Mo-Training u. Rudelaction

….weil Benjo und Luke am Beginn der Tour total überdreht sind, bleiben beide erst mal an der Leine und werden am Teich “geparkt” – geht euch gegenseitig auf die Nerven und dann beruhigt euch mal – bevor ich euch mit dem Rudel tollen lasse… kann ja nicht sein – das ihr die ganze Aufmerksamkeit bekommt – und das Training und die Beschäftigung der anderen zu kurz kommt…. das ändern wir jetzt – es gibt Flugbeute und Streicheleinheiten für die gemütlichen und für die Wasserjäger gibts ein Beutejagdspiel im Wasser…..

Luke schafft es beim spielen an der Schleppleine sein Halsband (schon alt) zu zerstören – es reisst einfach durch – und er rennt “nackt” rum. – Ich rufe alle “zu mir” und auch er kommt brav angelaufen. – Alle bekommen ein leckeres Guzi und Luke bekommt die Leine wieder dran – darf aber frei mitmischen – weil er mir gezeigt hat – das sein “will to please” total eingeschalten ist und er mit dem Rudel spielen will. – Hier am Teich – ist die Ablenkung (Wald, Wild) recht gering – und er hat sich im Griff. – Ich belohne ihn mit Freilauf und alle mit leckerer Flugbeute.

Dann gehts ab auf die Wiesen – und auch hier – müssen Benjo und Luke zuerst gesittet bei mir an der Schleppleine gehen und sich benehmen – dann rufe ich beide zu mir – sie kommen brav – und zur Belohnung dürfen sie mit dem Rudel toben. Alle haben Gaude und fetzen rum – einfach mal Hund sein – ohne Rücksicht mal ausrennen und miteinander spielen und rumtollen dürfen – auch das ist wichtig für Hunde. Sie können sich auf den Wiesen frei bewegen – Christine geht mit Steffi hinten – und da heißt es: Rücksicht nehmen – und nur langsam nähern – kein Hinfetzen – die wollen nicht mitspielen.  Betti hingegen schon – sie ist live dabei. Christine macht ihre Sache gut – einfach erden (die Natürliche Präsenz und Bodenständigkeit) und ruhig und bestimmt agieren. – Nix esoterisches – sondern einfach das Leben – jedes Lebewesen hat Energie – und strahlt diese aus. – Die Hunde achten zuerst darauf, dann auf die Körpersprache (auch nur Natur und Kommunikation im Ursprung)  und erst drittrangig auf Sprache – wobei auch hier der Ton die Musik macht – also mehr das “wie sage ich etwas” als “was sage ich” – für Sprache haben die Hunde ein Erbsengrosses Gehirn (wissenschaftlich erwiesen) und für Energie und Körpersprache haben sie eine tolle Auffassungsgabe – das liegt ihnen im Blut. – Das sind die Lehren, die wir Menschen von Hunden und Kindern bekommen – der richtige Umgang mit Energie (jetzt) und das “wach sein” – das aufmerksame im Moment leben.  -Das Fühlbewusstsein ist geschult und funktioniert wunderbar. – Wenn wir Erwachsenen unser Denken sinnvoll kanalisieren (wo es nützlich ist) und mit dem Fühlbewusstsein lenken – können wir mit Kindern und Hunden mitschwingen – also auch einfach DA SEIN – Bewusstsein hat hohe Schwingungen, Liebe auch. Das strahlen wir aus und die Umwelt reagiert darauf – bewusst oder unbewusst.

Senden wir Störschwingungen aus (weil das Denken überhand nimmt und die Energie lenkt) – so zeigen uns das Hunde und Kinder besonders gut auf. – Wie auch immer, solll sich jeder seine eigene Meinung vom Leben bilden. – Ich finde es halt schade, das natürliche Spiel, den natürlichen Umgang mit den Lebensenergien (haben wir alle, wenn nicht sind wir tot u. selbst dann geht unser Körper wieder in den Kreislauf der Natur zurück) – als Esoterikquatsch abzutun…. – aber wie gesagt: jeder eben, wie er mag und glaubt. – Ich persönlich – Glaube ans Leben und an die Weisheit von Kosmos und Natur. (Das Universum und die Matrix des Energiegeflechts… – lautet nicht schon eine alte Bauernregel: wie man in den Wald hineinruft – so schallt es zurück – genauso ist es eben im Leben – finde ich halt…)

Nun aber wieder zurück zu den Hundekumpels – die dürfen jetzt mal Hund sein – und in sicherem Rahmen so richtig Gas geben und miteinander spielen. Benjo und Luke mittendrinn – und wenn Benjo zu forsch ins Spiel will – hält Luke ihn zurück und wenn Luke weg will – hält Benjo ihn zurück – ich lobe und bestärke alles was sie mir gemeinsam an da sein (in meiner Nähe, im Rudel) und lustig mitmischen (freundliches mitspielen statt drüberzufahren) anbieten und belohne mit Lob, ehrlicher Freude, mehr Freiheit und fürs herrufen mit leckeren Beutestücken.

Schön zu sehen – bei der Runde – Luke hat wesentlich mehr Respekt vor den anderen Hunden – als Benjo – der will (als Jüngling mit 10 Monaten auch voll o.k.) ausprobieren und Grenzen testen und auch mal frech sein. – Luke hingegen ist ja schon 2Jahre – und sehr urig – hat seine Lektion gelernt und geht gut mit seinen Kumpels um. Er konzentriert sich immer mehr aufs Rudel und aufs mitmischen — und würde er doch mal gerne wegdampfen – hängt er ja an Benjo – der ihm jetzt seinerseits was zurückgibt  nämlich die Verbindung zum Rudel und zu mir – und das dableiben und mitmischen wollen….

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