Fr-Schwimmaction

…heute gibts gleich mal ein Wasserspiel am Teich… Benjo, Luke und Summer bekommen gemeinsam die Schleppleinenlänge bei der Bank… so können sie durch die anderen lernen, wie Spielen funktioniert und sich auch miteinander beschäftigen. – -Jeder der mag kann hingehen und jeder der nichtmag kann wegbleiben. – So lernen sie Respekt und schleifen sich aneinander die Kanten ab.

Luke ist nach den 3 Tagen bei mir gut eingeordnet und mir gegenüber Aufmerksam und Respektvoll. – Das lobe ich gleich – Benjo schaut zu und lernt so. – Er macht es nach und wird auch belohnt. – Das ruppige Jugendliche (das dazugehört) können sie aneinander ausleben – die beiden haben eine gute Größe füreinander. Summer hat sich auch schon Respekt verschafft und wird von den beiden in Ruhe gelassen und sieht interessiert dem Wasserjagdspiel zu. Meine “Althasen” – alle Hunde die schon länger im Rudel sind – gehen harmonisch und sanft miteinander um und haben gemeinsam Spaß. Kein rempeln (ausser bei ausgemachten Spielen unter Hunden), kein sekieren und kein gekläffe. – Emmi kennt mich – probiert kurz die laufenden Hunde zu verkläffen ich stop sie – zeig ihr die Leine und sag: GENUG – sie hört lieber auf und genießt ihre Freiheit – statt weiterzumachen – und dann bei den 3 “Rüppeln” zu hängen.

Ich bin mit der Hundebande als ersters da, wir warten hier auf die anderen und machen uns dabei gleich ordentlich Gaude und genießen das draussen sein und spielen miteinander. Nach ca 10 min bin ich schon genaus nass wie die Schwimmer – die schütteln sich ständig bei mir und ich bin froh das es heute recht warm ist.

Nach 30 Minuten Action gibts eine Pause und Flugbeute zum jagen. Das beruhigt die Hunde – alle konzentrieren sich und haben was zu tun. – Essen muß gefunden und gejagt werden. Danach gemeinsam chillen und die Natur genießen. Alle kommen runter und entspannen sich.

Danach startet die zweite Runde.. Das Spiel ist auch Strategie – denn manchmal ist rennen und schwimmen schneller – als gleich reinhupfen und schwimmen. – Wer zulange zögert hat keine Change. – Total lustig, alle hüpfen am Ufer mit und jeder kommt mal an die Beute. Auch Summer ist brav und motiviert – also führe ich sie mit der Leine zum Teich – werfe den Ball und lasse die Leine los und sage dabei: LOS – das kennt sie vom Longboarden schon und wirklich startet sie brav – schwimmt zum Ball, schnappt ihn sich – dreht und kommt brav zurückgeschwommen. Die Cory begleitet sie. Ich lobe sie, steige auf die Leine und schieße noch mal. – 3 mal ist sie motiviert – dann hat sie genug und darf wieder Luke und Benjo gesellschaft leisten. – Die beiden sind supa miteinander – die balgen und rangeln und rüppeln und Luke buttert den Benjo auch mal unter – der hat das dringend nötig – er respektiert beim spielen im Rudel die Grenzen der anderen noch nicht.  Somit gehört ein anderer Junghund in seiner Größe her – der es ihn lehrt. Ich schreite später ein als sonst – lasse sie total ruppig miteinander umgehen, halte die Wasserschüssel bereit und warte was passiert. – Die spielen Raufen und schenken sich spielerisch ein. Jeder versucht den anderen mit Geschick und Körpergewicht unterzubuttern. – Ein richtiges Jungsspiel – etwa so wie Rugby oder Eishokey bei den Menschen. Es gibt klare Regeln und einen Schiedsrichter – und so kann das ruppige und grobe Messen beginnen. – Wobei man zu Gunsten von Benjo und auch Luke sagen muss: Im Umgang mit dem Rudel sind beide schon supa – freundlich und friedlich und teilen brav. – Sie hussen eben beide beim spielen total auf – und bringen mich somit in einen Konflikt: einerseits brauchen sie das spielen und messen – andererseits bringen sie mir die harmonische Meute damit voll durcheinander und stressen und ängstigen manch kleinen oder sensiblen Hund. – Der Kompromiss für mich – beide mit Schleppleine – aneinander messen und sonst zusehen lassen. Das dient dem Wohle aller und bringt Ruhe ins Rudel…..

Auch Wendy springt einmal ins Wasser und holt den Ball – auch sie überrascht mich damit – und ich lobe sie fest dafür – auch wenn sie ihn kurz vorm Ufer fallen lässt – sie hat mitgemacht und verstanden worum es geht — da sind wir nicht pingelig… Paco erledigt den Rest und schon gehts weiter.

Emmi schwimmt nicht, läuft aber still am Ufer mit und entlang und schnüffelt rum. Sie bleibt in der Nähe – und hat sich somit ihre Freiheit verdient – eben dieses KONSEQUENTE – wirst du unaufmerksam und willst stiften – erkennne ich das – verhindere es und kassiere dich. – Leichtgemacht durch “EMMI KOMM” und mit Leckerbeute belohnen – das wir ständig üben – und dabei wird sie sehr selten kassiert. – So lohnt sich das für sie – und sie befolgt es brav.

Guzo ist begeistert von seinen neuen Schwimmkünsten – er hat am Montag schwimmen gelernt und mischt schon fleissig mit. Er traut sich immer ein Stück mehr zu und schwimmt immer ein Stück weiter.  Ich schieße den Ball mal, kurz mal lang, mal links mal rechts und mal gerade aus. – So bleibt es spannend und alle die wollen kommen mal zum spielen und holen und alle gemeinsam hupfen rum und mit und warten mit mir auf den Schwimmer od. die Schwimmer….

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