Mo-Wandern u. Training,17918

…es ist Ruhe eingekeht, Janosch spürt das Charlie jetzt mehr “da ist” und besser mitmacht – und traut sich mit ihm ins Rudel und forscht und schnüffelt mit… der neue richtet sich gut nach dem Althasen – sein Gehirn arbeitet auf Hochtouren – immer wenn er probiert – sein Herrli zu bedrängen – nehme ich den Raum ein – und schicke ihn wieder ins Rudel – Janosch hilft mir und leitet ihn an – dafür wird er viel gelobt – ist der “große coole”, der “alte weise” – und das taugt ihm natürlich…. Eros ist noch nicht so weit – oder sein Mensch ist erst am “öffnen” dem Rudel gegenüber – er läuft supa Fuss – nur leider hat sie ihm das Signal nicht gegeben – sondern er hat selbst entschieden – das sein Mensch beschützt und im Auge behalten werden muss…. so verpasst er leider die Gaude im Rudel… doch Schritt für Schritt – wir loben alles – was er im Rudel macht, Shelby und Guzo taugen ihm schon – und lassen ihn sonst mal “zuschauen”…  Shelby – heute ganz lustig und neugierig – wickelt sofort auch den Charlie um ihre Pfote – einmal schnüffeln – und schon findet er sie auch supa – und auch Katja ist begeistert von ihr…. grad mal 3 Monate im Rudel – benimmt sie sich – wie ein Althase (als Guzo´s beste Freundin hat sie schon viel Zeit bei uns verbracht)…und schnell alles gelernt – was sie im Umgang mit anderen Hunden und dem Rudel braucht….

…nach der Rudeltour chillen wir wieder am Teich…. Steffi macht vor wie´s läuft und nimmt eine Mütze Schlaf… Charlie wird NEBEN seinem Menschen geparkt – er ist müde und entspannt – ein guter Zeitpunkt – die Verbindung mit seinem Menschen “gerade zu richten” – sie auch aus Hundesicht passend zu machen – statt den Hund als Mensch mit 4 Beinen und Fell zu sehen – lernt der Mensch – den Hund als Hund zu sehen – und ihn auch so zu behandeln. – Hunde brauchen Klartext – Körpersprache und Energie – um sich wohl zu fühlen – zusätzlich lernen sie Signale aus der Menschenwelt – und können uns so folgen…. trotzdem bleiben sie Hunde – und brauchen den Umgang mit andern Hunden und Menschen die sie anleiten und “hündisch” sprechen – sie verstehen und auf sie eingehen – ihnen geben was sie brauchen – klare Regeln und Grenzen – gute Anleitung – und rechte Belohnung – im richtigen Moment die erwünschte Bestärkung – so kommen sie gut miteinander und mit uns klar – erweisen wir Menschen den Hunden den Respekt – zu sein wie sie sind – einfach Hund – in Symbiose mit dem Mensch – zeigen auch die Hunde uns Menschen Respekt und aktivieren ihr “will to please” – sie wollen mit uns tun – weil es sich für beide Seiten lohnt….

…genug Theorie – nun zur Praxis: Katja wird neben Charlie gebeten, sein Mensch ist im Lokal – sie soll sich neben ihn setzen und die Verbindung zu ihm spüren – statt zu reden, zu streicheln oder ihn anzuschauen…. bekommt sie gut hin – er bleibt entspannt liegen…. sein Mensch kommt zurück – er soll sich an seine andere Seite setzen – und sich genau wie Katja verhalten – macht er supa – Charlie bleibt entspannt…. nun kommt Eros  – total frech – nehme ich mir “seinen Platz” (aus seiner Sicht) neben seinem Menschen (der schaut drein, wie ein Kind dem man das Spielzeug klaut, oder wie ein Hausbesitzer in dessen Garage sich gerade ein fremder einparkt) – mit Körpersprache und Energie – verdränge ich ihn – er reagiert instinkiv darauf und macht mir Platz – doch dann steht er vor mir und seinem Menschen – und die alten Gewohnheiten brechen durch – er will “ran an seinen Schützling und bestimmen” – Katja bleibt ruhig und beobachtet – ich blockiere ihn mit meinem Fuss – er “will es wissen” – verwarnt, zeigt Zähne und gibt einen Warnschnapper auf meinen Schuh ab – der reagiert sofort (aus dem Bauch raus) und geht nach vorne – eine schnelle Berührung mit dem Schuh – die Energie von mir ist RUHIG und BESTIMMT – SO NICHT – keine Angst, Unsicherheit oder Agression, – sehr Emotionslos – reagiere ich wie ein Hund – ich habe die besten Lehrer…. er schnallt und gibt nach – etwas unsicher geht er ins Rudel und setzt sich endlich mit den anderen Hunden auseinander…. sehr gut – ich behalte alles im Auge – und nun bin ich an der Reihe – den Respekt – den er mir zollt – zurückzugeben – und ihn zu schützen – ist ein Hund zu “ruppig” im Grenzen setzen – helfe ich ihm sofort – Eros hat sich mir freiwillig unterworfen – in dem er im Duell um sein Frauli nachgegeben hat – das ist toll – und nun hat er was bei mir gut – ich helfe ihm – sich ins Rudel zu integrieren… sein Frauli – soll sich auch ins Rudel einbringen und sich mit den Hunden beschäftigen – macht Spaß und schlau – und lehrt uns viel Hündisch… und macht uns in den Augen unserer Hunde viel “cooler” – viel mehr zum Rudelführer – wenn wir die Hunde anleiten und gemeinsam füttern und streicheln können – und dabei für Ruhe und Harmonie sorgen… wir sind fair – und sorgen dafür – das es allen gut geht – denn das macht einen guten Rudelführer aus….. – schon viel Arbeit für uns Menschen – an uns selbst und dem Miteinander – doch es lohnt sich – nicht nur die Hunde danken es uns – auch das Umfeld reagiert sehr positiv auf gut angeleitete Hunde (Hunde die unter Signalkontrolle stehen – oder wie auf der Meiereiwiese “old style” beschrieben: Freilauf von Hunden unter Kommandogewalt erlaubt) – meint alles das gleiche: Der Hund ist abrufbar und verhält sich alltagstauglich……

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