Do-Schneewandern,1318

…..fordernde Tour mit vielen Ablenkungen – ich bleibe in meiner Mitte, achte auf meine Schritte (steil bergauf) und vertraue den Hunden und meinem (unserem) Training, das investiert wurde und schon “Früchte trägt” oder “Wurzeln schlägt” oder einfach wirkt….. ich folge mehr meinem “Spüren” (vom Rudel) als meinem “Denken” – ich bin selber mit “bergaufgehen im Schnee” beschäftigt und habe keine Zeit nachzudenken….. – das “spüren” im Einklang mit dem Rudel – läuft irgendwie “von selbst” – von innen mit – und die Hunde spüren – sich gegenseitig – und mich auch…. – irgendwie – schwer in Worte zu fassen (einige von euch haben es schon erlebt – ein natürliches miteinander – im Sinne von “es” lenkt uns….) – fühlt sich “urig” an (ein Gefühl von Zu-Hause – die Seele ist mit dabei, man ist “ganz”) – schaltet sich mein Logischer Menschenverstand ein – und ich will “wissen” wo alle sind – einmal pfeifen – aufs Training vertauen – -und die “Trauben” ernten – denn alle neune kommen voll brav sofort angestöffelt und holen sich ganz stolz ihre Belohnung ab – ich danke ihnen – und fühle und meine es auch so – die Hunde spüren das – und machen motiviert weiter mit – obwohl ich sie vor schicke und ihnen viel Freiheit schenke – und viele Ablenkungen (Spuren) vorhanden sind – also ihnen viel “Macht” gebe – und viel Vertrauen schenke – alle Hunde wertschätzen das – und machen supa miteinander mit…..

-Nun lasse ich es drauf ankommen – setze “alles auf eine Karte” – und höre auf zu “negieren” was ich nicht willl – und richte meine Aufmerksamkeit auf das “was ich will” – ich bestärke die Hunde am Weg und in der Nähe – und “ignoriere” alles andere…. – dabei verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl, das mir sagt wie weit alle Hunde schon sind – habe ich das Gefühl – das “einer abschweift” – pfeife ich sofort alle zu mir – da kommen alle neune brav (gut trainierte Hunde) und  belohne sie und freue mich ehrlich wie oben beschrieben – dann schicke ich sie wieder los – und gebe somit die “Kontrolle” ein bischen ab….. – dabei lasse ich mich “anleiten” und vertraue dem Teamwork – das bereits investiert wurde….. auch ich lerne täglich dazu und verfeinere meine Kommunikation mit den Hunden und mein Gespür für sie…… – macht mit, findet euch selbst und leitet eure Hunde mehr aus dem Bauch raus an – (lass dein inneres Kind spielen – würde in manchen Kreisen geraten werden) – ich rate dir: Sei du selbst, du bist gut wie du bist und agiere zum wohle aller (deinem Hund, dir selbst und dem Umfeld) – -dann wirst du immer besser – und bist dabei trotzdem immer du selbst…. – so handhabe ich es…. und lerne viel vom Rudel und kann wachsen….. auch ich bin nur ein Mensch, mit allen Stärken und Schwächen – genau wie wir alle: Doch eines lasst euch gesagt sein: Wir alle haben unsere “weisen Momente” in denen das Leben durch uns spricht. – Das aneinander zu erkennen und anzunehmen – hilft uns sehr bei einem freundlichen Miteinander – die Hunde leben es vor – sobald sie eingeschwungen agieren……

Wir wandern zum Husarentempel – dort ist es lässig von der Aussicht – aber echt windig heute – Betti schlägt sich tapfer – sie schaut mich verzweifelt an als wir um die Ecke in den Wind kommen – ich meine nur: INS RUDEL – sie versteht und dockt sofort beim Taran an – er lässt sie gewähren und marschiert entspannt weiter. Sie drückt sich an ihn bis sie sich wieder wohlfühlt und läuft dann entspannt im Rudel weiter mit. – Ich lobe den Taran und auch die Betti – gut gemacht – tolle Hundekumpels (die Eigendynamik im Rudel hilft) und wir queren den Tempel und gehen den Steilhang auf der anderen Seite runter – supaspannend für die Hunde….

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