Fr-Hundetraining

Hallo,

Donnerstag Abend wird der Paco abgeholt, die Hundekumpels dürfen alle mit raus. – Sie sind voll brav und schon müde vom Actiontag in Mödling. Die Freude ist groß, Paco´s Freuli schmeisst eine Runde. Lili darf frei im Rudel mitmachen – ich hab sie genau im Auge und kann sie schon gut stoppen – wenn ich sofort reagiere. – Sie ist brav, hier ist es spannend und es gibt Futter, also mischt sie erfreut mit. Auch Steffi und Guzo mögen Therese und begrüssen sie gemeinsam mit Paco erfreut.

Da es kalt ist, verabschieden wir uns schnell und gehen wieder rein. Die kleinen bekommen einen Karton mit einer Zeitung drinnen – und dürfen damit spielen und ihn auch zerfetzen. Gemeinsam machen sie sich ans Werk, Moritz unterstützt sie ein bischen. So lernen sie das friedliche Miteinander und haben Spaß und sind beschäftigt. Ich schreite nur ein wenn sie einen Zickenkrieg starten – doch das wird immer seltener. Sie kommunizieren schon feiner und besser miteinander und jeder setzt Grenzen und akzeptiert sie vom anderen. Das Wohnzimmer schaut dann zwar aus wie ein Hamsterkäfig und auch das Körbchen schreddern sie im Teamwork – doch es lohnt sich. Sie haben drinnen kontrolliert Spaß und alles andere bleibt heil. Beide sind zufrieden. Die Spielzeugkiste steht zwischen Lili´s Gästekörbchen und dem Spiellager und beide dürfen sich frei daraus bedienen. Streiten sie um eines – nehme ich es ruhig und wortlos weg. – Was auch immer seltener wird. Beide glücklich in einem Berg Spielsachen, den Rest um sich verstreut, Kauen, Klauen, Tauschen und Zerren. – sieht auch lustig aus, taugt ihnen und unterhält mich.  Und sie haben einen Bereich zum spielen und die Oldies haben Bereiche zum zurückziehen. Moritz hat es sich in Steffi´s Körbchen gemütlich gemacht. Steffi chillt sich auf der Couch aus und überlässt das Babysitten heute mal der Lili. Ich habe ein Auge auf die beiden, leite an, setze Grenzen und lasse sie machen. Alles ruhig und souverän – so fühlen sich beide wohl und gehen harmonisch miteinander um. Den jünglingen gefällt ihre neue Wohnzimmerdeko echt gut und zufrieden gnotzen sie sich in ihr vollendetes Werk. – Style:: ShradermonsterLaughing

Zum Schlafen und Chillen geht dann die Lili in ihr Körbchen und der Guzo zu Moritz oder Steffi. Ich sorge zwischendurch immer wieder für Ruhepausen, doch oft schon chillen sie von selbst nach einer Tobeaction oder nach dem Fressen. – Auch hier klappt das teilen schon prima – jeder bleibt auf seinem Platz – ich serviere die Schüssel dorthin. So weiss jeder – das Fressen der anderen ist tabu – jeder bleibt wo er ist – und alle können in Ruhe fressen. Lili hat schon ein paar Dienste übernommen. – Gemeinsam mit Moritz eigent sie sich hervorragend zum Vorspülen der Hundeschüsseln. Sie säubert alle gründlich – sobald ich es ihr erlaube – somit habe ich ihr Futtersuchbedürfnis einfach unter Signalkontrolle gestellt. Auch im Auto, wenn alle ausgestiegen sind – ist sie ein prima Staubsauger. – Einmal durchschicken – vorne und hinten und alle Kekskrümel des Tages sind beseitigt. – Sie hat was zu tun – mir ist geholfen und alle sind zufrieden.

Auch heute (Freitag) gibts für Lili wieder ein Intensivtraining im Rudel. Moritz, Steffi und auch Guzo unterstützen mich dabei, sie zu lehren im Rudel zu bleiben. Ich beobachte sie sehr aufmerksam und sobald sie Spuren will, weise ich sie zurecht und verbiete es ihr. – Mit den anderen Hunden gemeinsam am Wegesrand Botschaften beschnüffeln – das darf sie – dabei schwingt sie mit dem Rudel mit – den Unterschied erkennt man sofort. So üben und trainineren wir fleissig einen der zwei Beagle Schwestern – den Rudelmotivierten. Die andere Schwester bekommt beim Frauli Corinna intensiven Einzelunterricht. – So kann sie sich ganz darauf konzentrieren – ihren Pflichten als Rudelführer und Teamleiter nachzukommen und Luna souverän durch alle Situationen zu führen. – Das stärkt die Bindung der beiden, schafft Vertrauen und bringt Luna dazu, sich stärker an Corinna zu orientieren, selbst wenn Lili dabei ist. – Lili die Anstifterin, kann im Rudel am meisten lernen und ist auch für Guzo sehr lehrreich. Die beiden matchen sich ständig spielerisch, testen Grenzen und reiben sich aneinander. Beide findens supa – und sind abends schön müde – So hat Lili viel weniger Lust alleine zu spuren – und spielt lieber mit ihrem Hawara oder forscht mit ihrem Rudel.

Auf unserer Tour finden wir eine Schneewehe – patschiger tiefer Schnee – supalustig, meinen die Jüngline und wuzeln und balgen sich. Lili wuzelt den Guzo in die Wasserlacke – der ist patschnass – beim Schütteln fliegt richtig das Wasser weg und er hat was von einer nassen Ratte. – Also in Bewegung bleiben…. das taugt den beiden eh und sie fetzen rum. Lili ist echt brav dabei und freut sich über ihre Freiheit und tobt voller Freude mit Guzo rum. Jetzt weiß sie – das Freiheit ein Geschenk ist – für gutes Miteinander – das man sofort verliert – wenn man sich absondert und zu spuren beginnt – die Konsequenz ist Leine – und das ist fad. – Also lieber folgen und frei bleiben – man darf eh viel und das macht Spaß. Ich helfe ihr dabei in dem ich sehr zielstrebig vorgehe und mich auskenne hier – ich weiß wo wir hinwollen – sie nicht – und Guzo hilft ihr mit rumtollen – und Moritz und Steffi und Guzo helfen ihr mit spannendem Forschen und Hundezeitung lesen und zeigen ihr was erlaubt ist – und wieviel Spaß das macht.

Auf den Koppeln sind gerade keine Pferde, also üben wir das am Weg gehen. Jedesmal wenn sie abbiegen will – in die Koppel – verbiete ich es ihr mit einem Unmutsgeräusch. Ein paar mal respektiert sie´s und läuft wieder am Weg – dann geht sie rein – und will wissen: und jetzt? was machst du wenn ich dir nicht folge? – ich pfeife das Rudel her, belohne alle und ignoriere sie komplett – ich hol sie nicht aus der gatschigen Koppel… – doch mein Trick wirkt – sobald sie sieht das es Futter zu verdienen gibt – mit zu mir laufen – kommt sie angelaufen und holt sich ihren Anteil der Beute ab – den bekommt sie auch doch zuerst lege ich ihr die Leine an – als Konsequenz für den Regelverstoss und zum lernen und begreifen. – Sie geht an meiner Seite und jedes mal wenn sie abbiegen will – unterm Holz durch – verbiete ich es wieder mit unmutsgeräusch – folgt sie ises gut – tut sie´s nicht – ziepe ich sie mit der Leine seitlich – das bringt sie aus dem Takt – und sie taktet sich wieder ein indem sie mir folgt. Das macht sie schon brav – sie ist aufmerksam,, schlau und lernfähig – wenn man ihr klar macht – das es Erfolg bringt und sie nur so zu ihrem Ziel kommt. Bis zum Waldrand gehen wir an der Leine und sie beruhigt sich. Dann lasse ich sie sitzen und mich anschauen – sie folgt brav – ist also aufmerksam und motiviert mit mir zu arbeiten – also lasse ich sie dafür wieder laufen – los gehts – hab Spaß und benimm dich… das gefällt ihr und sie achtet jetzt wieder viel besser darauf mit dem Rudel mitzumachen….

Share