Fr-Hochramtreff

…heute spielt das Wetter mit – ein echt schönes Tagal, das wir zu teilen gemeinsam am Teich genießen… beim Spielen und Spaß haben – trainineren wir gleichzeitig und lenken die Hunde und leiten sie an…

schön zu sehen – wie die Menschen die regelmäßig im Rudel sind und sich mit den Hundekumpels beschäftigen – und Fortschritte machen – im lenken des ganzen Rudels und auch beim Führen des eigenen Hundes. – Immer mehr Sicherheit und Ruhe – und geduldige Konsequenz fliesst mit ein – in Puntko Geduld kann ich mir wieder ein Beispiel nehmen und mitlernen

Luke war viel im Rudel, ab und zu mit ganzer Familie – immer wieder mal mit Clara – und das Teamwork verbessert sich – den Hund belohnen fürs miteinander – das ist die Devise. Immer mehr wird Clara zum Rudelführer, Luke ist gut ausgelastet weil er sich mit den Hunden auspowern kann – und seine Familie mit ihm Radfahren gehen kann – und je besser er folgt desto mehr kann man mit ihm anfangen – jetzt geht´s also in die richtige Richtung und alle lernen fleissig mit. – Nicht nur Luke – sondern seine ganze Familie.

Wir üben mit Spiel und Spaß und learning by doing. – Luke macht was für Clara – was sie gerade fordert – und sie macht was für ihn – was er gerade will – ins Rudel, oder spielen, oder zum Keks – alles läuft über den Menschen – statt an der Leine zu ziehen und zum Keks oder zum Rudel oder zur Markierung zu kommen – zappen wir ihn zurück – warten darauf das er uns  anschaut – loben das – und gehen mit ihm gemeinsam dort hin – wo´s gerade toll ist – und erlauben-ermöglichen ihm – zu bekommen was er will. – Ich hab mit ihm ja viel diesbezüglich trainiert – er kennt das also schon – und macht sofort mit – aha Frauli – du forderst jetzt auch Teamwork von mir – Na gut, lohnt sich ja für mich – also mache ich mit. – Das ändert viel – stärkt sein “will to please” und Clara lernt mit Energie (Ausstrahlung) und Körpersprache den Luke zu lenken.

Sheila´s Familie ist auch schon lange dabei – und schon recht geschickt im Umgang mit dem Rudel und auch beim eigenen Hund bekommt Tony immer mehr Sicherheit. – Lustig ist – ich vertraue Sheila im Umgang mit anderen Hunden mehr als sie. – Sie traut also sich und ihrem Hund ein bischen zu wenig zu – doch beide werden immer mutiger und sicherer. – Lenken und Anleiten – und das zum Wohle aller – das spüren die Hunde – und sie machen mit, denn es liegt in ihrer Natur. – Egal ob der Hund mir bekannt ist oder nicht – auf ruhige und bestimmte Energie mit der passenden Körpersprache – reagieren alle Hunde – auch die Unbekannten…..

Elisabeth und Felix sind auch schon ein gutes Team – da gibts noch “Feinschliff” für Felix und Tiefgang in der Hundesprache für Elisabeth. – Auch sie vertraut dem Felix im Umgang mit Hunden weniger als ich ihm traue. – Benjo ist frech – Felix dämpft ihn laut und ordentlich – er macht das gut – und der Situation angepasst – junger Rüde – sekiert Erwachsenen Rüden und holt sich a gsunde Watschn. – Ihm passiert ja nix dabei – er wird einfach gedämpft – und aufgefordert mit Respekt auf andere Hunde zuzugehen. – Benjo wiederrum ist auch schon supa im Rudel – am Anfang wollte er mit Hunden die ihn anschnauzen und ihm Grenzen setzen noch raufen – so hat er den Dämpfer von mir bekommen – am Genick packen und stoppen – SO NICHT – aus dem Spiel und dem Rudel rausnehmen und ein paar Meter entfernt mit der Leine anbindenn – komm runter – benimm dich freundlich – dann darfst du wieder mitspielen. – Das Training wirkt – zusätzlich dazu – lernt er ja auch im ständigen Umgang – die Hunde besser zu lesen – und zu reflektieren – wenn ich grob oder frech bin – bekomme ich eine Grenze  – und die muss ich respektieren. – Wenn nicht gibts Ärger mit Hund und Mensch und mein Spaß ist vorbei – lohnt sich also nicht. – Er bleibt ruhig – gibt Kopf und Schwanz runter – und steckt den Dämpfer ein – gerade bei großen Hunden ist das besonders wertvoll. – Souverän und friedlich, dabei Selbstbewusst und freundlich verspielt. Ein dem Spiel und dem Spielkumel(s) angepasstes Verhalten.

Cora benimmt sich im Rudel auch schon supa – hat eine gute Verbindung zum Frauli – und bleibt deshalb brav in ihrer Nähe und folgt halbwegs. – Berta ist jedoch “zu nett u. lieb” – “komm tu sitzi machen” – im Singsang – ist supa zum Unterhalten des Hundes – aber nicht um ein klares Signal zu geben SITZ – gebe ich ein Signal – MUSS ich auch dafür sorgen – das es durchgeführt wird – also entweder nix sagen – oder das Signal durchsetzen!!

Beim Wasserjagdspielen sind die Hunde natürlich viel aufgeregter und überdrehter als normal im Rudel – das ist ja auch o.k. – ist ja ein Jagdersatzspiel für sie – und irgendwann müssen sie ja auch mal aufdrehen und alles rauslassen und sich verrückt auspowern können. – Dabei gibts jedoch klare Regeln und Grenzen – die ständig eingehalten werden müssen. – So kanalisieren wir die Energie der Hunde auf das was wir wollen – ein lustiges und friedliches miteinander, ruhig wild aber dabei freundlich sein…..

Cora hat die Hütegene – wenn sie aufgeregt ist – will sie ums Rudel rennen – und hibbeld dabei noch mehr auf – das unterbinde ich sofort – spiel mit – Rennen, Schwimmen Ball jagen – oder setze dich hin und schau zu – rumrennen und hüten – ist nicht…. nebenbei die Beller im Zaum halten – und die Kauer daran hindern den Ball zu behalten. – Zum Glück werden die Nichtgerne Schwimmer von den anderen Leuten versorgt und beschäftigt. – Beim Wasserspielen wechseln wir uns ab….

Guzo und Jansoch fordern mich auch – weil sie´s mit blöd bellen versuchen – wenn der Ball nicht schnell genug fliegt – und ihn ein Hund im Maul behält und wir (für den Hund) fad plaudern. – So trainiere ich nebenbei die beiden Pappenheimer: Schnauze halten – ruhig warten – dann fliegt der Ball. Auch Felix bellt und quietscht und bekommt die gleiche Behandlung.

Dann mal ab um den Teich – Clara übt mit Luke – mach was für mich – folge mir – und es lohnt sich für dich. – Er folgt und darf zu Benjo und Rocky zum Teich. Also bringt sein Mensch ihn ins Rudel – als Belohnung – Bestärkung – fürs folgen – das lohnt sich – er liebt das Rudel – besonders Benjo ist sein dicker Hawara. – Dann soll er mit ihr an lockerer Leine weitergehen – das bekommt er gut hin – und zur Belohnung darf er mit Leinenlänge mit Benjo balgen – der hat in Luke einen würdigen Spielpartner – leichter aber trainierter – und beide haben die volle Gaude miteinander – matchen sich ruppig und spielen mit Körpereinsatz – sie können sich beide ausprobieren und kennenlernen und einfach mal wild und grob sein beim Spielen – solange es beiden taugt – ist es schon o.k. – beide folgen schon gut – und reagieren auf mein Verbales Stop – wenn´s mal zu ruppig wird und umschlägt – beide wollen ja freundlich Spielen – manchmal gehen einfach die Emotionen durch – und da ist es gut – wenn es einen neutralen Schiedsrichter und Rudelführer gibt – der für die Sicherheit aller sorgt – und zum Wohle aller Frieden fordert – und ja ihr lieben: Das ist die Aufgabe von uns Erwachsenen!

Weil Luke und Benjo so lustig spielen – darf der Benjo den Luke zum rennen mitnehmen – beiden taugts und sie geben miteinander Gas. Dabei erziehen sie sich gegenseitig während sie miteinander Gaude haben – und sich ausrennen können. – Heute habe ich das Gefühl: Luke ist Benjo´s Fitnesstrainer und der Benjo ist die Erdung vom Luke.

 

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