Mo-Rudelgaude u. Training,12318

…zuerst mal gemütliche-Gaude Runde mit Steffi und Moritz, die dann ab in ihre Körbchen gehen… Guzo darf mit, dem tun die “alten Weisen” echt gut – alles läuft viel ruhiger ab und ich übe zwischendurch mit ihm alleine und mit allen dreien gemeinsam…

Dann ab zu den anderen Hundekumpels, die freuen sich schon. Der Benjo schmust im Auto gleich die Cora ab, die trägts mit Fassung und lässt sich vom Jüngling anhimmeln und abschlabbern.

Ranger darf mit Betti und Christine mitfahren, beide haben eine schöne ruhige Energie, können dabei auch bestimmt sein und sich durchsetzen. Genau das richtige für den Ranger Jüngling, der noch viel Sozialkompetenz und respektvolles Miteinander zu lernen hat. – Er liegt im Kofferraum und benimmt sich gut. – Heute gibts an der Leine intensives Einordnungs und Verhaltenstraining für ihn. – Er hat nix zu melden – er soll mal FOLGEN (an der Leine, Verbal…) lernen. Und noch wichtiger: Zusehen und von den anderen Hunden lernen – wie das miteinander funktioniert und er sich zu benehmen hat. – Er lernt jetzt: wie man es besser macht – statt hibbelig-unhöflich-respektlos zu agieren und “auf die Fresse zu kriegen” (ständig zurechtgewiesen werden) – sieht er jetzt wie die anderen miteinander umgehen und auf ihn zugehen. – Entweder er ist an meiner Seite an der Leine – Länge je nach Folgsamkeit und Situation – oder er hängt in Rudelpausen am Rand auf einem Platz mit Länge der Leine. – So bleibt er ruhiger und entspannter und beobachtet die Hunde mehr – und lernt von ihnen – er kann sie nicht bedrängen – sondern wer mag geht zu ihm – Hunde und Menschen – wir üben mit ihm (Sitz, Platz, Komm, Schau…..) und belohnen ihn dafür – ignoriert er ein Signal oder einen von uns – einfach weggehen mit den anderen beschäftigen – ihn angelehnt lassen – er kommt von selbst wieder – und will jetzt mit uns arbeiten – weil ich ihm klar mitteile: SO (mit uns-folgsam) oder GAR NICHT (kurze Leine, keine Beachtung). Klappt gut – er ist aufmerksam und folgt brav – schaut zwischendurch den Hunden zu – und die anderen Hunde bringen sich beim Training vom Ranger – ein wie sie wollen – wenn sie mitmachen und vorzeigen – werden auch sie belohnt – kommt jemand zu “hektisch,lustig” – wird er gleich wieder spielen geschickt (so nicht beim ruhigen Training – aber zum Gaude haben im Rudel supa – also tolle mit deinen Kumpels rum). – So lernt Ranger nach und nach – was wir von ihm wollen – zuerst mal Aufmerksamkeit und Respekt, dadurch entsteht Vertrauen und Verbindung im gemeinsamen miteinander. – Ganzheitliche Kommunikation (verbal, körperlich und energetisch)

Nach der Kopfarbeit – ist der weiße Jüngling viel ruhiger – also darf Cora übernehmen – zur Belohnung gibts ein Stockerl – und den Ranger gratis dazu. – Cora hat eine gute Energie – Selbstbewusst, Fröhlich und Verspielt – klappt auch mal echt gut – Ranger folgt ihr – und übernimmt ihre Schwingungen – er nimmt Körperlich ihre Haltung an – und fühlt sich dann wie sie – er folgt ihr also – und sie leitet ihn an. Felix wird genau im Auge behalten, er folgt brav heute und hat verstanden – das ich es jetzt übernehme – den Ranger zu erziehen – und er frei hat – und spielen kann….. was er motiviert tut – er liebt sein Rudel und ist begeisterter “Rudeljagdspieler”. Mit gut sozialisierten (also allen Hundekumpels im Rudel) kommt er supa klar – nur die “jungen und unwissend-frech-doofen” nerven ihn so richtig… er ist schlau und hat verstanden, das es mein Job ist – die zu erziehen – und macht seinen Job – im Rudel folgen, sich einbringen und Gaude haben – einfach Hund sein – das bekommt er supa hin. – Ranger zeigt sich ihm gegenüber devot und bekommt durch mich an seiner Seite – wieder mehr Selbstbewusstsein – nicht sekieren, aber auch nicht ängstlich guschen – einfach entspannt und mit Respekt an die Sache rangehen – Raum geben, höflich sein – einordnen und folgen – so lernen die “jungen dummen” von den “alten weisen” wie man anleitet und folgt und mit Hunden und Menschen klarkommt und “redet”.

Leider ist Cora ein bischen zu “lasch” in der Erziehung von Ranger – er versucht sie zu überholen – und sie seinerseits in die Richtung zu zerren – wo er hinwill – doch das geht gar nicht – sie ist viel erfahrener und leitet somit auch an – so ist das in der Natur eben – ich helfe ihr und ordne ihn wieder ein (zappe seitlich an der Leine und führe ihn wieder an ihre Seite – folge ihr) – klappt wieder kurz – doch der Lauser ist hartnäckig – Cora reicht es: sie sieht mich hilfesuchend an – ich schreite ein – zu mir rufen – beide Belohnen fürs kommen – Ranger wieder übernehmen und sie freigeben. Jetzt geht er an kurzer Leine an meiner Seite und ich lehre ihn – das die locker gehalten wird. Will er vor und die Leine spannt sich – zappe ich sofort auf die Seite und/oder blockiere seinen Vorlauf mit meinem Fuss und meinem Körper (auch wenn der Fuss am Hund ist – nein wir schlagen ihn nicht – wir begrenzen ihn, wie es ein Leithund tun würde) er lernt was ich von ihm möchte – lockere Leine und seine Aufmerksamkeit und bemüht sich – zu tun was ich von ihm will…. ich belohne das “will to please” sofort, ab und zu mit Leckerlie beim gehen an lockerer Leine direkt in der Bewegung ins Maul – dabei üben wir gleich “sanftheit” und das “einspielen” aufeinander – ist Ranger in Bewegung – greift er viel “grober” – eben ungehobelter zum Leckerlie – also mache ich eine Faust – und öffne sie erst – wenn ich keine Zähne mehr spüre – er bemüht sich ja eh – bald hat er verstanden worum es geht – sanftes nehmen – der Beute – und ich kann ihn schon füttern wie ein Pferd (flache Hand) und er nimmt das kleine Stück Leckerlie sanft und vorsichtig und stellt sich auch mich ein – auch ich bemühe mich um Stimmigkeit – und das “gemeinsame Schwingen” und konzentriere mich total auf die saubere Übergabe. – Klappt gut – jetzt bekommt er mehr Leine zur Belohnung – und darf an meiner Seite schnüffeln – schweife ein bischen ab und genieße die Natur – bleibe jedoch mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit “bei mir” und “schwinge weiter mit”…. diese Botschaft übermittle ich Ranger – auf allen Ebenen – in denen man (MENSCH) mit Hund kommunizieren kann – Verbal (Signale), Körperlich (Körpersprache, Raum einnehmen) und Energetisch (die Ausstrahlung – ruhig und bestimmt in der Basis, geerdet und verbunden “mit mir selbst” – im Moment einfach da im “jetzt” – nennt es wie ihr wollt) und mit meinem Verhalten – Konsequente Reaktion auf sein Verhalten ((richtiges, erwünschtes Verhalten – bestärken, Lob, Freude,Freiheit,Spiel,Leckerlie,Streicheln…. mit dem was gerade für den Hund passt) (falsches unerwünschtes Verhalten – negieren, Grenze setzen, Ignorieren, Spiel beenden, Freiheit nehmen….. was gerade stimmt – der Situation entspricht)) – WAS ICH VON IHM WILL – und biete ihm dafür was ICH IHM GEBEN KANN – die Symbiose dient dem wohle beider – wird aber klar von mir (dem Menschen) angeleitet – da wir in der “Menschenwelt” leben – würde ich mit Hund in der Natur leben und überleben müssen – würde ich ihn mehr anleiten lassen – er hat die besseren Instinkte – so jedoch, nutzen wir seine Instinkte zum wohle aller in der Menschenwelt – und da brauchen Hunde eben einen Rudelführer/Lehrer, Chef,Mama,Papa, wie auch immer ihr das nennen wollt – ich sage gern – TEAMLEITER dazu – der die Arbeit übernimmt – damit er auch mal Hund sein kann.

Hunde lieben es, Jobs zu haben und sich einbringen zu können – sie helfen gerne und gut bei der Erziehung untereinander, miteinander und auch mit neuen Hunden und Menschen. – Sie haben ein gutes Gespür was passt – und während wir sie lehren (Menschenwelt) lehren sie uns gleichzeitig auch (Natur, Instinkt,Verbundenheit) – Spaß machts auch, wenn sie richtig angleitet werden, jeder kann sein wie er ist – und durch klare Regeln und Grenzen fühlen sich alle Wohl und können toben und sich austauschen und ausprobieren.

Nun ist der Ranger wieder gut eingeordnet, ich übergebe ihn mal dem Benjo. Klappt zuerst auch gut, sie schnüffeln gemeinsam, beide behalten die gute und eingeordnete, entspannte Haltung – bis das Rudel zu spielen beginnt – da werden beide doppelt wucki  Benjo so richtig auf knurren und reinfetzen und Ranger überdreht und unsicher zugleich – beide von gemütlich auf 100 – ich brauche viel Kraft und Energie um den Benjo zu dämmen – während Ranger schon “echt bammel” vor mir hat – beide wucki – Christine hilft, übernimmt den Ranger ruhig – und ich bekomme den Benjo wieder in den Griff.

Ranger bleibt heute mal bei einem Menschen an der Leine. – Christine hilft mit – damit er seine Lernschritte nicht nur auf mich bezieht (schön das er dann auf mich hört, er soll jedoch auf seine Leute hören) sondern verallgemeinern (mehr Menschen, mehr Orte – Hunde veralgemeinern ihre Lernschritte) und sein “will to please” hochschrauben, statt sich mit fipsen und wimmern zu entziehen (Welpenverhalten) oder sich mit Frechheit (die Jugend kommt) durchzumogeln und zu tun “als ob” – ich untwerfe mich ja – bei den älteren Hunden – wenn sie Grenzen setzen – doch kaum ist die Grenzsetzung vorbei – wird er wieder lästig  und so geht´s einfach nicht – in einem sozialen Rudel. – Er lernt das jetzt (sicher an meiner Seite) an der Leine. – Nun muß ich (der Mensch) ran und Ranger (dem Hund) die Basis  des Benehmens lehren – damit er mitschwingen und mit den anderen Hunden “reden” (Verbindung aufnehmen) kann.

Ins Lokal kommt er samt Betti mit, sie als Vorbild, er soll uns allen folgen – wir simulieren ein “Essen mit Famile” und lehren Ranger, wie man (Hund) sich dabei zu benehmen hat. – Felix und Sheila hängen in Elisabeth´s Auto ab und Cora, Guzo, Lumi und Benjo chillen bei mir im Hundetaxi. Cory der Haushund ist natürlich mit im Lokal und gnotzt mit.

Danach noch eine Schnüffelrunde und dann ab nach Hause. – Katharina wird sehr gefordert beim Ranger übernehmen, doch sie ist tapfer und macht mehr aus dem Bauch raus was ich ihr sage (Hund an deine Seite, streicheln für Aufmerksamkeit und folgen als Belohnung – NICHT SOFORT BETÜTTELN – erst mal ANLEITEN) weil ihr logischer Menschenverstand “voll ist vom Job” und dichmacht – für mich (das Rudel, ihren Hund) gar nicht so schlecht – ich schwinge vor mit Ranger – und sie macht (aus reiner Verzweiflung das sie mich so fordernd – los wird) einfach mit – Ranger folgt sofort – er weiß ja jetzt wie es geht – und sitzt brav an ihrer Seite – Frauli streichelt ihn (jetzt supa zur Belohnung) lässt sich von mir loben – ohne zu verstehen worum es geht – doch sie fühlt es – ich fühle, das sie es fühlt und der Hund zeigt es mir auch an…. – danke für die Geduld, die Vertiefung folgt – auch Michael hat da schon viel gelernt, und Niklas schon einen Einblick bekommen. – Ranger hat heute viel gelernt und viel zu verdauen – ich habe ihn die ganze Zeit (3H) angeleitet und ruhig an meiner Seite gehalten – er weiß jetzt, wie´s läuft sich ruhig und bestimmt von einem Menschen führen (anleiten) zu lassen. – Null Prügel – eine Zurechtweisung beim Beute verteilen – kein Haar gekrümt und viel zu denken. – Am Freitag wird Michael in die Lernschritte miteinbezogen – die er wiederum seiner Familie weitergeben kann – gemeinsam seid ihr stärker und alles geht leichter – zieht an einem Strang und teilt eure Kids (sind eh supa – wenn man sie anleitet und einspannnt) ein euch zu helfen. – Ich begleite euch gerne dabei – wir wissen schon wie´s geht, gemeinsam zu agieren……. sowohl Hunde als auch Menschen arbeiten im Team…..

Share