Fr-Rudeltour,91118

….wieder mal gut ausgelaufene Hunde, das nutzen wir und machen eine kleine Tour mit ihnen… noch ordentlich austoben, besonders Felix und Taran sind echt herzig und matchen sich spielerisch… auch die Jungstars im Rudel wollen mitmachen und auch Sheila und Secile tollen mit… Benio darf auch – wird dabei aber gebändigt – ich halte ihn – Eingeordnet und Folgsam – während er sich aufregt und spielen darf… gar nicht so einfach bei ihm, er schnippt schnell um – und wird dann aufgeregt dominant – und bedrängt mir meine Kumpels – ein NO GO…. das gute daran ist, das er freundlich bleibt und für ihn alles ein SPiel ist – auch wenn er viel zu forsch und respektlos rangeht, akzeptiert er  (fast immer) die Grenzen der anderen Kumpels… tut er das mal nicht – bin sofort ich da und dämpfe ihn ordentlich – SO NICHT – SPASS vorbei – wer sich respektlos und rüppelhaft benimmt – ist raus aus dem Spiel – wie die rote Karte beim Fussballspielen… so lernt er – das es nicht o.k. ist – dominat zu werden – beim spielen…. die anderen Kumpels zeigen wie´s gut läuft – sie sind wild und verrückt – gehen auf Körperkontakt – bleiben dabei aber sanft und respektieren die Grenzen der anderen Kumpels – wie bei einem schönen Tanz – sind sie aufeinander eingeschwungen und reagieren sensibel aufeinander…. – wenn Taran nicht mehr spielen will – steht er still und groß und macht was anderes – z.b. Stockerl kauen – sofort machen die anderen Spieler mit und kauen auch Stockerl oder ziehen ab und machen ihr Ding… nur der Benio will immer noch auf Kontakt und weiterspielen zum Taran – sofort kommt ein Rüffel von mir – SO NICHT – lies deine Kumpels – Taran ist fertig mit spielen – der will jetzt Ruhe – also respektiere das du Bengel…. meine Grenzen nimmt Benio ganz gut an (ausser ich bin zu spät dran – dann muß ich ruppiger werden) und so lernt er auch sanft – sich einzufügen und bei GENUG von Hund oder Mensch – auch RUhe zu geben…. aus den Augen lassen – darf ich ihn jedoch nicht – sonst wird er sofort zu wichtig im RUdel – da gibts noch Arbeit für seine Leute…. der Sergio hingegen macht diesbezüglich seine Sache echt gut – er kann sich einschätzen und die Hunde lesen und obwohl er selber ein wilder Bub ist – lässt er den anderen Kumpels beim Rangelspielen viel Raum und spielt nur die Laufspiele mit…. mit Benio beginnt er auch schon beim Laufspielen – Kontaktspiele einzubauen – machen beide gut – dann wird Benio zu wild und dominant – und Sergio reagiert mit Hinlegen und unterwerfen… dafür lobe ich den Sergio – dämpfe den Benio – LIEB SEIN – VORSICHTIG… das kennt er schon – und er weiß auch schon – das sein Kumpel nur weiterspielt – wenn er vorsichtiger mit ihm umgeht… tut beiden gut – die Jünglinge wachsen aneinander…. Sergio wird vorsichtiger, Benio lernt, auch mal der große zu sein beim spielen und sich “Rudeltauglich” zu verhalten… im ruhigen Umgang im Rudel mit seinen Kumpels ist Benio schon ein supa Hund – macht er echt gut – souverän und vorsichtig fügt er sich ein und steckt eher zurück – wenn ein Adult (ein erfahrener Kumpel) im eine Grenze setzt….  nun ist sein Lehrgeld: Auch bei Aufregung Gehorsam und eingeschwungen (spürend und kommunizierend mit den anderen Kumpels) zu bleiben… daran arbeiten wir extrem und ständig…. und ich verstehe jetzt auch warum gewisse Hunderassen “verschriehen” sind oder auf Listen stehen – sie sind einfach schwerer zu erziehen und brauchen eine sehr konsequente Hand – die ruhig und bestimmt agiert – und die passende Auslastung…. – sowohl Köperlich (rennen, freiheit, spiel mit artgenossen….) als auch Geistig (aufgaben, denksport, training…) wollen alle Hunde gefordert werden – die Intensität ist jedoch sehr unterschiedlich… Guzo (11kg, 40cm) braucht als Jack Russel-Schnauzer sehr viel Auslauf und Herrausforderung – ist aber überhaupt nicht dominant sondern eher schnell-frech-wild und will angleitet werden….. Benio (45kg, 55cm) braucht auch Auslauf – aber viel weniger als der kleine schnelle – und viel mehr Führung und Anleitung – hat von Haus aus weniger “will to please” und braucht daher mehr Förderung im Teamwork mit dem Menschen…. Geistig – ist er nicht so fix wie ein kleiner Terrier – und braucht seine Zeit und viel Geduld und ständige langsame Forderung – damit er zufrieden, eingeschwungen und alltagstauglich ist…. Sheila braucht weniger Führung – aber auch klare Anleitung und Regeln und Grenzen und auch viel Auslauf… ihr “will to please” ist hoch – doch geistig gefordert werden – möchte sie auch – und auch sie ist recht schlau, dabei jedoch eher vorsichtig und sensibel – also bitte schön langsam mit neuen….  so ist jeder Hund einzigartig – und sowohl Rassebedingt (Selektion nach Zuchtziel) geprägt, als auch ein eigenes Lebewesen mit eigenem Charakter und Vorlieben und Stärken und Schwächen….

….die meisten Hundekumpels sind schon länger dabei, viele neuere haben sich schon gut eingefügt – und so haben Benio und Sergio supa Vorbilder im Rudel – und können auch lernen – ein sozialkompetenter Hund zu sein – wir Menschen helfen dabei – und leiten im Team an und belohnen was uns gefällt….

Share

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email
Scroll to Top