Mo-Rudelgaude

die drei Jungs genießen die Morgentour mit Steffi uns spielen gleich ordentlich. Weiter gehts nachdem Steffi versorgt ist auf die Hochram – zu neuen Abenteuern.

Emma, ein junger Pudel (Welpe) und Frauli Gitti wollen das Rudel kennen – und sich gegenseitig besser verstehen lernen. Die erste Runde um den Teich trage ich die kleine und erkläre Gitti die Basis der Hundesprache und zeige ihr das Spielverhalten und die Kommunikation des Rudels. Sie entspannt sich, erkennt die Wiese wieder – da war sie schon mal mit ihrer kleinen – die schaut schon neugierig – also erkenne ich den Moment – die beiden sind so weit – setze die kleine ab und übernehme die Leine. Sie bekommt Betti´s Schleppleine und beginnt schon dem spielenden Rudel hinterherzudackeln. Guzo ist total wild, will sie einordnen und überfordert sie total – also nehmen wir ihn raus – so nicht – da arbeite ich lieber – mit ruhigen und motivierten Kumpels. Cora zum Beispiel und auch Benjo nähern sich langsam und vorsichtig und zeigen Respekt. Die beiden dürfen den Neuling beschnüffeln. Auch Betti ist zu wild und will gleich forsch spielen – die wird auch weggeschickt. Guzo schmeckt das Leinegehen bei Elisabeth und Christine gar nicht und er meutert. – Doch Pech kleiner, da musst du durch. Secile, Edgar, Felix und Sheila sind sehr hilfreich – sie starten ein lässiges Laufspiel und zeigen was sie können. – Sie haben Spaß und tollen rum – und das spürt der kleine Hund natürlich und es gefällt ihr.  Auch Lumi schaut vorsichtig vorbei und darf an Emma schnüffeln – die ihrerseits mutig alle ruhig rankommenden Hunde beschnüffelt. Janosch schicke ich ins Spiel – er hilft jetzt auch mit und spielt lässig Fangerl mit seinen Kumpels. Auch Betti tollt jetzt mit, wenn nicht mit dem kleinen – dann eben mit den großen Freunden spielen. Guzo lenkt seine Aufmerksamkeit aufs spielende Rudel – bekommt von mir noch ein klares – Zupf-dich (von Emma weg) mit auf den Weg und darf mitspielen. Jetzt geht er vorsichtiger mit der kleinen um und akzeptiert, das wir Menschen sie erziehen. – Erst als sie lustig frech zu Elisabeth hüpft – die natürlich begeistert von der süssen kleinen ist – und statt Disziplin (Pfoten runter) und dann Zuneigung (Streicheln, Beachten…) – gleich Zuneigung gibt – ist dem Guzo zu viel – so geht das gar nicht meint er  und bügelt die kleine einmal um – so bekommt man auch Hundepfoten vom Menschen – ich scheuche ihn weg – er hat zwar recht – doch bringt er es viel zu jugendlich-Überschwänglich rüber und ist viel zu forsch. – Die kleine muß sich an so viel gewöhnen – das braucht Zeit. Er läuft weiter – die kleine hat sich unterworfen und zeigt ihm schon Respekt – das macht sie auch bei mir (ich erreiche das ganz sanft) und sie folgt auch schon brav dem Rudel. Die Forderung tut ihr gut – denn sie schaut öfter mal ihr Frauli an – sucht also bei mir und Gitti Hilfe (sie hat gelernt, das es sich lohnt und Menschen Sicherheit und Leitung bieten) – und Gitti bekommt sofort den Auftrag das jedes mal zu loben und selbst ganz ruhig und entspannt zu agieren. – Das gibt dem Hund Sicherheit und unterstützt den natürlichen “Folgeinstinkt” den die Welpen haben. – Sie wollen ihrem Rudel folgen – ihr Instinkt sagt ihnen das es so sein muß – es dient dem Überleben in der Natur – somit ist der junge Hund wie ein Schwamm – der alles aufsaugt – ständig lernt und sich gerne lenken und schützen lässt. Es macht ihm Spaß sich sicher und frei zu fühlen.

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