Do-Rudelwandern

….wandern und trainineren, das steht heute an….. Luke, Benjo und Edgar sind alle drei überdreht – also gibts das erste Stück zum Einordnen an der Leine…. schnell kommen Edgar und Benjo zur Ruhe, also dürfen sie laufen und sich miteinander auseinandersetzen….. Luke bleibt an der kurzen Leine – er ist noch sehr abwesend und aufgeregt (Irre Augen die mir sagen: ich will jagen)…. also üben wir: locker an der Leine gehen und nach mir richten – immer wenn er das schafft – wird die Leine ein Stück länger – wenn er´s vergeigt – kürze ich sie wieder. – Er ist schlau und schnallt schnell und verdient sich die ganze Leine. – Von den anderen hat er sich das Zeitunglesen (statt Fernschnüffeln) abgeschaut – und macht es brav. Benjo wird beim spielen mit Guzo und Edgar frech, dominant und übermütig – ist also ein guter Zeitpunkt – die zwei “Bengels” voneinander profitieren zu lassen. – Luke hat eine sehr friedliche (aber leicht verrückte Energie) und Benjo hat im Moment eine sehr aufsässige – er ist 9 Monate und somit steht es im (Entwicklungstechnisch als Jugendlicher) zu – Grenzen zu testen und aufzumümpfen. – Er macht´s im Rudel im friedlichen Rahmen und akzeptiert auch die Dämper und Grenzen der anderen Kumpels schon – also lasse ich ihn gewähren und wenn mein Einsatz kommt – nehme ich ihn einfach aus dem Rudel raus und lasse ihn an meiner Seite gehen. Oder eben – er bekommt den Luke – zum Auslaufen und miteinander Gasen und spielen lassen.  –  Beide schleifen sich aneinander die Ecken ab – und haben die volle Gaude miteinander. Luke kommt zum rennen, Benjo zum rangeln mit Körpereinsatz. – Beide kennen mich gut und wissen – das sie friedlich agieren sollen und ein lustiges miteinander entsteht. Ein Lauf und Rangelspiel mit viel Geschubse. – Endlich mal einer – der dem Benjo von Körpergrösse und Gewicht gewachsen ist – Benjo ist zwar schwerer – doch ungelenker – Luke ist wendig und erfahren – das gleicht es schön aus…. sie gehen gemeinsam im Rudel plantschen im Bach und rennen und haben Gaude – klappt echt supa – doch ganz plötzlich bei Luke: Nase am Boden – in die Luft – und Volldampf ab – diesmal hab ich´s gesehen – weil ich ihnen beim spielen zuschaute – der Moment des Anzeigens ist bei ihm ECHT KURZ – ich pfeiff im rechten Moment – der Frechdachs ignoriert mich völlig – und währe jetzt weg – mitten aus dem Spiel – hätte er Freilauf. – So hat Benjo aber auch noch ein Wuff mitzubellen – und er will mit Edgar und Guzo gemeinsam zu mir laufen – auf meinen Ruf reagieren – denn er weiß das es dafür lecker Beute gibt und er gelobt wird und seine Freiheit behält. Luke versucht ihn aber wegzuzerren – Benjo ist ja auch nicht auf den Kopf gefallen – und lässt sich einfach fallen – er liegt am Boden – und streikt – das schnallt der Luke dann doch – und schaut wieder auf Benjo…. ich pfeiff nochmal – Sheila,Amy,Edgar,Guzo sind schon bei mir – und Benjo will ja auch – er bekommt den Luke bis auf den Weg nach unten – dann streikt der – er ist ja auch nicht blöd – und weiß genau – das er einen Vertrauensbruch begangen und mein Signal ignoriert hat – und ich ihn jetzt kassiere – ich nutze die Umstände – er kam ja nicht freiwillig – sondern wurde von Benjo dazu genötigt – laufe hin – und drehe ihn im Alpha Wurf (am Genick, wie ein Judo Griff – nur für Hundeerfahrene Menschen anwendbar – nicht gewalt, sondern Energie und Physik (Schwung) mit der rechten mentalen Einstellung – ruhig u. bestimmt) um – er bleibt gleich liegen – hat´s voll kapiert – Benjo sitzt da und schaut mir zu – und was jetzt? – na jetzt kommst du: erst mal loben und streicheln, dann vom “Luke-Monster” befreien und ein Leckerlie geben – und dann noch Flugbeute für alle – weil sie ja brav gekommen sind und ruhig zugesehen haben. – Alle lernen daraus:: Abhauen ist nicht – und auf zuruf – sofort ab zum Menschen – nur so kann respektvolle Freiheit – ein gutes Miteinander für alle denen wir begegnen und für uns selbst natürlich – funktionieren.

Luke bleibt an der kurzen Leine – Spaß vorbei und vergeigt – sobald er sich beruhigt und seine Aufmerksamkeit mir zuwendet – kann er sich Leinenfreiheit zum schnüffeln und Leckerlies verdienen  -in dem er mit mir zusammenarbeitet – und das lohnt sich dann für ihn. – Tut er´s nicht – ignoriere ich ihn und führe ihn an kurzer Leine an meiner Seite…… kein “will to please” von dir – und nix (ausser Bewegung u. Frischluft) für dich.

Langsam kommt er wieder an und sieht der Hundebande beim spielen und toben zu. Amy ist fest am schnüffeln, doch der Rest der Kumpels spielt viel zwischen dem Zeitunglesen. Auch die Sheila hüpft mit rum – Schatten im Wald, Kühlung durch den Bach, regelmäßig was zu trinken – da wird sie muter – die Stimmung ist gut – alle sind lustig und ich kann die wilden Frechdachse schon gut im Zaum halten und Sheila selbst hat auch schon genug Respekt von den Jünglingen – und sie setzt ruhig und bestimmt Grenzen. – Was wiederum ihr Selbstvertrauen fördert und den Jungs hilft – ruhiger und sanfter mit erwachsenen Hunden umzugehen – auch beim Spielen…..

Ab und zu gibs Lacken im Wald zum kühlen, die grösste ist ein Miniteich – finden die Hunde natürlich klasse und schmeissen sich motiviert rein.

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