Sa-Rudeltraining

…..in der Pause unterm Baum – sieht man sehr genau – warum Luke an der Leine ist und alle anderen frei sein dürfen….. – seht selbst……

Mit Flugbeute und Spielaction mit seinen Kumpels lässt er sich jedoch gut ablenken und ich belohne mit “spielen dürfen”  – Guzo ist motiviert – Luke bekommt die Leinenlänge und darf mit Guzo balgen – leider nix zum Festbinden da – also muß mein Fuss herhalten – der steht fest am Boden – während ich Amy streichle – zappt es immer wieder leicht an der Leine – doch Luke ist echt bemüht und hat schon gelernt den Leinenradius einzuhalten. Also drücke ich ein Auge zu – er darf zappen und ich halte still und streichle Amy – die wiederum lernt sich zu entspannen und statt auf meine Schoss zu klettern, neben mir zu sitzen und sich trotzdem sicher zu fühlen. Steffi chillt daneben und strahlt auch Ruhe und Sicherheit aus. Edgar würde gerne mitmischen – doch das wilde Spielen von Guzo und Luke bewegt ihn immer dazu grob zu werden – und sich angegriffen zu fühlen. – Doch Junge: SCHAU GENAU – die sind wie ich – WILD und verrrückt – aber nicht grob….. – ich ruf ihn raus – lasse ihn Flugbeute um den Baum suchen – und nebenbei kann er noch zusehen. – Edgar ist schlau – kennt mich schon – es gibt jetzt kein Streicheln für ihn – die Jungs spielen ihm zu heftig, Steffi chillt faul, genau wie ich – und somit hat im Moment keiner im Rudel was zu bieten -das ihm taugt – er hat schon gelernt – das Lästigsein – jetzt nur Rüffel von allen Seiten einbringt – und statt wie früher um Aufmerksamkeit zu betteln – kommt er meinem Angebot nach – sucht die Flugbeute – ich lobe ihn sofort dafür und leite ihn verbal an. – Er bekommt was er will: Aufmerksamkeit und was zum tun – nach den Rudelregeln und dem befolgen meiner Signale. – Hungrig ist er auch, also strengt er sich an – setzt seine Nase ein – und sucht sein Essen (in sicherem Umfeld von mir gestreut) selbt und stärkt seine Sinne. Dabei entspannt er sich und wird satt und müde. – Lob und Aufmerksamkeit gibts auch dazu. – Die Rüffel kassiert jetzt der Guzo – wenn er glaubt, die Flugbeute für sich beanspruchen zu können – und Edgar schimpfen will. – Edgar sieht zu wie der Guzo sich den Rüffel und schimpfer einfängt und sucht ganz stolz weiter, was ich wiederum lobe. – Er lernt ein freies miteinander – ohne an mir zu picken – in Verbindung mit mir zu stehen – und Guzo bekommt Regeln und Grenzen – denn Essen teilen – das ist sein Schwachpunkt. – So profitieren alle Hunde von den stärken der anderen – weil ich sie bestärke in dem was sie richtig machen – und somit für Harmonie und Fairness sorge – denn das ist die Aufgabe von uns Menschen – weil wir logisch denken – und mitfühlen können.

Guzo schnallts – und spielt lieber wieder mit Luke – der das natürlich klasse findet. Amy lernt – Streicheln nach meinen Reglen: – kein hochklettern, kein schubsen mit Schnauze, kein vor mich setzen – sondern – an meiner Seite sitzen und sich streicheln lassen. – Das ist die beste Belohnung für sie im Moment. Die Steffi schaue ich an – die liegt und chillt und bin froh das es sie gibt – und sie so ein gutes Vorbild ist – und die schaut mit soviel Liebe im Blick zurück – das ich baff bin – und mir wieder mal bewusst wird – wie wertvoll die Hunde als Vorbilder für uns Menschen sind – bedingungslose Liebe und absolute Loyalität. Gute Freunde und Spaßbringer dazu – deshalb sind sie so toll.

Steffi macht den Eindruck: Habe Flugbeute gesucht und Wasser gesoffen, dabei den Jungen gezeigt-wie´s läuft und genieße nun meine Freiheit im Rudel und chillen ist genau das was ich jetzt will. Jetzt leiste du deinen Beitrag – Eine echte Hilfe beim Rudeltraining – und wie recht sie hat. – Ich belohne mit streicheln und anleiten und loben beim Keks suchen und beim sanfteren spielen miteinander – Luke legt den Guzo einmal zu grob um – der bekommt große Augen im Flug – die ich am Foto erwische – doch Luke ist schlau: er schaut und erkennt – Guzo steht auf und macht sein: Grrrwrrrfffff mit dem Luftschnapper – die typische Abwehr für zu grobes Verhalten – ein klares genug.. – Luke beschwichtigt und legt sich hin und lädt Guzo ein weiterzuspielen und dreht sich (wie ich es auch mache beim spielen mit Guzo) auf den Rücken und lädt ihn zum balgen ein. – Das taugt dem kleinen wieder – einmal schütteln und erneut ins Spiel stürzen…… – Guzo ist mit einem Jahr – schon echt genial im Verstehen der Hundesprache und liest die Hunde gut und “spricht” gut zu ihnen. – Ich lerne schon viel von ihm – wenn ich mir unsicher bin (freches, grobes Benjo Spiel….) ob das nicht schon zu heftig ist – zeigt mir der Guzo genau – wann der Benjo – lustig überdreht und einfach zu ignorieren ist – und wann er frech dominant – jetzt eine Grenze braucht. Er schnappt ihn ab (-sein Grrrrwwwfffff-Luftschnapper) und Benjo akzeptiert das. – Ist ja sein Kumpel, der mehr Erfahrung hat als er und mit dem man viel Gaude haben kann.

Andererseits lernt Guzo viel von mir und vom Rudel – Teilen, Umgang mit Ressourchen, Zusammenleben mit den Menschen – da ist er einfach ein einjähriger Hund, der seine Grenzen testet. – Haben die Hunde ein gutes Sozialverhalten – und sorgt jemand dafür das sie es FRIEDLICH selbst ausmachen – läuft alles in gesundem Rahmen ab – und es werden vielleicht mal ein paar Haare gezupft, doch sonst bleiben alle heil. – Gold wert sage ich euch – denn die anderen – fremden Hunde spüren die Harmonie – das Selbstbewusstsein und die Freundlichkeit – die Gaude die das Rudel hat – und bleiben selbst freundlich und die meisten wollen gleich mitmachen.

Nach der Gaude und der Bewegung gehts noch mal ab zum kühlen. Dann ab nach Hause und chillen und leckeres Essen und am Nachmittag wieder raus in den Garten. Fellplege steht an. Während ich Edgar käme (und er einen Ball zerlegt) – hilft uns Nachbarstochter Irena – und pflegt die Amy. Der taugts, sie genießt die Aufmerksamkeit nur für sich. Nachdem die Pflegeaufwändigen Hunde durchgebürstet sind – gibts leckere Beute für alle. Irena verteilt – sie weiß wie´s läuft und folgt den Anweisungen. – Alle Hunde sprechen gut auf sie an und machen motiviert mit…….

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