Mo-Rudelaction,27818

….ein total lustiges miteinander – vor allem weil immer wieder mal ein Hundekumpel neu ins Rudel kommt und alle sich riesig freuen…. sooo viele Menschen, die alle mitmachen – klasse – meinen die Hunde – und so viele Hunde die miteinander Gaude haben – auch klasse – für Hunde und Menschen…. richtig schön anzusehen – das miteinander im Rudel – die Eigendynamik – die sich gut lenken lässt – wenn genug mit jedem einzelnen Hund trainiert wurde und das “will to please” (für uns Menschen arbeiten – uns gefallen wollen) eingeschaltet ist… das lernen die Hunde einzeln und im Rudel – in dem wir das passende Verhalten – passend Belohnen (Spiel, Lob, Beute….) und das unerwünschte Verhalten ignorieren oder negieren (verbales Genug, an die Leine, Warnschnapper….)

..Fanny ist am heilen (ihr Fuss) und will lieber chillen – trifft sich gut – die Steffi braucht auch eine Ruhepause – und so lassen wir die beiden beim Teich und ziehen in den Wald – ich verabsäume leider – die Fanny genau zu instruieren – und ihr die Steffi mit Leine an die Hand zu geben – und sage nur: bleib bei Fanny – und wir ziehen los – am Waldrand stockt es dann – Steffi will hinterher – Fanny will sie kassieren – alle sind unsicher – wollen helfen und wissen nicht genau wie – und geben Lagebericht – ich notiere für mich – bessere Übergabe – für´s nächste mal – doch dann sagt mir mein Bauch: Loslassen – und dein Ding machen – der Fanny vertrauen und der Steffi das Bild – bleib bei Fanny schicken – und einfach zügig weiterziehen – also teile ich diese Erkenntnis dem Rudel und den Begleitmenschen mit – und alle sollen weitertuen – weg von der Strasse – und in Bewegung kommen…. das klappt dann auch gut – und nach ein paar Grenzen – seitens Menschen (nicht quatschen sondern anleiten) und Hunden (nicht wucki sein sondern einordnen) – ist das Rudel in Bewegung – die Menschen im Einklang – die Hunde folgsam im Einklang und auf die Menschen “eingeschwungen” – so lassen sich die Hunde gut lenken – alle stehen unter Signalkontrolle von uns Menschen – daher ist es sehr wichtig – das wir gut im Team arbeiten – die Hunde spüren das und folgen  brav – wenn wir es richtig machen…. es klappt – und nun ab in den Wald… alle sollen in der Nähe am Weg laufen und sich gegenseitig mit Respekt behandeln… den Hunden wird viel geboten – sie wissen das es sich lohnt – auf uns Menschen zu hören – und achten die Regeln – schnüffeln, forschen und lesen Hundezeitung und sind alle echt brav…. natürlich darf auch lustig gespielt werden – Felix, Sheila, Taran, Secile – kennen sich ja schon echt lang (viele Jahre gemeinsam im Rudel) und Guzo und Betti schwingen schon supa mit – gemeinsam haben die echt Gaude und geben Gas – sie sind sehr wild beim spielen – kennen sich jedoch gut – und bleiben sensibel-freundlich – miteinander verbunden – sie achten die Grenzen der anderen und vertrauen sich – deshalb können sie so wild miteinander spielen… Benio – kann das wilde Spiel noch nicht gut lesen – wird dominant – will sich einmischen und kontrollieren – muß sofort gedämpft und rausgenommen werden – ich erteile Konrad den Auftrag und obwohl er noch nicht genau erfassen kann – warum und wie (zu dominant und zu wenig eingeschwungen und sofort an die Leine) befolgt er meine Anweisungen sofort und gut…. nun sieht er selbst – das sein Hund “ausser Rand und Band” ist – und er ihn kaum bändigen kann –  und wendet die “dominanz Geste” an, nachdem ich Benio zwicke (5 Finger gespreizt – Leithund- Biss) und er kaum reagiert – ein “zu wucki” erinnert Konrad wieder daran – wie Benio “sein soll” und wie er jetzt ist – und legt ihn um – ich zeige ihm – wie er sofort lockerlassen kann – wenn der Hund sich mental unterwirft – und er verfeinert seinen Umgang mit seinem Hund… um zu verstehen – was anders ist: – die wild spielenden Hunde – kennen sich gut – sind gut befreundet und aufeinender eingeschwungen – sie vertrauen sich – und stehen unter Signalkontrolle – jeder einzeln und alle gemeinsam – sind also jederzeit aus dem Spiel abrufbar…. das lehrt uns das Rudel – die feinen Schwingungen – die Harmonie – das stimmige – aufzunehmen – anzunehmen – zu erkennen – und einzufordern… wir fühlen – wenn es “richtig ist” – es STIMMT….

….Benio versteht worum es geht und ordnet sich seinem Menschen unter – damit ist er im Rudel für mich wieder gut lenkbar und es fällt mir leichter ihn einzuordnen… – ich will ihn weder devot noch dominant – ich will ihn entspannt und selbstbewusst, mit aktiviertem “will to please”…. nun lässt sich der Jüngling wieder gut im Rudel lenken und mischt eingeschwungen mit – so mögen ihn auch alle – und er gehört dazu – das Rudel vertaut ihm – wenn er entspannt und eingeordnet ist – das fühlt er und das bestärkt ihn – im sozialen miteinander – nun bekommt er Lob und Zuneigung von seinen Menschen und von mir (Rudelführer) für richtiges Verhalten – und er weiß klar – was sich lohnt – und was er tun kann – und was er lassen soll….

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