Mo-Rudelwandern u. Training

…..alle haben Spaß, jetzt ist die Nase gefordert….. Guzo übertreibt es – statt am Weg zu bleiben dampft er ab – er kommt zwar schnell zurück auf rufen (unter 60sek) doch seine Nase ist in der Luft und er ist aufgeregt. Gleichzeitig ist Cora noch überdreht – schaut jedes Stockerl an – bleibt häuftg stehen und ist hektisch – trifft sich gut – zwei “Dumme” – die miteinander und aneinander im Rudel lernen können – wir binden sie ein Stück des Weges zusammen – und sie müssen miteinander klarkommen….. Guzo (ca. 12kg) der JackRusselSchnauzer – führt Cora (ca. 40kg) die Schäferhündin spazieren und die toleriert es – solange er am Weg bleibt und nicht heftig zieht. – Sonst bockt sie und überzeugt ihn mit ihrem Gewicht – und ich helfe ihr und lobe sie und Guzo bekommt ein: AM WEG oder ein NICHT ZIEHEN – je nach Situation…. am Forstweg angekommen – hat Cora ihre Lektion gelernt – Ball und Stockschnorren ist nicht – jetzt gehts entspannt durch den Wald – runterkommen ist angesagt… auch Guzo weiß was Sache ich – und Elisabeth ruft sie her – und befreit sie – beide machen brav mit – und gehen zufrieden und FREI wieder im Rudel mit. Der eine lässt das abhauen, die andere das schnorren und lästig sein und beide genießen die freie Tour und respektieren die Regeln. – Ich hätte es nicht besser machen können – es lohnt sich eben – Menschen und Hunde wachsen und lernen im Rudel und im Umgang mit den Hundekumpels – und können sich dann gleich selbst wieder einbringen – und lehren was sie gelernt haben…… echt schön anzusehen…… ich lasse mich von meinem Bauchgefühl leiten – beim Lenken – und lerne selbst ständig dazu – von Menschen und Hunden gleichermassen – denn jeder ist Einzigartig und hat eine besondere Gabe  –  kann einfach was gut – und gibt das weiter – während er das “beste” von den anderen bekommt…. wenn wir also auf die Hunde und ihre Lehren an uns hören: sehen wir das schönste und beste – das die anderen zu bieten haben (Mensch u. Hund) – Zielgerichtet und vom Bauchgefühl geleitet – sehen wir in der Vielzahl des Tuns – von einem – was stimmt (stimmig ist) und sich richtig anfühlt (im Einklang mit der Natur ist) – und genau das picken wir uns raus – denn Unsinn und das falsche – das wir alle täglich verzapfen – zu ignorieren – und die Weisheiten die tiefer gehen – die aus allen Lebewesen sprechen – lesen zu können – und anzunehmen – unabhängig vom Botschafter – also die Botschaft “des Lebens” (da spielt der Glaube eine große Frage, nennt es wie ihr wollt – Gott, Budha…..) – ich persönlich glaube ans Leben und an das Wunder der Matrix die es lenkt…. – wie auch immer es verstanden wird – jeder fühlt “es” wenn es da ist – und passt – der Moment “STIMMT” – viele Sänger besingen es, viele Gedichte beschreiben es, es steht in der Bibel und im Koran – und im Endeffekt läuft doch alles auf das selbe hinaus: Auf unseren inneren Kompass und das Fühlbewusstsein das uns anleitet. Wir sind mehr als wir glauben und unser Verstand kann das alles gar nicht alles auf einmal aufnehmen was das Leben so bietet. – Daher selektieren wir – was wir wahrnehmen – und wofür wir uns entscheiden – das haben wir selbst in der Hand.  – Konzentriere ich mich auf ein “freundliches Sein” im Moment und ein gutes “Miteinander” zum Wohle aller – werde ich mehr davon erleben und einbringen – weil mein freier Wille – in das ganze mit einfliesst…. die Bilder die ich schaffe – beeinflussen meine Welt und das Miteinander….. bin ich DA, sehe ich klar, bin ich abgelenkt (geistig woanders – nächster Termin, Essen, Kinder, Aufgaben…….) – bekomme ich nur einen Bruchteil der Wirklichkeit mit – und verpasse viel…..

Sehe ich dann einen Fuss vorm oder am Hund (Begrenzen, Zurückholen) – erscheint schnell das Bild: Hund wird geschlagen – beobachte ich jedoch die ganze Situation – der Hund will vor – an der Leine ziehen – ich halte den Fuss in den Weg, der Hund bremst oder dotzt leicht an – wird blockiert – und lernt wo er hingehört (an meine Seite) an der Leine und was ich von ihm erwarte – mit dem Fuss nehme ich ihm Druck von der Leine – und agiere Ganzkörperlich – wie Hunde es auch tun – Sorry ich bin kein Hund – also rede ich “Menschlich” – doch eben “Hündisch” angehaucht…. es geht um die Kommunikation – zwischen Artfremden Individuen – Tierkommunikation – nicht als Fremdwort – sondern gelebt: – Mit KÖRPER (Körpersprache Mensch u. Hund) GEIST (das verstehen voneinander, das aufeinander eingehen) und SEELE (die Energie, die Verbindung – das Fühlen und höhere Leiten eben) – wie man so schön sagt – einfach das ganzheitliche DA SEIN – und das einzigartige SO SEIN – und das gegenseitige Verstehen – ohne viele Worte – das wir alle schon mal erlebt haben – das lehren uns die Hunde immer wieder – wir lehren sie die Alltagstauglichkeit im Leben mit den Menschen – und so profitieren wieder beide Seiten (Mensch u. Hund) von der Symbiose und der domestizierung des Hundes (das anpassen an den Menschen) die schon seit Ewigkeiten währt…… ich glaube es ist an der Zeit das ganze logisch neu zu definieren:: Einst waren wir Jäger und Sammler und die Hunde kamen zu uns und halfen uns dabei – sie hatten zu tun – einen Job und wurden sinnvoll miteinbezogen…. dann wurden sie mehr Begleiter und Familienmitglieder und kamen dem Menschen immer näher – viele haben heute noch zu arbeiten – doch leider sind auch zu viele Hunde unterbeschäftigt und brauchen einen Job……. ich finde das wir Menschen das alles in allem ganz gut gemacht haben – die Hunde supa ihren Teil leisten – wir jedoch einiges in der Kommunikaton zwischen den Spezies – und dem verstehen der Bedürfnisse – viel bewegen können – wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen…..

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