Do-Rudelgaude

…heute mal wieder was anderes… für die Heubergstättn ist es zu heiß…. den Hundekumpels taugts… nach einem kurzen Spaziergang sind wir schon beim Wasser… es geht hier schön flach rein – da können auch die Nichtschwimmer plantschen… Sheila und Emmi sind gleich live dabei… Benjo bleibt lieber an Land und sauft ständig die Wasserschüssel aus, weil ihm heiß ist…. heute ist der Brunnen in der Nähe – also fülle ich sie ständig wieder nach…..

Steffi  hingegen ist begeistert wieder in ihrem Junghundgebiet zu sein – wir waren in ihrer Jugend oft da. Sie verschwindet gleich im Schilf und läuft die alten Wege ab. Emmi ist total brav und da – also erlaube ich ihr, mit der Steffi mitzugehen. – So hat auch Moritz der Beagle in jungen Jahren gelernt beim Rudel zu bleiben. – Nur mit Steffi gemeinsam, denn die kennt die Regeln – sind kleine Ausflüge am Pausenplatz erlaubt. Emmi kann ihr Glück kaum fassen – und hüpft an Land, im Wasser und im Schilf herum und freut sich über ihre erlaubte Freiheit.

Alle anderen Kumpels sind begeistert und spielen motiviert das Ballbeute-Wasserspiel mit. Guzo ist schon ganz der große, kennt die Regeln, schwimmt immer weitere Strecken und macht supa mit. Die gut traininerten und eingespielten Althasen im Rudel sind supa Vorbilder und er ein guter Beobachter. – So eine Kindheit und Jugend im Rudel – zahlt sich eben aus – man wird richtig sozial und schlau.

Wir spielen und haben Spaß und nach einer halben Stunde habe ich die Wasserschüssel schon 3 mal nachgefüllt und Benjo sitzt immer noch hechelnd daneben. – Also schnappe ich mir das Käsesackerl – gehe damit ans Wasser und teile am Ufer die Beute aus. Alle kommen rein, nur er bleibt am Ufer stehen. Fürs herkommen und dabei stehen bleiben gibts ein paar Stücke, doch ins Wasser kann ich ihn nicht locken. – Er hat Schiss – man sieht den Boden nicht. – Anscheinend ist er nicht so schlau wie Sheila und Emmi – die einfach ihre Kumpels beobachten ob die stehen können oder nicht – und wenn die stehen – schmeissen sie sich auch rein.

Benjo braucht eindeutig Hilfe beim Lernschritt: Wasser ist leiwand. – Also schnappe ich mir die Schleppleine und gehe mit ihm ins Wasser. Er bockt sofort, ich ziehe ihn recht unsanft – so schnell wie möglich – über diese “Angstschwelle” und er wehrt sich aus vollen Kräften. Leider kann ich ihn nicht tragen, sonst würde ich ihn reintragen und sanft absetzen wie ich es bei Sheila mache, wenn sie schwimmen soll. – Sind ja nur 3 Schritte, die schlepp ich ihn rein, setze ihn hin – und massiere ihn sanft – er ist total aufgeregt und unsicher – ich bin ruhig und entspannt. Ich weiß das du hier sicher bist und das es dir gut tut. Beim massieren schöpfe ich Wasser über seinen Rücken. Von unten nach oben – Kopf trocken lassen. – Er wird immer ruhiger, schaut mich dann mit großen Augen fragend an – und bekommt plötzlich einen total glücklichen Gesichtsausdruck. – Er bemerkt die angenehme Kühlung, die ihm das Wasser bringt. Jetzt genießt er die Wassermassage und als ich aufstehe und mich den anderen zuwende geht er ganz locker im Wasser mit. – Er kann ja stehen da, es ist weit seicht.

Kurz darauf kommen Christine und Betti nach, na gut das der Benjo jetzt schon Wasserplantschen kann und sich reintraut. Er geht raus und wieder rein – jetzt hat er verstanden, das es cool und angenehm ist, da reinzulaufen.

Betti ist begeistert vom Rudel und schmeisst sich auch gleich ins Wasser dazu.  Sie spielt sogar das Ballspiel mit, rausrücken der Beute muss sie allerdings erst lernen… ich zeige Christine, wie sie den Ball ruhig und bestimmt einfordern soll – ein AUS – auf die Schleppleine steigen und loben wenn der Hund den Ball auslässt. Das Spiel geht weiter – die Beute fliegt erneut ins Wasser. Wir spielen mit 4 Bällen, das ist noch überschaubar und jeder kommt oftmals an Beute. Benjo plantscht schon munter mit.

Die Kinderwasserbälle, recht weich und saufen sich mit Wasser an – taugen den Hunden besonders – sie flutschen – platteln so schön übers Wasser. – Doch die müssen sie mit Samtmaul anfassen – rumzupfen verboten. – Das klappt gut – solange ich aufmerksam bleibe und sie in Bewegung halte. Wenn die Bälle mit Wasser vollgesoffen sind – gehen sie kurz unter und kommen dann wieder nach oben, schwimmen aber nicht so hoch wie Tennisbälle. – Trotzdem ist es spektakulär für die Hunde, sie zu jagen. – Guzo beobachtet ihn beim untergehen, wartet bis er fast wieder oben ist – taucht wie Rona oder Taran den Schädel kurz ein und schnappt sich den Ball. – Schön anzusehen – total schlau und geschickt – und gut beschäftigt und später daheim echt brav und entspannt. JackRusselSchnauzer Forderung eben. – Doch auch für alle anderen Rassen und Mischungen gut geeignet.

 

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