Mi-Mischrudel

…die neuen Matten von Christine spendiert – finden die Hunde klasse – unten picken sie auf der Folie und oben sind sie weich und kuschelig. – Eine Decke zum Schutz drüber und schon lässt es sich hier gut chillen…

Die Belohnung ist die Gaude auf der Wiese und das lustige Miteinander. Wir treffen uns im Schatten bei der Bank. Benjo ist voll auf wichtig – der hängt an der Schleppleine und Summer ist voll wuki und irre – und die hängt auch gleich mit dran.

Es gibt Flugbeute für alle – und dann gehts für Steffi mit Markus arbeiten – Rona ab ins Rudel und los gehts. – Erst mal die Wiese rauf – Benjo voll am spielerischen wichtigmachen – will dominieren – und fängt sich promt a “watschn” von der großen Hündin ab – schaut blöd – ich lobe sie gleich – danke – gut gemacht und gehe weiter. Benjo muß mit, denn ich halte die Leine fest – und nehme ihm so die Freiheit die er “missbrauchen” möchte um frech zu sein. Summer hat sich schon beruhigt – und schaut genau zu — wie ich den Benjo erziehe – der Leo Beagle den wir treffen, der taugt ihr – sie will spielen – ich erlaube es ihr – behalte sie aber im Auge – sie soll freundlich und respektvoll mit den vielen anderen Hunden umgehen. – Das bekommt sie hin und erfreut sich am laufen und spielen. Auch Edgar und Betti finden das lustig und steigen gleich mit ein.

Benjo würde gerne mitmachen – doch er ist noch viel zu grob und wichtig – in seinen momentanen Schwingungen beim spielen. – Also probiert er den Rüden, der vorbeischaut zu sekieren – mit fiepen und quengeln und Kopf auflegen – dafür bekommt er sofort “a gsunde Watschn” vom fremden Rüden (wir kennen ihn, er noch nicht) – den ich sofort dafür lobe – und Benjo muss sich hinlegen – jetzt ist er höflich und beruhigt sich – er erinnert sich wieder was ich von ihm will und welches Verhalten gewünscht ist. (freundlicher, respektvoller Umgang – Auch beim Spielen).

Sein Rucksack gibt ihm eine Aufgabe und beruhigt ihn zusätzlich und vorm Wald – bekommt er auch noch die Aufgabe – Summer betreuen und vom Jagen abhalten. Am Anfang zerrt er sie herum, dann zerrt sie ihn nach – und schließlich arangieren sich “Zicke” und “Einefetzer” und laufen gemütlich Seite an Seite im Rudel – was ich natürlich sofort lobe.

Guzo ist schon weniger wuki (nach Mädels die so toll riechen) – untersucht die Wiese aber ganz genau und schaut überall mal vorbei. – Nach dem er mein eigener ist – arbeite ich mit Bindung und pfeifen – lasse ihn rennen und lenke ihn übers Rudel mit zügigem Weitergehen. – Er bleibt dran und kommt heute schon viel besser mit den “Mädels-läufig-Gerüchen” zurecht. – Ist schon ein Unterschied – ob da ein 12kg Hund oder ein fast 50kg Hund kommt. – Somit braucht Benjo alleine von seiner Größe her – schon mehr Unterordnung als ein kleiner – der natürlich auch folgen soll – von den Menschen jedoch süss und nicht bedrohlich empfunden wird – und im Rudel großgeworden ist – sein sozialverhalten ist sehr gut und er agiert friedlich. – Auch er ist frech – doch eben “nur” Katzengroß und top in der Hundesprache und nicht dominant.

Emmi macht ihre Sache gut – sie ist echt brav und bleibt im Rudel. Mit Guzo spielt sie ganz “Terrier like” – beide voll laut und wild – aber gleichzeitig auch sensibel – keiner ist dominant – und die Verbindung passt. Auch Bett spürt das und schmeisst sich ins Geschehen. – Was ihr vor einem Monat noch suspekt war (laut knurrende und spielende TerrierMixe) – findet sie jetzt schon lustig – auch Frauli taut auf und fühlt sich wohl und quatscht mit Edgar Frauli. – Spielen für Menschen – glaube ich – das lustige miteinander plaudern beim wandern. – Beide haben schon gelernt – dabei ein Auge auf ihren Hund zu haben – und so gehts auch o.k.  Benjo ist gefordert von SUmmers temp – und trägt Stockerl – er lässt die kleinen spielen ohne sich einzumischen – und Carmen erinnert mich daran – das dieses Verhalten sofort gelobt und belohnt gehört – recht hat sie – wird sofort erledigt.

Rona die Laus – hat anscheinend bei der Abzweigung rauf zum drei Stunden Weg – ihr Ding gemacht – und es geschafft – ein Rudel mit 4 Menschen und 12 Hunden aus den Augen zu verlieren – und ist plötzlich weg. – Wir rekonstuieren wo wir sie das letzte mal gesehen haben – eben bei der Abzweigung – und ich weiß sofort – wir gehen sicher nicht zurück – das Rudel hat die Tour verdient – und die ziehen wir jetzt auch durch. – Zum Glück kann ich laut pfeiffen und alle Hunde sind darauf traininert – bei Pfiff zu mir zu kommen – also pfeiffe ich so laut ich kann – das Rudel umringt mich und wird belohnt – keine Rona. Wasser geben, noch mal laut pfeiffen – wieder sind alle um mich und werden belohnt – und dann kommt auch Rona – mit langer Zunge angelaufen – und bekommt auch ein Stück Beute und Wasser. – Sie schaut geschockt drein – der Verlust des Rudels hat gewirkt und sie negativ bestärkt – somit kann ich mir das sparen – denn sie hat uns ja gefunden und ist auf meinen Pfiff uns nachgelaufen.

Share