Mo-Spiel u. Training

….immer wieder Action, Spiel und Spaß und zwischendurch Pausen und Trainingseinheiten….. nach dem rennen auf der Wiese – ist die Hundebande am Teich gut entspannt, die Schwimmer sind müde, die Läufer auch, Luke bleibt supa beim Rudel und folgt auch der Elisabeth schon brav…. die erfahrenen Hundekumpels zeigen ihm wie´s läuft und benehmen sich bei ihr beim Füttern auch schon vorbildlich…..

Christine kommt auch immer besser mit Betti klar, lässt sich jedoch immer wieder mal von ihr vereinnahmen. – Die Scheibtruhe fährt vorbei, Betti wird unsicher – Frauli telefoniert. Also nehme ich Betti an meine Seite und wir schauen gemeinsam dem komischen Ding beim vorbeifahren zu. Der Mann ist vorbei – ich gebe sie frei, Frauli kommt – Hund übernimmt die Führung – weil das Frauli es gerade nicht tut – und stellt sich quer vor sie. – Kommt jetzt eine “Gefahr” – ist es unmöglich den Hund zu beschützen – weil er einem ja im Weg steht und nicht an der Seite. – Betti´s Unsicherheit steigert sich dadurch auch – also warum sie es immer wieder macht ist mir rätzelhaft. – Bringt man sie ruhig und bestimmt an seine Seite, entspannt sie sich sofort und folgt gerne – sie ist kein Alpha Tier. Noch rätselhafter ist, warum es Frauli immer wieder mal zulässt – obwohl es den Hund verunsichert… vielleicht einfach abgelenkt oder unaufmerksam in dem Moment – obwohl sich die Aufmerksamkeit von Christine sehr verbessert hat und sie immer öfter im Moment (der Gegenwart) ist, statt nachzudenken, wird Betti immer entspannter und lustiger….. warscheinlich ist es wie meistens im Leben: Übung macht den Meister…. und je mehr wir tun, üben und beobachten, desto besser werden wir im Anleiten des Hundes…..

Nun aber wieder zum Tun: Die Kumpels sind alle gechillt und haben sich schon ausgepowerd, jetzt ist der perfekte Moment um mit ihnen eine gemütliche Waldrunde zu drehen. Luke wird nebenbei kassiert und exra belohnt, er hat´s wirklich gut gemacht – doch man muß wissen wo die Grenzen sind – was man ihm zumuten kann. Dazu gehört ein Waldspaziergang frei – eindeutig nicht. Ich gebe ihm die Leinenlänge und lasse ihn schnüffeln, merke dabei wie er aufhibbelt. – Solange er sich auch auf mich und die Leine konzentriert, kann er in Reichweite schnüffeln. – Belästigt er mich mit zerren, nehme ich ihn kurz – Spaß vorbei. – Entspannt er sich, gebe ich ihm wieder die Leinenlänge – solange er damit umzugehen weiß…. das ist gleich Hirntraining für ihn….

Steffi chillt im Auto, der Rest der Bande kommt mit. Alle marschieren brav – laufen vor und kommen wieder zurück oder latschen gemütlich mit. Doch plötzlich stehen ein paar Kumpels und starren in den Wald – ich stop sie und lobe sie und wir erkennen was los ist: Paco und Guzo die zwei Lausbuben sind ein Stück in den Wald abgedampft. – Sofort zurückrufen und beide Rüffeln – sie wissen genau, das diese Ermahnung die erste und letzte ist, die ich heute für sie ausspreche – das nächste mal ist Leine angesagt. – Sie nehmen sich das beide zu Herzen und benehmen sich und bleiben am Weg.

Cora und Wendy sind da schon angenehmer drauf, gemütlich laufen sie Seite an Seite den Weg runter.  Auch die anderen Kumpels benehmen sich brav. Christine jetzt wieder sehr aufmerksam hält Betti supa am Weg und im Rudel. Die kleine Laus spürt genau wann ihr Frauli “da ist” und es ernst meint und folgt aufs Wort.

Alle marschieren brav weiter. Paco steckt zwar ab und zu den Kopf ins Gebüsch (er ist eben ein Pointer-Beaglemix) doch der Hintern bleibt brav am Weg: so nach dem Motto – bin ja eh am Weg und in Sichtweite. Ich amüsiere mich über seine Intelligenz und lasse ihm das durchgehen 😉 halber Hund am Weg, das gilt…. wie beim halben Auto im Parkverbot – ist der Parksheriff lässig – geht es durch…dann hat man den Jackpot und einen guten Tag 😉

Luke macht sich gut und marschiert brav an meiner Seite. Kaum am Forstweg angekommen, beginnt die Cora zum Ballschnorren. – Ich zeige ihr, was ich davon halte und hänge ihr den Luke an. – So ist sie beschäftigt und er kann mehr im Rudel mitschnüffeln. Beginnt er Cora herumzuzerren, bockt sie und wartet auf mich – ich eile hin und erteile ihm einen Rüffel. Macht er es wieder, nehme ich ihn kurz an meine Seite und sie ist befreit. – Er kennt das schon, reisst sich zusammen und benimmt sich besser….. doch dann überkommt es ihn wieder – gleiche Prozedur – nur diesmal warne ich nicht – sondern kassiere ihn gleich.

Betti und Guzo spielen lässig gemeinsam mit einem Stock, Christine wirft ihn dann für die Meute, Guzo erbeutet ihn wieder und bringt ihn ihr zielstrebig – voll herzig wieder zurück. An mir und Elisabeth läuft er dabei vorbei – echt klasse von ihm. – Er hat auch schon Kindern beim Ballspielen die Bälle die ins Aus gehen wiedergebracht. – Voll schlau der Jackrusselschnauzer.

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