Sa-Rudeltraining,3318

….für die Hundekumpels beginnt der Tag im Wald mit einem Hundetrainings-Spaziergang….. der Meute taugts, alle sind brav dabei….. die Belohnung ist: forschen, schnüffeln, spielen dürfen und frei sein und ab und zu ein Leckerlie dazu fürs rechte Verhalten…. dafür gilt es Regeln zu befolgen und Grenzen einzuhalten (in der Nähe sein, folgen, im Umgang miteinander……) alle 5 bekommen das heute echt supa hin und genießen die Schneetour am Morgen……

Dann gibts eine Kleinigkeit zu Futtern und eine gute Stunde Pause. Nun noch mal auf Achse – heute ist ein besonderer Tag: Moritz hat Probleme zu Hause mit den beiden Jungrüden (kleine freche Köter) und daraus entstehend mit seinen Menschen – die Situation ist angespannt und passt gar nicht – da muß sich schnell was ändern: – Fazit: Moritz kommt in sein Rudel – die beiden frechen Jungspunde (pinkeln alles an, auch daheim) werden kastriert und dann ordentlich trainiert. – Benimmregeln und co…..

Daniela “die Seele” mit dem großen Herzen (ganz viel Liebe für alle Hunde u. auch Menschen im Rudel) übernimmt den Fahrtendienst und holt den Moritz. Gemeinsam mit Momo bringt sie ihn ins Rudel – und natürlich gehen wir gleich gemeinsam auf Tour. – Die Freude ist groß, alle sind begeistert und auch Steffi will unbedingt noch mal mit….

Wir sind zuerst im Wald, machen gleich eine Wasserpause und ich  ziehe eine Linie in den Schnee – oberhalb dürfen sich alle frei bewegen, wir machen auch Flugbeute-Suchspiele – damit allen warm bleibt, jeder kann nach oben laufen und sie können spielen. – Nach unten jedoch (zur Strasse, wo Daniela mit Momo und Moritz herkommt) – ziehe ich die klare Grenze bei der Linie – und lasse keinen vorbei. Alle benehmen sich gut, Guzo, Janosch und Abbie testen ein paar mal “ob es mir wichtig” ist und ob ich es “ernst” meine – oder ob es nur “Spaß” ist – ich beharre — ruhig (in meiner Mitte und entspannt) und bestimmt (Klartext: Hier ist Schluss) auf meiner Entscheidung – die dient dem Wohle aller: – Sie können sich sicher frei bewegen und ich stehe unten – und sehen unsere Freunde zuerst – und kann die Hunde dann losschicken – wenn es sicher ist – also unter Signalkontrolle – und Daniela und die anderen Hundekumpels sind die Belohnung fürs Rudel – fürs Folgen – und bleiben – dürfen sie dann sicher hinlaufen und begrüssen und Gaude haben und sich am Moment freuen und miteinander und mit den Menschen spielen – und gemeinsam Spaß  haben – so lege ich (jeder Mensch-für sein Leben und seinen Hund) die Reglen fest (die das Rudel schützen und leiten) und wir kommen miteinander gut klar. 

Immer beobachten wie die Hunde drauf sind – sie zeigen das ganz ehrlich an – Abbie – schweift mental ab – ist geistig ganz woanders – hier kommt das Training – zum Tragen – ich rufe sie zu mir (dafür wurde sie schon oft belohnt) – sie folgt brav (ist aber geistig schon wieder weg) – ich agiere nach dem Verfahren “Zuckerbrot” (Leckerlie fürs kommmen u. Lob dazu) und “Peitsche” (ab an die Leine, weil sie so abgelenkt ist) – und habe sie somit im Griff und kann belohnen was ich will (das mitarbeiten, richten der Aufmerksamkeit auf mich, das “will to please” eben…..) und negieren was ich nicht will (jagen und co….) – Janosch ist zu anhänglich – dem ist fad – er bekommt was zu tun – und übernimmt die Abbie – ich helfe ihm dabei und bestärke was er richtig macht  -sobald auch sie mitmacht – bestärke ich auch – was sie richtig macht: – tun sie nix für mich und schwingen sich nicht ins Rudel ein – Zerren beide an der Leine (nicht so toll) – reagieren sie auf mich – sind sie an lockerer Leine miteinander und werden von mir dafür belohnt…. somit lernen die Hunde – das es sich lohnt – auf mich (auf den Menschen, auf die Menschen die es richtig machen) zu hören……

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