Mi-Training u. Action,6219

….ein paar Hundekumpels auf Urlaub, lustiges lümmeln am Gemeinschaftslager das ich gleich mal um einen Schlafsack erweitert habe, damit genug Platz für alle ist… Abbie und Lilly brauchen ein bischen mehr Ruhe – die bekommen ein ruhigeres Platzerl und Secile hat ein eigenes Körbchen gleich beim Rudellager – sie mag die Gemeinschaft und die Gemütlichkeit eines eigenen Körbchens…. Janosch und Guzo wollen mittenrein und stehen total auf die alte weise Steffi (ist ja auch die Rudelmama) und die drei sind supa zusammengespielt…. alle sind müde und benehmen sich gut – so kann jeder zur Ruhe kommen – denn zu viel Action und Aufregung ist (genau wie bei Kindern) auch nicht gut – immer schön im Einklang halten – Bewegung und Ruhe – und Hunde schlafen gern und viel – wenn sie schön müde sind und das Umfeld entspannt ist….

….Steffi hat heute keinen Bock – sie hat ja eh das Rudel bei sich und genießt die gemeinsame Zeit zu Hause und im Garten… gestern gabs das Abendessen zum selbersuchen im Garten – und sie hat begeistert mitgemacht…. heute ist ihr mehr nach rasten und chillen – also starte ich spontan eine Actionübungsrunde – mit dem Rest der Meute zur Morgentour…. wir üben zusammenbleiben – gut schauen und folgen und dabei ordentlich forschen und Zeitunglesen – je braver und eingespielter die Hunde sind – desto mehr dürfen sie sich aufs forschen konzentrieren – und ich “gebe Laut” wenn ich abbiege – damit alle es sofort wissen und mir folgen können – meine Antwort auf das eingeschaltete “will to please” (sie wollen mir gefallen und mit mir im Team arbeiten) – fürs Rudel – ich gebe mehr Freiheit und helfe mit – das alle wissen wo ich bin und hinwill… – das Gegenteil zu “verschwinde einfach mal” – wenn Hund zu lässig-eigenständig wird – die Verbindung zu mir abbricht und eigene Entscheidungen trifft – da muß sofort wieder nachgearbeitet werden – und der Hund muß erneut unter Signalkontrolle gestellt werden – ALLE RECHTE WEGNEHMEN – Fuss an der Leine – kein “will to please” – keine Belohnung – schnell macht der Hund wieder auf – und arbeitet mit mir im Team und dafür bekommt er mehr Leine und darf ein bischen kontrolliert schnüffeln – erst wenn er wieder motiviert ist mir zu folgen – gebe ich mehr Freiheiten…. statt nur mit Guzis zu belohnen – belohnen wir also mit Freiheit (Vertrauen), Aufmerksamkeit, SPielen, Streicheln und Kuscheln und auch mit Guzis… – immer das, was sich der Hund gerade wünscht…. – so lernt er, das wir ihn verstehen und es sich für ihn lohnt uns zu folgen…. weil wir gute Rudelführer – Teamleiter sind….

…mit einer Stunde Zeit vorm Treffen bin ich mit den Urlaubs-Hundekumpels schon da – also erobern wir schnell mal die Burg auf lustigen Wegen und üben fröhlich weiter….. Abbie schaltet um – ich sehe genau wie die Augen wucki werden – die Nase in den Wald geht und sie in den Jagdmodus schaltet – sofort scharf ansprechen – und mental in den Griff nehmen (ich kontrolliere sie – wie ihre Hundemama das tun würde – Körpersprache, Energie und zusätzlich – über das gelernte Hundetraining – STEH) und sofort hin und anleinen – so kann sie sich wieder entspannen und einschwingen…. auf der Wiese dann – ist sie wieder klar im Kopf – und auch im Rudel – und will spielen – das darf sie – gute Belohnung fürs brave Leinen gehen und einschwingen – o.k. lauf mit deinen Freunden – jetzt dürft ihr “jagen” – im SPiel euch gegenseitig… Abbie versteht und macht den Hasen und Guzo, Secile und Lilly jagen sie begeistert…. so haben alle was davon – und Spaß machts auch…. – so nutze ich die spontan freigewordene Zeit – mit einer Trainingseinheit fürs Rudel – das lohnt sich immer – und promt bekommen wir ein fettes Lob von einem älteren Wanderer der uns begegnet… die Hunde sollen Raum geben und mir nachfolgen – und alle machen´s voll brav….dafür gibts ein Lob vom Leben (in Form eines Wanderers, der sich über uns freut und das Rudel lobt – Die sind aber brav – sagt er) und ein lässiges Gespräch und jeder zieht zufrieden seines Weges…. – für uns ist es Zeit, den Rest der Hundekumpels auf der Wiese unten abzuholen… Rona – war ja wieder bei ihrem Menschen – ist rotzfrech – geht steif an uns vorbei – Schwanz hoch  – Stelzig – Stock im Maul – alles in ihr ruft: Ich bin der Held der Weld und König noch dazu…. – Markus ruft sie auf mein Meutern hin – sie ignoriert ihn – alles klar – sie benimmt sich wie ein “neuer Drottel” – also behandle ich sie auch wie einen neuen Drottel – hole sie mir über Köpersprache, Energie und Unmutsgeräusche ab – sie erinnert sich an die 3 Wochen Rudeltraining und bleibt brav stehen – dafür nehme ich sie ganz sanft an die Leine – und gehe vorsichtig mit ihr um – ein weiterer Dämpfer ist nicht nötig – denn sie hat verstanden und “will to please” gezeigt, in dem sie stehen geblieben ist….. Konrad hat seinen Sohn mit – das trifft sich gut – gleich mal Benio gegen Rona tauschen – lieber einen wucki Rottweiler mit will to please dämpfen und einordnen – als grantig auf ein Hündchen sein – das eigentlich gut ins Rudel eingespielt ist und eine schöne Verbindung zu mir hat – die jedoch kappt um sich wichtig zu machen – so herzig war sie mit Guzo beim spielen und beim Kuscheln mit Jaonsch – genau wie mich – lässt sie beide links liegen – macht voll auf “Big Boss” mit Personal und null interesse für das Rudel und ihre Verbindung zu uns…. so kann Bruno gleich lernen – wie man einen Hund anleitet, statt ihm hinterherzulaufen und nur “Gegengewicht” an der Leine zu sein….. Konrad und ich teilen uns das Schleppservice von Shelby (Richard-Shelby Mensch, Fanny-Konrad Frau und ich haben ja voll bei ihm gepunktet – indem wir ihm im Teamwork seine Karre – wieder gut startend gegeben haben – nachdem ich ihm sein Auto ganz frech mit einer Ausrede abgeknöpft habe, er einen Tag darauf verzichten musste und er plötzlich mit 2 Autoschlüssel und viele Fragezeichen im Kopf in der Werkstatt stand – alle haben dichtgehalten – die Überraschung war gelungen)…. Bruno, sein Sohn bekommt anleitung im Hund anleiten – doch er ist viel zu lieb -( er könnte mit Fanny verwandt sein) und latscht der Rona hinterher und lässt sie bestimmen – also muss die Abbie ran (die meldet sich freiwillig, weil sie viel zu frech-schnell zu einem alten Hund stürmen will, den wir treffen – passt mir gut – ich fang sie im Vorbeilaufen ab – und übergebe ihr die Rona – arbeitet im Team – ihr “Affen”) – 1:0 – für die Hunde – der Hund (Abbie) leitet viel besser an als der Mensch (Bruno) und somit muss die Rona sich arrangieren und im Rudel mitlaufen… will Abbie hingegen einen Schnellstart – Alleingang – hinlegen – bockt die Rona – gut so – ich lobe immer den, der es gerade richtig macht, entwirre gelegentlich die Leine und lasse sie sonst selber tun – gute Übung – um sich die Kanten abzuschleifen und gemeinsam gut im Rudel mitzulaufen und sich dafür loben zu lassen…. – das zweite Lehrgeld: wie herrlich es ist – Freiheit zu genießen – eben weil man brav dem Rudel folgt…. so lernen die Hunde (und die Menschen) – gute Hundekumpels zu sein – und im Rudel mitzuschwingen und sich einzubringen, anstatt eigenständig zu agieren also dem Wohle aller zu dienen ….. statt nur an sich selbst zu denken – oder nur seiner eigenen Nase zu folgen – alles mit Mass und Ziel – die Gemeinschaft profiert von den einzelnen Individuen und ihren Fähigkeiten – bedarf aber auch eines sensiblen und respektvollen Miteinanders….  bei Hunden, genau wie bei Menschen und im Mischrudel (Hunde und Menschen gemischt)…. wenn klar ist: das Hunde, Hunde sind – zwar domestiziert (dem Menschen angepasst) aber trotzdem Raubtiere mit eigenen Bedürfnissen – und sie nicht vermenschlicht (sondern als Hund sieht) kann da echt eine gutes Symbiose entstehen…

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