Sa-Hundekumpels,19119

…..heute gibts wieder Training der ruhigeren Art – wir “unterhalten uns” auf hündisch……. Steffi und Guzo kennen das schon und achten gut auf meine Körpersprache und Energie…. ich übe mich in klarer “Aussprache” – “Ausstrahlung” und so wird unser Teamwork immer besser…. Rona zeigt sich von verschiedenen Seiten – sie läuft viel zu weit vor, achtet schon auf uns – jedoch ist sie viel zu weit weg und verschwindet öfter aus meinem Sichtfeld – sie glaubt anscheinend – weil´s gestern – lustiger, lauter und ruppiger zuging – wir haben ja den Sergio auf Rudeltollen und folgen in neuem Gebiet trainiert – das sie heute wieder genauso frech und lustig loslaufen kann – doch Mädel – du bist 5+ – also keine 2 mehr – hast die “Rennausbildung” schon mit 2 Jahren absolviert und ich erwarte von dir – das du dich wie ein erwachsener Hundekumpel verhältst – und dich an die Regeln hältst und von selbst auf mich und das Rudel achtest…. – wir stehen ständig im Kontakt – auch wenn die Hunde am Forschen sind…..  andererseits geht Rona voll freundlich mit der Hündin um, die wir öfter hier treffen und die etwas unsicher ist – im Umgang mit neuen anderen Hunden…. den Guzo und die Steffi mag sie – und so hat auch Rona gute Karten und benimmt sich prima – Raum geben – Vorsichtig zum Schnüffelritual einladen – einander beschnüffeln – und jeder zieht seines Weges…. dafür gibts ein fettes Lob… doch schon ist die graue Laus – wieder eigenständig unterwegs und rennt einfach den Weg weiter nach oben – doch wir wollen abbiegen – und ich will sie nicht dauernd rufen müssen – sondern sie soll auf mich achten… – also gehe ich einfach – wir sind alleine – und so kann sie die Erfahrung machen DU schaust auf DEIN Rudel und ICH LEITE es an….. sie kommt uns nachgeschottert (brav) doch leider nicht am Weg, sondern querfeldein – sie kürzt ab (gar nicht erwünscht) – also ab an die Leine – und Weg gehen üben….. dabei gibts Spiel und Belohnung – Beute “Jagdspiele” (Baumleckerlies, Flugbeute…) Rona schwingt sich wieder ein – also bekommt sie dafür wieder Freilauf geschenkt…. klappt kurz gut – dann schweift sie wieder ab (geistig) – die Aufmerksamkeit geht in den Wald und in die Ferne – sie läuft zwar am Weg – doch wir sind wurscht – also eher “Nebenbei-Begleitung” – würde sie in dem Zustand was sehen (Wild) – wäre sie weg – also sofort meutern und einschreiten und eine Verbale Grenze setzen… klappt 5 Minuten – dann gehts wieder los – viel zu weit vor und total eigenständig – reagiert nicht auf stehenbleiben oder umdrehen (was jeder Hund tut der eingeschwungen ist – ohne uns zu sehen – bleibt er stehen wenn wir stehen bleiben und hat uns im “Gefühl”) – also radikal – weggehen, verstecken und Guzo und Steffi die aufmerksam dabei sind – mit einem Baumspiel belohnen…. ca. 2 Min später ist die graue Laus wieder da – Rona hat uns gefunden – schön von ihr – doch echt spät – also “Zuckerbrot” und “Peitsche”… ein Leckerlie fürs finden und gleichzeitig kommt die Leine drauf für´s viel zu lange und zu weit weg sein…. wir üben “Einschwingen” – ich bleibe stehen, ich drehe mich, ich ändere Geschwindigkeit – sie macht supa mit – sie kann es ja – doch ich bin schlauer – kein Freilassen und Losschicken mehr – damit kann sie heute nicht gut umgehen – sondern einfach die Leine fallen lassen und ihr so die Möglichkeit geben “frei zu schnüffeln und zu markieren” – jedoch alles hinter mir – und vor Steffi – so ist ihr “Raum” klar definiert – Rona versteht nach dem sie zwei mal vorbeiwill – ich ich sie körperlich verwarne und den Weg (Raum) einnehme – das versteht sie gut – bleibt brav stehen und dann supa hinter mir…. so kann sie sich auf Steffi und das Rudel einschwingen – und wieder besser lernen – von selbst mitzumachen und aufmerksam zu bleiben – auch beim forschen und schnüffeln – ihr “will to please” – will gefördert werden…. so kann ich sie fürs richtigmachen loben – und mich darüber freuen – statt mich zu ärgern – das ich sie ständig rufen muss – oder sie komplett an die Leine zu nehmen…. somit – gebe ich also jedem Hund – so viel Freiheit – wie er händeln kann – in dem er mir beim frei sein von selbst gut folgt – sobald das nachlässt – herrufen (hoffentlich oft geübt und wieder losgeschickt) und belohnen und kassieren – was zu tun geben für den Kopf – und dann wieder vorsichtig mit Freiheit belohnen…. die Verantwortung liegt immer beim Menschen – und souverän zu händeln – sind eben nur Hunde die unter Signalkontrolle stehen und gut folgen…. über die freut sich auch die Aussenwelt denn sie sind herrliche Spielgefährten und Kumpels….

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