Do-Rudelwandern 2

….während dem Wandern wird viel gespielt und ich trainiere mit Benjo – “freundliches Spielen” mit den kleineren im Rudel…. sobald er zu heftig spielt, kommt er kurz an meine Seite – und darf dann wieder mitmachen….. benimmt er sich freundlich und sanft – beim spielen belohne ich ihn mit Lob und tollen Beutestöcken (so richtige halt….) die er dann auch schleppen darf….. Amy läuft hinterher – alle anderen sind im Spielmodus und somit Aufmerksam und weichen aus oder versuchen zu stibitzen – ich lenke das Spiel passiv mit und alle haben Gaude – so kann auch die sensible Sheila mit dem groben Spielverhalten von Benjo umgehen und Grenzen setzen wenns zu viel wird – und Benjo lernt sanfter zu spielen – wenn es gefordert wird…. mit Guzo und Edgar kann er rennen und Gaude haben – und mit Luke kann er richtige Rangelspiele spielen (in den Pausen, oder miteinander verbunden) und sich matchen und kennenlernen…… er versteht das immer besser – und so wird ein Alltagstauglicher Hund aus ihm…. und dem Luke tut´s auch gut – wenn er unaufmerksam ist – und vom Benjo mit Stock gestreift wird – ich pass ja auf und gebe ihm Platz zum vorbeikommen und zeige ihm das – so lernt er spielerisch mir zu folgen und auf meine Signale zu achten. – Macht der Luke gut mit und bleibt an meiner Seite – ist auch er “nicht im Weg” – brodelt er oder “fernstarrt” er, gehe ich auf die Seite und er bekommt den Schubs mit dem Stock von hinten – weil der Stock ja breiter ist als der Benjo…. solche Spielerischen Erziehungsmethoden wähle ich – wenn ich mit dem Rudel alleine bin und die Situation mit den Hunden passt….. so das die Harmonie erhalten bleibt – und sich alle wohlfühlen…..

Edgar und Guzo spielen Stockzerren und versuchen ihn sich gegenseitig wegzunehmen – sieht lustig aus – wie sie sich spielerisch matchen und Kräfte und Geschicklichkeit prüfen und verbessern. Benjo soll sich nicht einmischen – und weil er sooooo einen tollen Stock hat – reicht ein leises “nicht” von mir und er sieht mit mir zu anstatt hinzurennen und mitmischen zu wollen  –  sorry Kumpel – für das Spiel ist dein Stock und bist du selbst einfach zu groß – spiel´s mit Luke – oder deiner Freundin – DU BIST GEWACHSEN….. “komm im Kopf nach”

Nach der lustigen Action – wieder mal eine Wasserpause und ein bischen chillen. Luke bekommt eine Leinenlänge am Baum – und jetzt kann das Spiel der Giganten beginnen. Benjo genießt den “würdigen Mitspieler” und das Spaßrangeln und messen sieht aus wie eine Mischung aus Tanz, Sumoringen und Boxkampf. – Wichtig für beide – ist das Spielen und miteinander auseinander setzen – denn es fördert und fordert ihr Sozialverhalten – wie bei Welpengeschwistern – zwei gleich starke Hunde die sich kennen und mögen – setzen einander Grenzen und haben miteinander Spaß – unbezahlbar – und von uns Menschen nicht zu geben – das können nur Hunde füreinander tun. – Wir können ihnen nur die Möglichkeit – des miteinander´s geben. – Je freier, desto besser.

Diesmal ist es Edgar, der einen Dämpfer braucht – er will “sich einmischen”, bellt und knurrt und steht steif daneben – ihm ist das Spiel viel zu heftig – er sieht das nicht mehr als Spaß – doch das geht ihn nix an – den Benjo und Luke sind glücklich miteinander und agieren friedlich – aber eben grob – und die Energie ist spielerisch. – Auch Guzo schätzt das so ein – er hat ein gute Gespür dafür (ist ja im Rudel aufgewachsen) und hüpft auffordernd und wuff wuff sagend und sich spielverbeugend um die beiden rum – er gibt ihnen Raum und feuert sie an – so sieht es für mich jedenfalls aus. – Edgar versteht und stellt sich zu mir – doch lieber hinter mich und mal vorlurgen – er meint: na gut, ich trau dir, aber schütze mich. Ich lobe ihn fürs bei mir sein und nicht einmischen und er sieht mit zu. – Hundekunde Advanced – lieber Edgar. Sheila und Amy chillen mit Respektabstand – die wollen nix von soo wilden Spielen wissen. Sie geben den verrückten Jungen viel Raum und chillen mit Abstand.

Beim weiterziehen – die Wiese runter – ist das Rennen – ein schönes Laufspiel schon mehr nach Sheila´s und auch Edgar´s Geschmack. Benjo und Guzo mischen natürlich auch mit. Ich lass sie rennen – weit und breit niemand – man sieht bis zum Bach – ich kenne ihr Ziel – also sei es ihnen vergönnt. Amy trabt hinter mir her, der reicht die Tour. Extra laufen ist da nicht….. die Bachkühlung hingegen, nimmt auch sie gerne an. Alle sind begeistert – auch für Luke reicht die Leine zum reinsteigen, kühlen und trinken – aber mehr gibt´s nicht. – Auch beim spielen und rennen seiner Kumpels musste er zusehen. – Sein Jagdtrieb ist viel zu stark für sein “will to please”. – Er hat das Motto: Rudel schön – ” I KUM JO EH WIEDA ZRUCK” – Jagen schöner – also gibts von mir ein klares SO NICHT – und vieeeeeel Training. Benjo legt sich gleich in den Bach – so gehts schneller, das kühlen.

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