Gartenparty

….heute gibts wieder eine lustige Gartenparty mit sinnvollen Gartenactionen….

Hunde und Menschen sind bunt gemischt und alle amüsieren sich. Konrad und Fanny bleiben im Garten und arbeiten fleissig, während Benjo natürlich mit uns auf Actiontour geht. Steffi bleibt zu Hause, sie braucht Ruhe, doch der Rest der Bande ist live dabei.

Zuerst wird gegärtnert und mit den Hunden gespielt, dann gibts für die einen Ausflug zum Bach mit Wald und Lauf und Plantschaction.  Zu zweit fordern wir sie – einer unten am Bach durchs Dickicht – einer oben die Wiese entlang und runterklettern und den Bach queren. Die Hunde gasen rum und haben die volle Gaude dabei.

Ich mach den Fotografen beim Stockjagen im Bach – Markus unterhält die Meute und so entstehen ein paar supa Aufnahmen von den Wassersportlern. Dann noch eine kleine Runde drehen und ab in den Garten. Die Gärtner sind fertig mit dem Steingartengrundgerüst und haben gute Arbeit geleistet.Gleic gehen sie das nächste Projekt an: ausbauen des Feuerplatzes oben. Auch das wird voll schön. Dafür lehre, trainiere und betreue ich den Benjo im Rudel – und der wird auch voll schön – äh – sozial und alltagstauglich – ein Hundekumpel eben.

Jetzt ist Edgar an der Reihe – ich hab ihn gestern lange gepflegt und die erste Meldung die Markus schiebt, als er zu uns kommt: der schaut aus wie ein kroatischer Streuner.  – Na das geht gar nicht – beim Frauli is er immer voll gepflegt – also ran an die Bürsten. Edgar macht recht brav mit, ist geduldig und tapfer (es ziept) – versucht nur manchmal abzuhauen, wenn der Mensch nicht aufmerksam ist. Es geht jedoch was weiter und er wird immer schöner und sauberer.

Zwischendurch gemeinsam chillen und mit den Hunden nebenbei trainieren. – Wir belohnen sie immer für gutes Verhalten mit Spiel, Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten und Beute.

Die Vorbereitungen zum grillen laufen nebenbei wie von selbst. Fanny bekommt gleich Unterricht in Hundekunde – das streicheln zweier Hunde – und das beobachten BEIDER ständig während dessen…. wir lachen schon (Benjo und Rona kennen sich und mich ja schon) weil die zwei schon einen Zicken-und Stress dich Krieg starten – und Fanny noch nichts mitbekommt – weil sie gerade mit uns redet – -das jedoch ist essentiel – ein Teil der Aufmerksamkeit bleibt IMMER bei den Hunden – ausser ich parke sie sicher (Auto, Körbchen) – jetzt folgt sie unseren Blicken – sieht was die Hunde an ihrer Seite anstellen und lacht mit. – Herrlich wie viel einem entgehen kann – wenn man sich nur auf eine Sache (z.b reden oder denken) konzentriert und die Aufmerksamkeit im Moment verliert. — Jetzt muß sie sich entscheiden – wie die Situation aufgelöst werden kann – ich schreite bewusst nicht ein um ihr die Möglichkeit zu geben – -selbst daran zu wachsen. — Die erste Möglichkeit: beide in ihre Schranken weisen, die Kontrolle wieder übernehmen und weiterstreicheln. Das erfordert durchsetzungsvermögen und ruhige und bestimmte Energie. — Die zweite Möglichkeit: einfach aufstehen und weggehen – SO NICHT (ist das Signal für: ich hab die Nase voll von euren Blödheiten) – und sofort löst sich alles von selbst auf – weil Rona und Benjo ja um die Aufmerksamkeit von Fanny buhlen. Geht sie weg – ist das “Streitobjekt” weg. – Cool auch, das die Rudelhunde nicht gleich raufen – sondern schön anzeigen und miteinander kommunizieren – das gibt den Menschen die Möglichkeit es auch zu SEHEN und darauf zu reagieren. Deshalb trainiere ich auch häufig mit dem Rudel – das friedliche Miteinander und setze mich dabei so heftig wie nötig und so sanft wie möglich durch. Die Hunde danken´s – sie haben ihre Gaude, folgen recht brav und genießen die Freiheit die sie sich dadurch verdienen. — So wie´s für den Hund passt: Disziplin (Einordnung vom Rudelführer), Auslauf (die nötige Bewegung zum Auspowern) und dann Zuneigung (kuscheln, streicheln….) – das versteht er und damit kann er umgehen. So fühlt er sich wohl und sicher – Angst und Agression sind unnötig – weil er ja gut durchs Leben geführt wird. – Also bei “komischen” Hunden – ist es sinnvoll – sich die Menschen anzusehen die sie führen – oder eben auch nicht. Denn ein “nachgezerrter” Mensch, wird es nicht schaffen, dem Hund die nötige Sicherheit zu vermitteln. – Ein Mensch jedoch, der den Hund an seiner Seite führt, klar mit ihm kommuniziert und die Kontrolle übernimmt wird dem Hund Sicherheit bieten, der sich dann wohlfühlt.

Z.b: wir begegnen anderen Menschen und Hunden – ich habe die Kontrolle und sorge für eine ruhige und freundliche Begegnung in dem ich mit den Menschen Kontakt aufnehme und dabei Ruhe ausstrahle – wer hektisch oder unsicher ist wird nicht angesehen oder angeredet – ist jedoch in der natürlichen Energie-Verbindung mit dabei und kann runterkommen und beobachten. je mehr die anderen Hunde mitmachen wollen oder sich beruhigen, desto mehr werden sie einbezogen – NICHT TRÖSTEN, sondern SICHERHEIT BIETEN) – dabei steht das Rudel unter Signalkontrolle – und ist somit sehr Hilfreich. Frei, Fröhlich, Interessiert und trotzdem raumgebend und Abstand wahrend wenn es nötig ist und ich es fordere. – Einige im Rudel sind sensibel, die haben ein gutes Gespür für die Unsicherheit anderer Hunde und helfen mir beim Einschätzen. Sie verhalten sich richtig aus dem Bauch raus – und helfen mir somit beim zusammenfinden – einen Weg zu den anderen Hunden zu finden.

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