zu Ende geht – und hat mir das auch gezeigt und geschickt (das Bild)… am Dienstag hat sie sich über eine Stunde knuddeln und streicheln lassen – während die Putzfrau in der Bude wuselt und die anderen Hunde von ihren Plätzen vertrieben werden, wenn dort gerade saubergemacht wird – sie jedoch – darf auf ihrem Tron (ihrem Körbchen) bleiben – und sich die Sache in Ruhe ansehen – das putze ich selber – wenn sie es von selbst freigegeben hat – das ist es wert… am Mittwoch dann, bestelle ich ihr die Welpen und Paco, Guzo und ich verbringen viel Zeit mit ihr und auch der Janosch schaut noch mit vorbei und lässt sich von mir abholen…. am Donnerstag legen sich alle 5 Welpen + Mama ja zwischen Steffi und Paco die nebeneinander in ihren Körbchen chillen und auch da streichle ich viel…. am Freitag dann, ist sie recht zufrieden – mit dem Angebot (letztes WE hat sie sich ja Hotel Mama+Begleitung gewünscht – und Daniela, Mama, Hundekumpels und ich – haben ihr den Wunsch erfüllt…. sie will das ich bei ihr bin – bis zum Schluss – ich unterstütze sie mit Massagen und Schmerzmittel und CBT und “bete” für sie – ich richte meine Intention auf die geistige Welt (Lümmel, Lilo, Moritz und co) und bitte um Geleitschutz und abholung – rufe also die Naturhelfer an – mein Mädel abzuholen und zu begleiten…. ich merke richtig wie sich die Energie ändert, Steffi noch ein paar mal tief durchatmet und sich entspannt und dann stirbt…. sehr traurig und sehr rührend gleichzeitig – und supa das die ganze Hunde- Familie da ist u. auch Paco unterstützt, – die bekommen alle mit was läuft, bellen ein paar mal an – und erden mich supa – sie lassen sich gut beruhigen, Guzo setzt sich sogar am Schluss noch kurz daneben, schnüffelt an Steffis Nase – noch mal ein Bussi – er bekommt total mit – das die Steffi im Begriff ist zu sterben…. ist total süss und sanft und schaut mich total mitfühlend mit grossen Augen an…. die kleinen  bleiben alle zusammen – und Mama ist in ihrer Nähe und auch Paco unterstützt die Shelby und chillt neben den Welpen… er sieht das etwas lockerer – hatte viel schöne Zeit mit Steffi, ihre Zeit ist gekommen – das ist die Natur – der Lauf des Lebens – Paco – ist im Moment (10jahre, ewig schon Urlaubsgast im Rudel) der alte Weise – und verhält sich auch so – danke – du bist ein toller Hund….. –  sobald ich das sage – geht auch Guzo zu seiner Familie ins Wohnzimmer – die Tür ist offen, alle können riechen und spüren…. sobald alles vorbei ist und ich Steffi zudecke und mit Rosenwasser segne (hab ich mal gelesen – und kann ja nur helfen….) – entspannt sich auch die Lage im Rudel wieder – alle schnüffeln und schauen mit grossen Augen – genau wie Papa – sitzen auch die kleinen da – und staunen in die Welt – Shelby etwas Schaumgebremst – weil ich mit ihr konsequent trainiere – kein blödes Kläffen – melden JA – dann sag ich DANKE – und übernehme…. sie liegt unterm Tisch und schaut sich das ganze in Ruhe an – ist eh müde – und auch leicht launisch – na gut – wenn ich nicht machen darf wie ich will (viel kläffeln) dann mach eben selbst – wir wohnen ja zur Miete – und teilen mit anderen – also will ich souveräne Hunde – damit das ganze so schön harmonisch bleibt, wie es jetzt ist….. Shelby ist lustig – der Blick den sie mir zuwirft spricht Bände – so nach dem Motto: – GUT – jetzt bist du an der Reihe – ich penn dann mal – wenn ich nicht melden soll – ich lobe sie – und übernehme mit Papa Guzo gemeinsam den Welpendienst…. – das sind alles schon Bürohunde – die kommen von selbst wenn sie vom spielen müde sind – ins Büro und belagern (einzeln, ein paar, alle, alle+Mama) Papa´s Körbchen…. der siehts locker und legt sich auf der anderen Seite neben mich…. dabei leistet er gleich Welpenerziehung vom feinsten – denn wenn ein Racker aufwacht – und sekieren will – knurrt er ganz tief und schubst ihn wenn der nicht reagiert leicht mit der Nase – meistens reagieren alle 5 Welpen sehr gut auf ihn – ausser einer ist sehr überdreht – da schalte ich mich dann ein – und helfe dem Papa Grenzen setzen (ist noch zu früh und wäre alleine zu heftig) – genau wie der Mama – Shelby säugt die Racker oft nach SPielen und Fressen – doch wenn sie einfach angehoppelt kommen und wild an ihr nuckeln wollen – knurrt sie die Welpen schon an – und auch hier – reagieren die nicht sofort – schalte ich mich ein – und helfe Mama beim Grenzen setzen – so lernen die kleinen gleich – das es sich lohnt auf Menschen zu hören und sich von ihnen helfen und anleiten zu lassen…. Papa, Mama, Onkel, Tanten… in Hundeausführung machen vor – wie´s läuft…. die beste Kinderstube also – sowohl von Menschen als auch von Hunden erzogen – und die sind noch dazu im Team zusammengespielt – besser kanns ja gar nicht sein – so sind auch 5 kleine Jack Russel Schnauzer die heranwachsen und entdecken wollen – gut zu bändigen und zu händeln…. – danke Leben – für das Wunderbare Geschenk an die Hundekumpels…..

….kommen die Welpen vorsichtig und mit Respekt zu Guzo – lädt er sie schon ein – mit ihm zu spielen – besonders Charlie hat er unter seine Fittiche genommen und erzieht den kleinen Racker total herzig – der spürt schon – das die Christine alle Hilfe beim Training des kleinen gut brauchen kann – und wenn Guzo gut mit ihm umgehen kann – schaut Betti sich das ab – und macht es genauso….

…ich habe also die domestizierten Wölfe neben mir im Büro – und kann anwenden, was ich seit der Trainerausbildung (Hundeverhalten lesen und lenken und davon lernen) die letzten 15 Jahre im Rudel gelernt und beobachtet habe – und das ganze im Kleinformat – im Entstehen der Familie (Guzo und Shelby – haben beide eine gute Bindung an mich-eigener u. Stammrudelhund-beide gut trainiert) – ganz von selbst (was und wie sie halt so tun miteinander) während sie sich von den Eltern abschauen wie die mit uns Menschen umgehen und es nachmachen….. supa – die Feldforschung – gemütlich bei 20Grad im Büro – und trotzdem LIVE und LEBENDIG – voll das Leben eben….. der Reihe nach werden alle müde – fühlen sich im Rudellager schon total wohl und schlafen auch schon selbstständig in den Körbchen…..

….am nächsten Morgen werden natürlich die Welpen gleich beim aufwachen betüttelt und bespasst…. dann dürfen die großen in den Garten  – und die kleinen sollen sich ein bischen selbst beschäftigen…. – die Hundekumpels bekommen eine kleine Morgenrunde – jetzt dürfen Eltern und Onkel einfach mal wieder Hund – und sie selbst sein – die kurze Auszeit genießen alle drei total…. und müde Welpen, sind gute Welpen – und ich sperre sie gar nicht mehr in die große Box – sondern lasse sie gewähren und lege ihnen ein paar neue Spielsachen, Zweige, Klopapierrollen, Pansenstücke, Kaninchenohren mit Fell….. verteilt hin – so das sie gut beschäftigt sind – und nicht auf Kabelsuche oder Ärgersuche gehen – das gröbste ist zwar entfernt – aber lieber auf Nummer Sicher…. so sind alle damit beschäftigt – die neuen Gegenstände zu erforschen, darum zu balgen und damit zu spielen oder sie anzuknabbern (Pansen u. co)…. und wirklich sind beim heimkommen (ca. 15min) alle 5 Welpen  brav im Vorraum am Gemeinschaftslager und haben diverse “Beute” mitgebracht” – die waren gut beschäftigt – die Beute zu sammeln und sich dabei zu arrangieren…. schade – das wir keine Kamera haben – die das filmt…. lustig hatten sie es sicher trotzdem – genau wie die großen – die gleich trainieren und sich belohnen lassen – Fuss gehen, Stehen bleiben, Herkommen – loslaufen und spielen dürfen, Hund sein und genießen….. das alltagstaugliche Training – das Rudeltraining eben – alle drei sind supa – und genießen das “Freiluftfrühstück” das sie sich verdienen können -mit viel “will to please” – und die dazu passende Freiheit mit schnüffeln, forschen und markieren und allem was dazu gehört…. die Eltern genießen das Stockerlbalgen miteinander ohne Bälger – doch die warten schon…. – alle 5 total motiviert – nehmen uns in Empfang – also gleich mal üben – vor ihren Augen – dem Papa das Halsband abnehmen und alle mal daran schnüffeln lassen – das riecht nach Freiheit – das gleiche beim Paco – alle schauen zu – wie ich ihm das Halsband abnehme – und dann mal daran schnüffeln – hmm – Wald – und freundlicher Onkel – cool…. – dann kommen die kleinen dran – und lernen selbst – ein Halsband zu tragen – dabei ist es gut – sie abzulenken – denn sonst wird am seltsamen Ding um den Hals gekratzt und das am Kumpel angekaut…. also lieber beschäftigen und loben und wenn sie kratzen kurz kraulen und gleich was zu tun geben – Haushund sein – hat vor u. nach – Teile – man (Hund) gewöhnt sich an die “seltsamen” Vorlieben der Menschen – wie Halsbänder anlegen und putzen(Waschen) wenn sie stinken und schmutzig sind… dafür gibts viel Freiheit bei guter Betreuung, Versorgung und Anleitung….. die Symbiose zwischen Mensch und Hund eben – alle passen sich den “Aliens” die doch so Wesensverwandt sind (Hunde für Menschen und Menschen für Hunde – und je mehr ich wie ein Hund schwinge, desto mehr Kinder sagen zu mir: supa bei dir im Rudel – ich komme gerne wieder – aber du: ICH BIN KEIN HUND) – gibt es gewisse Unterschiede – Logischer Menschenverstand + Basis – VS  – sehr viel Basis – Körpersprache und Energie – bei Hunden….  – die 5 Racker – haben es gut – sie bleiben im Rudelanschluss – bei den Hundekumpels – zwei zu Richard, Petra und Shelby und drei zu mir – bis der eine so weit ist, zu Christine und Betti weiterzuziehen – die beste Kinderstube hat er ja – das was der Betti an Prägung und Sozialisierung fehlt – bringt er doppelt und dreifach mit – Mama, Papa und mehrere Menschenfamilien – die gut im Team versorgen…. – vor einem Jahr sage ich zu Christine im Training mit Betti (die mich viel gelehrt hat) – du brauchst einen zweiten Hund (und ich war nicht die einzige) – der gut sozialisiert und geprägt ist – ihre Antwort: Wo bekomme ich den her? – meine spontane Bauchreaktion: den bringt das Leben…. wir beide vergessen diese INTENTION (Schöpfung zum Wohle aller) wieder – und arbeiten im Team im Rudel und machen gute Fortschritte – plötzlich schenken uns Guzo und Shelby – genau das, was wir uns gewünscht haben – und spannen uns beim “aufziehen” ganz schön ein – da werden wir alle noch viel zu tun haben – doch es wird sich für uns alle lohnen… – und je besser das Teamwork – desto einfacher wird es – die Hunde spüren das…..

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