Sa-Rudeldynamik,25120

…heute nutzen wir die Rudeldynamik….. der Hunde – Vater – Guzo – ist selbstbewusst und fröhlich und gut sozialisiert…. er hat eine starke Bindung zu mir, ist sehr eigenständig und lebhaft – dabei aber sehr motiviert – gemeinsam mit mir zu agieren…. meine anderen beiden Hunde, Söhne vom Guzo – Kalle und Bustin – sind gut zusammengespielt und von mir und ihrem Papa von klein weg (Mit Mama – Shelby u. allen 5 Geschwistern) gut eingeschwungen worden und stehen unter Signalkontrolle…. ein weiterer Sohn vom Guzo – Charlie – hat die Aufgabe – Betti dabei zu helfen – mutiger und selbstbewusster durchs Leben zu gehen – und das “Haushundsein” zu genießen…. er macht seine Sache echt gut – denn alles was die Betti sich im Rudel traut – mit Frauli und mir gemeinsam im Rudel gelernt hat – zeigt sie auch zu Hause schon – sie ist so richtig aufgetaut…. Paco, der 11 Jahre alte Weise – ist schon von meiner ersten Generation Hunde (aus dem Tierschutz zusammen gestellt – soziale 1 Jährige Hündinen, zu meinem Rüden, den ich selbst sozialisiert habe, – Lümmel, Steffi und Lilo) trainiert worden und mit ihnen aufgewachsen – immer wenn er im Rudel war (ist beim Frauli ein Therapiehund und gut trainiert – im Rudel übt er dann immer – “hündisch”) – und gemeinsam mit Steffi (mein Staff-Podenco Mix) die zum Glück 16Jahre alt wurde – und noch 3 Jahre den Guzo gelehrt und die die Weisheiten des Rudels eingeweiht hat. – So haben Steffi und die alten weisen Hundekumpels gemeinsam mit mir – einen guten Hundekumpel aus Guzo gemacht – der nun seinerseits sehr sozialkompetent beim weitergeben der Weisheit im Team – im Rudel hilft….. er durfte einmalig Vater werden – mit seiner “Lieblingshündin” Shelby (Jack Russel Terrier, auch 3 Jahre alt, seit über einem Jahr im Rudel) – und beide Eltern dürfen ihre “Sprösslinge” gemeinsam mit uns Menschen im Team – im Rudel großziehen. – 2 bei mir (bei Papa), 1 bei der Betti (Hundekumpel – trainiert fleissig mit Frauli im Rudel und auch selbst) und 2 beim Richard (bei der Mama) – alle Halter haben bei der “Aufzucht” geholfen und sie mehrmals wöchentlich besucht – und so entstand eine Patchwork-Familie gemeinsam mit dem Hunderudel…. ab der 4 Woche durften die 5 Welpen zum Papa – am Wochenende – ein schöner Ausflug mit Mama – Shelby – die sich riesig darüber freut zum Guzo – und zu mir ins Rudel zu dürfen – und Steffi hatte noch 4 Wochenenden Zeit – sich als Oma – als alte Weise – mit den Rackern zu bechäftigen – und obwohl ich ständig auf “abrufbereitschaft” an ihrer Seite war – hatte ich keinen einzigen Einsatz – denn kein Racker war frech – alle spürten (mit 4 Wochen schon) – ihre ruhige und weise und freundliche Ausstrahlung und haben sich sehr vorsichtig und respektvoll genähert und die mutigen sich sanft an sie rangekuschelt. – Alles lief von selbst – sehr respektvoll und freundlich ab.  – Die Strafe für die illegale Tierpension – war es also wert – denn obwohl traurig – habe ich unwissend mich in eine Grauzone der Gewerbeverordnung bewegt – bin keine Tierpension – darf also anscheinend – keine Hunde zu Hause haben, ausser meinen eigenen – da sonst die Gewerbeverordnung in Kraft tritt – und ich eine Tierpension öffnen müsste – was ich aber gar nicht brauchen kann – ich bin Trainer+Betreuer – in Kombination – also Dog-Walker mit Trainierausbildung (Alltagstauglich) und Trainingspflicht – für meine 2 und 4 Beinigen Schützlinge… – aber immerhin: – unsere Welpen sind gut geprägt und sozialisiert auf Menschen und Hunde, die Beisshämmung sitzt sehr gut verfeinert – alle sind freundlich uns sensibel im Umgang miteinander – auch wenn die Spiele mal ruppig werden (sie sind jetzt Halbstarke mit 11 Monaten) und schon mal ein ordentlicher Dämpfer nötig ist – wird keinen Welpen auch nur ein Haar gekrümt – auch wenn die (verdiente) Grenze sehr ruppig und laut und mit viel Berührung stattfindet – oft vom Vater, doch auch vom Rest des Rudels (jetzt erziehen schon alle – am Anfang durften nur Mama und Papa und wir Menschen ran – da war Guzo Vater sehr resolut – bis zur 4 Woche durfte KEIN Hund aus dem Rudel mitmischen – auch viel weisere als er – denen er sonst viel Raum gibt und sie anhimmelt und liebt und Respekt vor ihnen hat – da war klar: das ist sein DING – Shelby hat er hingegen sehr viel Respekt entgegengebracht und sich sehr devot verhalten – die Mama im Rudel – war der “Checker” in der Zeit – und hatte das meiste zu melden (beim Umgang und näherkommen – händeln – der Welpen – ihrer Kinder) – auch ich habe ihr da den Vortritt gelassen – und sie während ich von ihr lernte nur im Notwendigsten angeleitet – und es eher so wie Guzo gehalten – viel Respekt zeigen (devot war ich nicht – aber sehr rücksichtsvoll – Shelby dankte uns das Teamwork mit vollstem Vertrauen – und wir durften ihre Welpen von Anfang an Angreifen – was ich mich jedoch nicht traute – die wirkten soo zerbrechlich – also lieber Hand zur Nase – und vorsichtig streicheln – und warten bis sie “stabiler” werden – und ich mich wohl fühle – nach ein paar Tagen und zu sehen beim “aus dem bauch raus nehmen – von Shelby´s Menschen – die ein gutes Bauchgefühl mit Hunden haben – habe ich mich dann auch getraut – ganz vorsichtig – vorsicht zerbrechlich – und alle Hunde und Menschen haben das gespürt und mir viel Raum gegeben) und im TEAM-WORK agieren – ab der 4 Woche – waren dann alle 5 zusätzlich hungrig – und recht grob zur Mama – und Tierarztbesuche lernen – ist eh wichtig – also mit Papa und Mama und den 5 Rackern auf zur kompetenten TÄ unserer Wahl (seit Jahren schon) – und die Welpen vorstellen – und einen Ernährungsplan – der zu uns passt (frisch und frisch gekocht und bio und natürlich….) – gewünscht – und bekommen – erst mal “Bio-Huhn pur und gewolft” – und so begannen unsere Racker fest zu essen – und Mama war entlastet – und das Säugen diente mehr der Beruhigung und des Zusammenhalten – als des Hunger stillens – so kam schnell wieder Harmonie – ins Rudel – und alle lernten – das es sich lohnt – im Team zu arbeiten…

 

so halten wir das auch heute – Betti hat Angst – zu Beginn der Tour (es hat da mal geknallt beim Aussteigen von uns – und Hunde lernen Ortsbezogen, wie sie mir hier verdeutlicht und in Erinnerung ruft) – ist Betti total unentspannt – und macht schon im Auto dicht – beim öffnen der Tür – als sie mitbekommt – das ist das Auslaufgebiet – in dem es schon mal geknallt hat – sie zeigt Meidehaltung – zum Glück habe ich “frechere” Racker auch dabei – denen das total egal ist – sie haben Bock auf aussteigen – also schön anleiten – alle aufstellen zum anleinen – und Betti “nebenbei” mitnehmen – alle angeleint und aufmerksam auf mich schauend – supa – belohnen und das o.k. zum Aussteigen geben – Guzo, Kalle, Bustin sind ein eingespieltes Team – Charlie richtet sich gut nach ihnen – Paco ist aufmerksam und gut auf Menschen bezogen – also die 4 Jack Russel – zuerst – Paco loben und neben Betti bringen – und sie mit “seinem Schwung” mitnehmen (der genau richtig ist für ihren Zustand – motiviert aber nicht drängend und sehr freundlich) – hole ich mir die beiden gemeinsam aus dem Auto raus – was prima klappt – also loben – alle – auch die an lockerer Leine wartenden 4 (sie wissen was ihnen Erfolg bringt – sich für sie lohnt – nämlich genau das geduldige lockere Leine – gehen/stehen/warten) und sie dürfen für braves Folgen (Das will to please – das mir die Hunde zeigen) – auf die Auslaufwiese laufen – die beste Belohnung /BESTÄRKUNG – im Moment – die Gaude miteinander – die Hunde bekommen was sie sich wünschen – fürs FOLGEN – und lernen somit immer wieder – das es sich FÜR SIE LOHNT – auf mich zu hören. – Charlie bleibt voerst an der Leine – darf aber schnüffeln und markieren – ich leite dabei an – so das er Betti zwar “mitzieht” – aber nicht überfordert (ich bin der Stossdämpfer in der Mitte) – helfe also die Rudeldynamik harmonisch zu halten…. er macht seine Sache gut – und verdient sich dafür den Freilauf – das sieht Betti – sie rückt an meine Seite auf – ich bin ruhig und entspannt und halte die Leine locker und “spüre” sie mehr als ich sie sehe – und sie taut auf – mein Gespür signalisiert entspannung – ich sehe leicht zurück (kein anstarren oder fixieren – auch nicht  – noch SOOOO lieb gemeint) – und meine logik kann mir mein Gespür bestärken – der Schwanz ist jetzt auf Halbmast – ihre Bewegungen werden lockerer, die Spannung weicht, sie beginnt sich für das SPiel ihrer Freunde zu interessieren und hört auf “ängstlich” in alle Richtungen zu schauen – jetzt ist die Leine (die als Sicherheit dient – mit 2 FIngern – sanft, ruhig und bestimmt mitnehmen – reicht für sie) unnötig und ich lasse sie fallen – Betti folgt weiter brav – entspannt sich weiter und der Schwanz geht hoch (entspannte Haltung bei einem Spitz Mix – und ähnlichen Mischungen – ist der Schwanz OBEN – hat NIX mit dominanz zu tun – hat der Mensch beim züchten so mitbeeinflusst) – und sie beginnt im Rudel “mitzuschwingen” bei den Spielen und Bewegungen der anderen Kumpels (wie im Fischschwarm – morphogene Felder – nennt Rupert Sheldrake das) – mitzumachen – das ist supa (sie taut uns immer schneller auf und fühlt sich wohl) – und ich belohne es sofort – freuen – anfeuern – motivierend – sehr freundlich – herrufen – und ihr die Schleppleine abnehmen (als Belohnung fürs kommen) und sie spielerisch wieder losschicken und mich mit ihr freuen das sie Spaß hat und sich traut – so lasse ich die Hunde das Tempo ihres Wachsens bestimmen – während ich sie dabei spielerisch und wenn nötig auch bestimmt anleite – und sie ganz natürlich von ihren Artgenossen lernen lasse – WICHTIG: die gehen harmonisch miteinander um – sind sehr Sozialkompetent und haben ein gutes Gespür entwickeln können – UND stehen unter Signalkontrolle vom Menschen. – Nur Hunde die sich wohl und sicher fühlen – spielen – und gerade bei Welpen und Junghunden ist das Spiel besonders wichtig – zum lernen fürs Leben – und genau wie wir Menschen – lernen die Hunde – nie aus – sondern ihr Leben lang weiter. Mit uns Menschen – und aneinander – beides wichtig – finde ich…..

 

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