Do-Rudeltraining

…..heute trainineren wir wieder mit dem Rudel…. – keine Signale – sondern Aufmerksamkeit – wir wechseln regelmäßig die Richtung ohne es anzukündigen, oder was zu sagen und jeder ders merkt wird gelobt (was gerade stimmt, Lob, Freude, Spiel, Leckerlie,….)

Ohne Vorankündigung werden ab und zu Beutestücke verstreut, einige Hunde im Rudel sind sehr anhänglich und aufmerksam und merken es sofort – daran bemerkt auch der Rest der Bande – hey – da gibts Beute und kommt angeschottert. Wer schnell genug ist, bekommt noch etwas ab. Die unaufmerksamen gehen leer aus und schauen dumm aus der Wäsche. – Naja, es gibt ja noch ein paar Changen….. alle dürfen Rumtoben, weit auf der Wiese rennen und mal wieder so richtig Gas geben und sich auslaufen. Jetzt macht Taran mal den Büffel und das Rudel darf ihn jagen…. seine Hawara sind begeistert und gleich live dabei….

Heute sind viele Leute und Hunde unterwegs, alle dürfen begrüsst werden. Kira fühlt sich im Rudel schon sicher und ist live dabei. Der weisse den sie beschnüffelt ist viel schüchterner als sie – und man sie wie stolz und zufrieden sie ist. Der zweite Hund, der Schäfer Mix ist selbstbewusst und Guzo kuscht vor ihm. – Gut so, alle lernen – die schüchternen werden mutiger, die mutigen bekommen beim Frechsein Dämpfer und alle entwickeln gutes Sozialverhalten und Kommunizieren klar miteinander.

Wir ziehen mal nach links – die Kumpels folgen brav, spielend und laufend hüpfen sie uns nach und werden von mir angefeuert und losgeschickt – supa macht ruhig…. das Rudel tollt und wieder mal ist es eine Freude ihnen zuzusehen. Guzo und seine Jünglingsbeaglekumpels Luna und Lili bringen neuen Schwung (und neue Aufgaben) ins Rudel. Dafür lernen sie von den großen wie man erlaubt und in Verbindung mit dem Menschen Spaß hat und seine Freiheit genießt.

Alle drei machen brav mit. – Ich entdecke jedoch Schwachstellen: Für Corinna:

Bei Luna gilt: Training: – kein Anbellen von anderen Teams die wir treffen – Weg abschneiden, Raum einnehmen und zurückschicken oder bei Fuss lassen – wenn nötig mit Schleppleine – geht aber auch so wenn man ruhig und bestimmt agiert und sich durchsetzt.

Bei Lili gilt: Training: – Aufmerksamkeitstraining, – alles belohnen was uns gefällt (anschauen, vorbeikommen zwischen dem spielen….) bestärken wir mit Freude, Lob und Aufmerksamkeit. Sobald sie Signale oder gar den Menschen ignoriert – ranholen – kurze Leine, Fuss gehen bis sie sich beruhigt und einschwingt – mitmacht – und dann sitzen lassen und zur Belohnung wieder die Schleppleine loslassen.

Für beide Jünglinge: Regelmäßig herrufen – auch aus dem Spiel und unter Ablenkung – belohnen mit Supaleckerbeute und sofort wieder losschicken – das ist auch Guzo´s Trainingsprogram für das WE.

Viel Spaß und Good Luck!

Nun aber wieder zur Rudeltour: Alle sind entspannt, aufmerksam und lustig fröhlich – also gehts ein Stück ab in den Wald – dabei bleiben wir regelmäßig stehen und schmücken gemeinsam unterschiedliche Bäume – wer´s zuerst sieht – bekommt mehr ab. – So bleibt die Aufmerksamkeit der Hunde bei uns Menschen. – Auch mit Kindern, Freunden, Ehepartnern oder der Oma zu spielen….. Verstecken mit Beutesuchen – sozusagen Verstecken advanced….

wir wandern gemütlich – und sobald ein Jüngling in den Wald abbiegt und einer Spur folgen will (anstatt sein Geschäft zu erledigen) – wird er ruhig und bestimmt auf den Weg zurückbeordert.

Das funktioniert ganz gut – ist eh auch am Weg voll Spannend… wir treffen die freundliche Dame mit dem Schnauzer – der hat plötzlich Angst und sie erzählt mir das er Ärger mit einem Schäferhund hatte – und jetzt vor Cora Angst hat… trifft sich gut – das wir unseren Schäfer heute dabeihaben, die verhält sich freundlich im Rudel und gehört dazu. So lernt der Angsthase das es auch freundliche Schäfer gibt – und er besser seine Nase als seine Augen benutzt. Er beruhigt sich und macht eine gute Erfahrung und kann so seine Angst überwinden.

Wie bei Kira, je mehr ruhige und konsequente Führung und stetigem Angebot ohne Zwang – einfach an der Leine zuschauen lassen – legt der Hund seine Angst schnell ab, fühlt sich wohl und will mitmischen. Sobald ich sehe, das die Bindung passt – und er mir brav folgt – darf er das auch. Kira ist ein Musterhund und bemüht sich total. Sie findet mich supa – eben weil ich sie am Anfang mal in Ruhe gelassen und nur fürs schauen und aufmerksam sein mit Leckerlies belohnt habe – und sie ihre Zeit hatte – um sich uns anzuschließen – So ticken Hunde eben…. was auch immer sie vorher erlebt hat, jetzt fühlt sie sich bei Helmut sichtlich wohl und genießt ihre Freiheit, ihre Familie und ihr Rudel. So ein supa Hundeleben.

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