We-Hundekumpels,21718

….am Abend wird gemütlich gegrillt, die Hundebande live dabei, darf im Garten gemütlich abhängen, Spielen und Beute suchen…. wir trainieren Alltagstauglichkeit und Folgen…. alle sollen auf der Wiese bleiben – und auch wenn Menschen vorbeighen – nicht hinlaufen… schön entspannt – mitgenießen einfach…. dafür gibts dann auch Bio Frankfurter (lauwarm vom Griller) in der Wiese verteilt – zum selberfinden – gleich was für die geistige Auslastung – Kopfarbeit – Nasenarbeit macht Hunde auch schön müde und ist eine wichtige Ergänzung zum Austoben und rennen…..

…am nächsten Morgen darf die Hundebande zum Bach, wir warten auf Benio und die Zeit nutzen wir schon mal… forschen, plantschen, gemeinsam entdecken – alle finden was ihnen taugt…. dann noch die Wiese erforschen und im Schatten warten, schon sind wir “alle” und können losziehen… für Benio gibts erst mal Unterordnung (an lockerer Leine hinter mir gehen, nicht drängeln, mir Raum geben) und je besser er mitmacht, desto länger wird die Leine – er darf jetzt schnüffeln und markieren und Hundezeitung lesen – alles hinter mir und meinem Tempo entsprechend – ich habe die “Kontrolle” und leite ihn an – dabei gehe ich für Steffi und Moritz sehr langsam – er hat also genug Zeit zu schnüffeln und mir die Leinenlänge hinterherzulaufen – die Leine soll ständig locker sein – der Hund soll auf mich achten – das üben wir – ich bin ruhig, bestimmt und konsequent – und er macht gut mit – er spürt, das ich es ernst meine – und genau weiß was ich tue (ich habe schon viele Hunde ins Rudel eingeordnet – trete also Selbstbewusst und Selbstsicher auf) – also nimmt er (von selbst) eine ruhige und folgsame Haltung an – die ich sofort mit Lob und mehr Leine und mehr Schnüffeln lasse – belohne….. so lernt er, nicht zu drängeln, Respekt zu zeigen – beim Vorbeigehen und miteinander schnüffeln – statt seine Körperkraft zu nutzen – und die anderen zu verdrängen…. deshalb haben Steffi, Moritz, Guzo und Paco mehr Rechte als er – die sind schon ein eingespieltes Team – und gehen supa miteinander um, forschen und folgen – Benio soll zusehen und je mehr er lernt richtig mitzumachen – desto mehr Freiheit verdient er sich damit…. – so lernt er: “will to please” – dem Menschen gefallen wollen – was für ihn tun wollen – lohnt sich – denn der Mensch tut sofort auch was für ihn – und weiß und spürt auch was Benio gerade taugt und was er will und bestärkt richtig…. so entsteht Bindung – Verbindung (die echte, von innen raus), Vertrauen und Teamwork – klar angeleitet vom Menschen – dem Rudelführer….

…zwischendurch Wasserpausen, eine längere – mit Flugbeute für alle – jeder in seinem Bereich – kleine Kekse – vor die Hundenasen – also Feinarbeit – jeder für sich und alle gemeinsam – so fördere ich das ruhige miteinander….. den Hunden taugts, sie suchen und snacken und sind ruhig und konzentriert – nach der Wasseraction und Rudelgaude gestern – genau das richtige – mal wieder was ruhigeres mit mehr Kopfarbeit  – den körperlich sind alle 5 supa ausgelastet und können Ruhe gut brauchen….. natürlich wandern und bewegen wir uns – nur eben gemütlich und forschend – statt schnell rennend…..

..jetzt bekommt Benio die ganze Schleppleinenlänge – und ich helfe allen mal beim Keksesuchen und schenke jedem einzeln Aufmerksamkeit – die anderen beschäftigen sich selbst – jeder zeigt Respekt und keiner drängelt… für Benio ist es wichtig zu lernen: wann “er an der Reihe” ist – und wann nicht – er ist heute gut drauf – das Teamwork mit seinen Leuten passt jetzt wieder – und lohnt sich sofort – er schaut zu , beobachtet – ist Aufmerksam – ich kann also viel loben – und er reagiert auf Grenzen gut – z.b: er will vorbei – ich halte meinen Fuss seitlich hoch und blockiere ihn so – er bremst meistens schon vorher und lässt mir den Raum und bleibt hinter mir und wenn er andotzt – dann sanft und auch gleich bremsend – es ist also viel “ruppigkeit” aus dem Hund raus – weil er gelernt hat – das eine Grenze – eines Menschens (egal ob von Konrad,Fanny oder mir) ernst ist und befolgt werden MUSS…. durch ruhiges, geduldiges (drannbleiben) Training – im TEAM – haben wir das erreicht – nun gilt es das auch zu halten!! – ich investiere – mal und festige das “folgen” – er ist gut eingeschwungen – ich habe die “innere Verbindung” zu ihm – und wir trainieren – auf “Hundeart” – ich bleibe regelmäßig einfach stehen (ohne Reden) – meistens bleibt er auch sofort stehen, manchmal dotzt er an – aber sanft – und ich sage nur”wow” – wie bei einem jungen Pferd das zu stürmisch ist (hab ich im Fernsehen gesehen – bei den Pferdeprofis) – Benio erinnert mich manchmal an ein junges Pferd – also nutze ich die neugewonnene Weisheit gleich – und es funktioniert – er macht supa mit – ich kann viel loben und mit streicheleinheiten und massagen belohnen – und er bekommt mit – was “wir tun” – nämlich auf Steffi warten – und sobald ich stehen bleibe – bleibt er auch stehen – und schaut zu Steffi nach hinten – die wälzt und genießt und lässt sich Zeit – darf sie – die Tour am WE ist extra für sie und den Moritz – der Rest darf sie begleiten – jetzt kommen auch mal die Senioren zu ihrem Recht… ich kann Benio total viel loben – und ihm taugt es sogar der Steffi zuzuschauen, wie sie ihr Hund-sein – ihr Leben genießt und sich zufrieden in den Blättern wälzt…. Paco und Guzo sind ein supaeingespieltes Team und nehmen den Moritz supa mit – alle drei kennen die Regeln – und sind sich selbst genug – sie schauen brav – ich lobe – das reicht ihnen – das gemeinsame Schnüffeln – taugt ihnen total – wie Kinder, die gemeinsam Spaß haben – und nebenbei beim Wandern auf ihre Eltern schauen – Wurzeln und Flügeln eben…. gemeinsam genießen sie das Hund sein und ihre Schnüffel und Forscherleidenschaft…. mir taugts, – so kann ich mich in Ruhe um Steffi und Benio kümmern und den “Racker” integrieren…. der macht seine Sache echt gut, die Leine bleibt locker – wir arbeiten am Feinschliff…. er zeigt sich sehr devot – ich lobe und motiviere viel – damit er “in die Mitte” kommen kann – weder dominant noch sehr devot – einfach “eingeordnet” und folgsam – da ist der Schweif auf Halbmast und der Hund lustig – und steht dabei unter Signalkontrolle….

Share