So-Hundekumpels,27518

…heute gibts wieder mal eine längere – aber gemütlich-langsame Waldtour…. den Hundekumpels taugts, die Strecke kommt gut an – sie ist abwechslungsreich und spannend… ….Steffi gibt das Tempo an – und “unsere” vier Jungs bleiben brav in der Nähe und amüsieren sich miteinander…. der Moritz bekommt “Rudeltraining” – er soll seine Nase nutzen um dem Rudel zu folgen – ich unterstütze ihn (mit sanftem Richtungsweisen über Berührungen und Geruch) bei den Kreuzungen – und er soll aufmerksam bleiben – während er forschen und schnüffeln darf…. das bekommt er immer besser hin – und Guzo, Janosch und Edgar unterstützen ihn tatkräftig (sie laufen an ihm vorbei und geben so die Richtung vor, sie laufen um ihn rum – wenn er stehen bleiben soll u.s.w….) – alles was mir gefällt belohne ich mit Lob und Aufmerksamkeit – Edgar und Janosch wollen arbeiten und sind top motiviert – und haben beide schnell raus – wofür es heute “extralob und betüttelung” gibt – -fürs Moritz lenken – beim Guzo schauen sie sich ab wie´s geht – versuchen es selbst – so wie sie “sind” und lassen sich von mir supa anleiten und lenken – so sind sie beschäftigt und werden miteinbezogen – statt um Aufmerksamkeit zu buhlen – bieten sie das erwünschte Verhalten – und bekommen sie “gerne geschenkt”…. sonst wird viel gespielt und gemeinsam geschnüffelt – und das Teamwork der Kumpels ist spitze… ab und zu mit Leckerlie fürs herkommen und dableiben belohnen (wichtige Übung im Rudel) und sonst über Spiel und Aufmerksamkeit lenken und belohnen… – den Hunden geben – was sie wirklich brauchen – und sie dabei Hund sein lassen…. ihr Wesen respektieren und anleiten eben…..

…Edgar bekomt auch “Rudeltraining” – von der Hundebande – von Guzo und den anderen Hundekumpels lernt er sehr viel – im Umgang miteinander – seine Sozialkompetenz wird sehr verbessert, während er sein “will to please” den Menschen gegenüber einfliessen lässt – genau wie Janosch, der das Training im Rudel schon lange lebt und schon supa “Hund ist” und echt lässig mitspielt und mitmischt – genauso jetzt der Edgar – er ist ein “richtiger Hund” – statt ein übermässig Menschenbezogener “Balg” – sein Trainingslevel ist supa – da hat Gabi volle Arbei geleistet – und es echt gut gemacht – er folgt aufs Wort – ist also schon ein guter Hundekumpel – nun lernt er noch (Menschen und Hunden) Raum zu geben – anzufragen und sich einladen zu lassen – statt einzudringen (drängeln, bedrängen, picken..) und mit anderen Hunden zu kommunizieren – einer bittet um das Spiel – oder startet einfach ein Laufspiel und motiviert die Kumpels mit Blicken und Energie – und wer mag – steigt darauf ein – wer nicht mag – kann in Ruhe “sein Ding” machen (schnüffeln, forschen….) – wenn es den Rudelregeln (am Weg laufen, in der Nähe sein, Respektvoll miteinander umgehen…) entspricht… so gehts im Rudel harmonisch zu – und jeder kann genießen und sich entfalten…  – so ungefähr: man lerne vom sanftesten – und bringe alle auf dieses Level – und  bewundere den mutigsten und lehre was du dadurch lernst an alle im Rudel weiter…. – so entstehen sensible und selbstbewusste Hunde – die Klartext sprechen – eben ganze Hundekumpels – Alltagstaugliche Hunde – die überall gerne gesehen sind – somit “agieren” wir im Hundetraining “zum Wohle aller” – da das miteinander leichter wird – wenn die Hunde gut erzogen und ausgelastet sind – miteinander klarkommen und folgen statt eigensinnig und respektlos zu agieren – weil sie nicht verstanden werden und viel Überschüssige Energie vorhanden ist – dazu noch – keine klaren Grenzen – schon ist der “blöde Hund” vom Menschen “vergeigt” worden – doch schuld ist NICHT DER HUND – sondern das mangelnde Verständnis und die unklare Kommunikation DES MENSCHEN…. also helfen wir unseren 4 Beinigen – Freunden und kommunizieren klar mit ihnen (klare Signale, Energie-Ausstrahlung – Ruhig und Bestimmt und Körpersprache) – so wie sie es verstehen können – bei frechem Verhalten – eine klare und ruppige “Antwort” – der Energie (intensität) des Hundes (in der Momentanen Situation) entsprechend – sorgt für Klarheit und Respekt – und wir agieren SO SANFT WIE MÖGLICH (heißt aber auch – das wir “schnell und rechtzeitig” Grenzen setzen) – bei Respektlosigkeit anderen Lebewesen gegenüber – sonst gilt: VIEL BELOHNEN – alles klar BESTÄRKEN – was an Verhalten ERWÜNSCHT ist (mit dem was der Hund gerade will und braucht) und spielerisch und motivierend anleiten – dabei jedoch ruhig (in sich ruhend) und bestimmt (konsequent und klar, nicht bittend oder fragend) agieren – wir beschäftigen uns gerne mit dem Hund und seinem Training – er spürt das und macht motiviert mit – so kann er sich die Aufmerksamkeit (auch Lob, Futter, Spiel….) verdienen – statt ständig um sie “buhlen” zu müssen…. – nach der “Action” – gibts dann ein klares ENDE – ein genug oder Pause oder welches Wort auch immer – man nehmen mag – nur man nehme es immer – EIN KLARES SIGNAL – für den Hund gehts dann ab in den Chillmodus (entweder auf einem Platz, oder wenn er schon brav folgt einfach in den “Abhängemodus” zum rasten im Rudel, in der Wohnung, im Auto, im Lokal….) und er soll runterkommen und sich entspannen (auch sehr wichtig zum Auslasten – die Entspannungs und Ruhephasen)

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