Mo-Rudelwandern

….beim wandern im Bach kühlen und miteinander spielen… eine Flugbeute suche mit Wasserpause und viel Action….

Die Halfpipe rauf, dann noch mal Gas geben – Felix macht den Hasen und er macht seine Sache echt gut. Das Rudel darf ihn jagen und alle Jünglinge sind live dabei. Auch Sheila ist da wieder jung und spielt mit….. supa das der Benjo und der Luke zusammenhängen – der eine kann nicht abhauen (Luke) und der andere kann weniger die spielenden Hunde in meinem Rudel sekieren (Benjo) – so herrscht ausgelassene Stimmung und das Jagspiel – (Felix) Hase wird vom Rudel gejagt kann sich entfalten….. wird der (Hunde)Hase gestellt – schnaufen alle kurz durch und das Spiel beginnt von vorne. – Das ist Rudellike – Benjo like ist: den Hasen beim stellen einfach niederzurennen und zu rammen…. – das ist jedoch unerwünscht und so gilt es die goldene Mitte zu finden – er soll sich beim spielen entfalten – doch dabei nicht  alles umrennen und  respektlos behandeln – daher ist Luke so wichtig für ihn: der hat seine Körpergröße und so kann er sich mit einem gleichschweren messen statt die leichteren Hunde im Rudel umzurennen….. für Luke ist Benjo auch sehr wichtig – denn ohne ihn würde er jagen gehen – und mit ihm muß er mit – und setzt sich mit ihm und dem Rudel auseinander…..

Nach der Waldaction noch einmal um den Teich und wieder ab zum Chillplatz. Elisbeth holt die Steffi und alle gemeinsam lassen wir es uns gutgehen, rasten, chillen und es gibt wieder ein Wasserbeutespiel. Dabei lernt Guzo ganz nebenbei schwimmen – er macht es den großen coolen Hundekumpels nach – jumpt auch ins Wasser und schnappt sich den Ball. Das er viel zu steil eintaucht und gleich ganz untertaucht – stört ihn dabei nicht – der Ball bleibt auch unter Wasser im Maul und der kleine schwimmt mit seiner Beute zum Ufer.. Elisabeth sieht es zuerst und macht mich darauf aufmerksam. Ich bekomme gerade einen Anruf von Taran- Regina und juble der gleich ins Ohr – weil ich mich freue und den Guzo lobe,….. dann lobe ich noch das Rudel – weil alle so gute Vorbilder sind – und dann kommt erst der Mensch am Telefon dran….

Guzo ist ganz stolz und glücklich – und mir taugt das total – das er dann alle Menschen im Rudel “als voll” ansieht – stolz bringt er den Ball den Mädels auf der Bank – weil ich ja gerade telefoniere – also echt schlau und sozial…..

Benjo und Luke habe ich mit Schleppleine an der Bank befestigt, nachdem sie beim Balgen schon über die Betti gefallen sind und die grob in ihr Rüppelhaftes – Jungsspiel einbeziehen wollten und ich sie wegscheuchen mußte — so sind sie dabei und in der Nähe – und die ruhigen Kumpels haben auch ihren Raum rund um uns – den die Rüppel nicht betreten können – so läuft alles entspannt ab….. es ist echt viel los – der Gastgarten ist voll – immer wieder kommen Leute raus zum plaudern und schauen. – Das Rudel ist interessant – und je braver (besser ausgelastet und traininert) alle sind, desto besser gefallen sie anderen Menschen und Hunden. – Statt Angst zu haben (vor einem unkontrolliertem Rudel) freuen sie sich die Hundekumpels zu treffen, die kontrolliert und trotzdem oder gerade deswegen frei, freudig und interessiert – und dabei höflich respektvoll mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Luke und Benjo messen sich ihrerseits und balgen fast die ganze Zeit. – Sollen sie ruhig, tut ihnen gut – nur wenn sie zu grob werden – hört und spürt man sofort – schrenke ich sie ein – folgen sie sofort und beruhigen sich – ist es gut – tun sie es nicht bekommen sie eine Hundeschüssel Teichwassser ins Gesicht (beide) und das kühlt die Gemüter auch. Ab und zu muß ich auch die Leine entwirren, wenn sich ein Hundebein verwickelt hat – da lernen die beiden gleich: Stillhalten wenn ich es sage und helfen lassen – Hand ins Maul nehmen ist Tabu und dafür gibts nen Nasenklatscher. – So merken sie schnell, das ich Ruhe reinbringe und ihnen helfe (entwirren) aber kein Teil der Spieles bin – sondern eher der Schiedsrichter….. doch ich lasse sie auch alleine – denn beide kennen die Regeln – lieb sein und Grenzen respektieren – so sind beide gefordert – selbst Grenzen zu setzen und zu respektieren…. ich beschäftige mich mit den Teamplayern – und mache mit ihnen Wasserjagd…. die ruhigen und chilligen Hunde können sich zu den Menschen-Mädels Christine und Elisabeth gesellen, die beide entspannt sind und mitchillen oder sich Streicheleinheiten holen…. die frechen im Rudel – können miteinander agieren – und müssen sonst  zusehen – wie ein harmonischer Rudel miteinander umgeht…… ich achte darauf, das alle in der Nähe sind und wir gemeinsam agieren….. ein paar Urlauber schnappen sich die Kanus – herlich anzusehen – wie unerfahren – diese Menschen die Seite belasten und vom Schaukeln überfordert sind – natürlich sagen wir ihnen gleich: in der Mitte alle – und Gleichgewicht halten und mit Gefühl rangehen…… lustigerweise hören die Urlauber sofort auf uns – und folgen unseren Ratschlägen….. die Kanus hören auf zu schlingern und zu wackeln, die Menschen besinnen sich und arbeiten im Team nach Instruktionen und bekommen es gut hin – sehr ähnlich den Hunden…..

 

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