Mi-Gaude u. Training,7318

…heute sind wir früher auf den Beinen, gut für Steffi und Moritz, sie bekommen eine extra Lange Morgenrunde – die aber ganz gemütlich mit viel schnüffeln, forschen, Training und Spiel für den Guzo…. (sonst gibts meistens 20min in der Früh – heute bekommen sie 50min) alle folgen brav und machen motiviert mit – für Steffi und Moritz gibts noch lecker Futter und dann ab in die Körbchen…

Guzo und ich holen den Rest der Bande und treffen uns dann alle auf der Wiese. Das letzte Stück des Weges ist ein bischen kuschelig – die Kumpels kennen sich gut und kommen supa klar. – Lumi braucht mehr Raum (Indivdualdistanz), Guzo, Betti, Emmi, Benjo, Taran und Janosch finden es voll o.k. zu kuscheln und sich zusammen hinzulümmeln – ihnen gefällt der Körperkontakt im Rudel. Janosch sitzt supabrav und braucht ganz wenig Platz, Benjo liegt und alle dürfen sich dranlehnen – da ist es supa das er so groß und stark ist – die kleinen Kumpels fallen da nicht ins Gewicht, wenn sie sich zu ihm kuscheln.  Dauert ja nicht mehr lange – und alle schaffen es ruhig und entspannt zu bleiben. – Zur Belohnung gibts Rudelgaude und Training mit einem neuen Menschen mit einem jungen Hund. – 7 Monate, der Keksi und ein Bruder vom Edgar (nicht der selbe Wurf, aber dieselben Eltern) – ziemlich frech – aber lustig und Basissozialisiert. – Gleich zu Beginn, das erste Lehrgeld: – erst den Hund einordnen (seine Aufmerksamkeit bekommen, ihn was tun lassen und dafür mit Freiheit belohnen) – anstatt ihn einfach total wucki – und überhaupt nicht auf seinen Menschen konzentriert auszulassen – er folgt ihr nicht – ist frech im Rudel (will Besteigen und ist viel zu hektisch und aufgeregt) – und bekommt vom Guzo gleich mal einen festen Dämpfer – er knurrt ihn an und drückt ihn runter – ich schreite sofort ein – ICH MACH DAS SCHON – schicke Guzo weg – der folgt brav, und fasse mir den kleinen Frechdachs selber her – ab an die kurze Leine – ich bewege mich und er folgt mir – ruhig und bestimmt und so sanft wie möglich setze ich mich durch und leite ihn an. – Er ist schlau und lernt schnell, kann der Christina (seinem Menschen) in der richtigen Schwingung (jetzt ist er eingeordnet und auf uns Menschen konzentriert – statt selbst zu entscheiden) und sie schafft es jetzt viel besser ihn anzuleiten – er läuft an ihrer Seite – und achtet auf sie – dafür wird er sofort mit Freiheit belohnt – und darf sich ins Rudel stürzen. – Ist er zu frech, fängt er sich einen Dämpfer ein und lernt so sich sozial zu verhalten und sich ins Rudel einzuordnen.

Gabi hat mit Edgar fleissig trainiert und ihn gut eingeordnet und beschäftigt – sein “will to please” ist gut ausgeprägt – und so kommt er auch supa mit der Aufregung im Rudel klar. (Keksi ist wucki und überdreht – alle spüren es – die Hunde Mädels ordnen ihn gut ein – Guzo und Benjo sprechen darauf an – werden beide gleich im Ansatz von mir gedämpft und bleiben so entspannt und freundlich. Dabei helfen mir der Janosch, der Taran und der Edgar um auch bei den Hunde-Jungs wieder Ruhe und Entspannung reinzubekommen.  Keksi lernt schnell, vor den erwachsenen Jungs und Mädels hat er sofort Respekt – Rona schaut ihn nur schräg an: mit dem “IS WAS” Blick – total angenervt von dem Jüngling der da so lästig auf Kontakt kommen will – ohne ihr Respekt zu zollen – ich bin Sprungbereit – doch der kleine Frechdachs rafft es von selbst und lässt ihr Raum. – Sie geht stolz weiter und ich lobe sie – gut gemacht – friedliches Einordnen…. bei Lumi, Cora, Janosch und Taran läufts genauso…. Benjo und Guzo lassen uns tun – und Edgar und Betti nehmen sich sogar seiner an und erziehen ihn spielerisch und knüpfen die ersten Kontakte…. Emmi ignoriert ihn total – und er findet sie supatoll……

….schön zu sehen auf den Fotos – das Keksi mit dem Rudel “mitschwingt” und die anderen Hunde “imitiert” – also einfach nachmacht was sie machen – er läuft supa im Rudel mit, bleibt bei den anderen und schaut immer wieder auf uns Menschen (weil das eben alle so machen, bei den Hundekumpels)….

Das Füttern aus der Hand (nach herrufen oder anderen Signalen) stärkt die Bindung zum Menschen – das Flugbeute suchen am Wasser-Pausenplatz stärkt die Verbindung der Hunde miteinander (angeleitetes gemeinsam tun) und hält sie an dem Platz wo wir sie haben wollen (an unserem Pausenplatz) – und gibt ihnen was zu tun (Nasenarbeit) und lehrt sie selbstständig-freundlich miteinander – in unserer (Menschen) Nähe zu agieren. – Jeder für sich (Beute suchen, finden und verputzen) und alle gemeinsam (es wird geteilt, jeder bekommt was er findet) – Versorgt und Angeleitet durch uns Menschen – Die Beute, das Spiel, die Freiheit, das Kuscheln und Streicheln und auch das lustige Miteinander: – alles kommt von uns Menschen – und wird dem Hund gerne gegeben – dafür aber gibts klare Regeln und Grenzen – die es einzuhalten gibt. (Wie bei Staat, der die Strassen baut und instandhält – und bei uns Verkehrsteilnehmern – die sich dafür an Regeln und Grenzen zu halten haben…. STVO, das gibts in jedem gesunden Betrieb, in Familien und anderen Gemeinschaften…. Klare Regeln und Grenzen, die dem Wohle aller und einem guten Miteinander dienen)……

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