Artgerechte Haltung

Aufzucht:
Der ungeborene Welpe bekommt im Mutterleib bereits Gefühle wie “Geborgenheit” mit, genauso jedoch bei schlechter Haltung “Angst und Aggressionen”.
Sie sollten schon bei der Anschaffung des Tieres auf seine Herkunft achten.

Prägung:
Der Hund wird von seiner Familie und seiner direkten Umgebung nach der Geburt geprägt. In erster Linie ist das seine Mutter, aber auch seine Geschwister und die Menschenfamilie (z.B. Züchter). Lernt er in dieser Zeit Kleintiere, Katzen oder Ähnliches kennen wird er diese später nicht als Beute betrachten.

Sozialisierung:
Sobald der Hund bei seiner Familie angekommen ist, sollte er das zweite mal geimpft werden und so viel wie möglich unter sozialisierte Artgenossen kommen. Dieser Kontakt ist sehr wichtig und kann später nicht mehr nachgeholt werden. Der Hund lernt die Hundesprache die ihm angeboren ist zu verstehen und einzusetzen. Genauso sollte er in dieser Phase Jogger, Radfahrer, Skateboarder oder z.B. Briefträger kennen lernen, um es als “gegeben” und nicht “jagd- oder bellwürdig” einzustufen.

Erziehung:
Die Erziehung beginnt am ersten Tag an dem der Welpe oder der Hund in sein neues Zuhause bei seiner neuen Familie einzieht. Zuerst lernt er seinen Namen, danach seinen Platz und den Hausgebrauch kennen. Danach starte ich die alltagstaugliche Hundeerziehung, die im Wohnraum beginnt und im Freien fortgeführt wird. Dabei lernt der Hund, sich in seine Welt einzugliedern. Die Erziehung wird an die Ansprüche des Halters angepasst.

Ernährung:
Der Hund ist ein domestiziertes Raubtier, welches sich hauptsächlich aus Fleisch ernährt. Dazu fügt man ganz nach Vorbild eines Beutetieres/Caniden (z.B. Hase) etwas Gemüse, Getreide (verträgt nicht jeder Hund) und ein gutes kaltgepresstes Öl mit Omega 3 Fettsäuren (Distelöl, Leinsamenöl, Hanföl, Fischöl..). Ergänzend dazu und auch perfekt zum Zähneputzen bekommt der Hund Knochen, die sein Kaubedürfnis befriedigen und das Zahnfleisch stärken. Ist der Hund ein Anfänger im Knochenessen sollte man mit weichen Knochen wie Kalbsknochen, Lammripperl oder Hühnerflügel beginnen. Ist er geübt und kaut gut, kann er von Suppenknochen über Markknochen bis hin zu diversen Ripperl alles bekommen. Die Knochen müssen roh sein, denn gekochte Knochen können splittern.

Beschäftigung:
Der Hund will seiner Art als Lauftier entsprechend ausgelastet werden. Dazu eignen sich sowohl körperliche, als auch geistige Aktivitäten. Artgenossen, mit denen er toben kann. Durch verschiedene Züchtungen (Selektion nach bestimmten Merkmalen) haben die verschiedenen Rassen sehr unterschiedliche Ansprüche, was die Beschäftigung angeht (Border Collie z.B. sehr triebreich, Shi Tsu sehr triebarm).

Bewegung / Auslauf:
Jeder Hund braucht Bewegung und Auslauf. Der eine mehr, der andere weniger. Das hängt jedoch weniger von der Größe ab als man vorschnell denken mag. Ein Terrier (ca. 40cm hoch), braucht wesentlich mehr Bewegung als ein Berner Sennenhund (ca. 70cm hoch). In erster Linie hängt das von der Züchtung bzw. der Mischung ab. Natürlich spielt auch der Charakter, die Anatomie und das Wesen eine Rolle. Je intelligenter der Hund und je anspruchsvoller die Rasse/Mischung, desto wichtiger ist es dem Hund Abwechslung zu bieten und ihm viel von der Welt zu zeigen.

Grundsätzlich gilt: Jeder Hund ist ein Individuum und hat eine eigene Persönlichkeit, eigene Schwächen, Stärken und Vorlieben, wie eben Menschen auch. Trotzdem kann man aus Rasse oder Mischung einige Schlüsse ziehen: z.B. ist ein Chow Chow sicher mehr damit einverstanden zeitweise einen Garten zu bewachen (er ist als Wachhund gezüchtet) als ein Husky (Jagdhund) der versuchen wird ein Loch im Zaun zu finden oder darüber zu springen.

Kopfarbeit:
Genauso wichtig wie der Auslauf ist die psychische Auslastung des Hundes mit Suchspielen, Geschicklichkeitsspielen und diversen Aufgaben die der Hund lösen darf. Dazu gibt es eine tolle Internetseite – “Spaß mit Hund” – einfach in die “Google” Suchmaschine eingeben und schon gibt’s jede Menge Tipps ;-).
Auch das regelmäßige Training trägt zur Auslastung bei und gibt dem Hund zusätzlich Sicherheit (er findet sich besser zurecht und lernt leichter zu akzeptieren).

Teamwork Hund + Mensch:
Der Hund ist wie ein Kind – relativ einfach gestrickt. Er bietet uns das Verhalten an, das ihm am meisten Erfolg bringt.
Sie kennen doch sicher schreiende Kinder und ihre Eltern die versuchen zu beruhigen. Genauso randalieren Hunde worauf ihre Halter auf sie einreden oder sie streicheln.

Ich gehe dies jedoch ganz anders an. – Ich bestärke den Hund, seine angebotenen Verhaltensweisen – die wir als Halter möchten – zu akzeptieren. Der Halter, der es versteht seinem Hund zu vermitteln, dass es Erfolg bringt mit ihm zusammen zu arbeiten, hat schon viel gewonnen. Jetzt kann er dem Hund im Spiel (spielerisch aber konsequent) lernen – was er von ihm will. Dabei setzt er seine Teamleitung durch und bekommt einen Partner der ihm motiviert, freiwillig und freudig überallhin folgt – soweit ihn seine Pfoten tragen.

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Haltung nach Anfrage!
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  • Paket wird individuell zusammengestellt - -was die Menschen und ihr Hund brauchen - und ihnen dabei hilft - ein besseres Team zu werden - und den Hund gut anzuleiten.
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