Do-Hundekumpels,12418

….heute kommen wir auf den letzen Drücker – also sind Steffi und Moritz mit dabei und es gibt eine Stunde Wiesenchillen, Hunde kennenlernen, Beute suchen, Spielen und die Gerüche aufnehmen, Forschen und Laufen erlaubt und erwünscht…. nun heißts für die Senioren, chillen, das Essen genießen und neue Energie tanken,  für uns  gehts auf Achse mit dem Rest des Rudels….. wir nutzen die zweite Stunde und bringen Schwung ins Rudel….. jeder schleppt Wasser mit, die Hunde sind also gut versorgt…..

…heute ist es mal lustig – andersrum – Emmi und Guzo balgen wild, Taran stürzt sich ins Getümmel und will mitspielen – was Sheila dazu bewegt auch mitzumachen – und alle 4 spielen ein lustiges “Büffeljagdspiel” miteinander – zum ersten mal hat Taran gesagt: ich spiel auch mit, sonst stürzen sich seine jungen Schützlinge auf ihn und er beschäftigt sie und spielt mit ihnen – doch die werden auch erwachsen – und die “papa” – “kindchen” Freundschaft von Taran und Guzo wandelt sich in eine “erwachsene” Freundschaft – der Gleichwertigkeit…. und alle machen mit…. schön anzusehen…. ich feuere an und freue mich – und auch Summer hat ein Geschenk für mich (fürs Rudel) – sie tollt neben her – macht soweit mit wie sie sich sicher fühlt – und erkennt das ganze als Spiel – sie hilft mir also Anfeuern – und weil sie das so gut macht – bleibt der Beisskorb weiterhin unten – da heute nur ganze Hundekumpels (schon trainierte) dabei sind…. ab in den Wald – ein Mann den wir treffen – spricht (schreit) mich an – warum ich die Hunde so “anschreie” – Rona, Emmi und ein paar Mitläufer versuchen in den Teich zu kommen, in dem Salamander leichen wollen und in dem Hunde nix verloren haben. – Ich sehe ihre Zielstrebigkeit, weiß das ihnen warm ist und der Hundeteich (sorry – aber “Schrott”) nicht sooo toll ist – und weiß wie viel “Energie” (in dem Fall – Mental und per Stimme) ich brauche um den Hunden einhalt zu gebieten. – Eine klare Grenze zu setzen – immer in der Intensität des Hundes/der Hunde – nötig!! In dem Fall war es “gerade richtig” denn alle folgen und laufen selbstbewusst an mir vorbei ins Rudel (ich habe sie also aus dem Bauch raus – in der richtigen “Stärke” getroffen – zu viel und der Hund ist eingeschüchtert, zu wenig und der Hund reagiert nicht – passt die Grenzsetzung folgt der Hund und bleibt dabei Selbstbewusst – die Grenze kam RUHIG UND BESTIMMT AN) – trotzdem hat der “Herr” ja auch recht – warum muß ich die Hunde “so anschreien” – weil sie was wollen und brauchen (den Teich) das ich ihnen verbieten muß und WILL (Naturschutz) – heißt aber auch: — DA FEHLT WAS FÜR DIE HUNDE — ein wichtiges Bedürfnis (das abkühlen) wird nicht erfüllt – und um dagegen anzukommen – brauche ich viel DURCHSETZUNGSVERMÖGEN und muß an die Hunde “rankommen” – ich “erreiche sie” und kann sie so anleiten – obwohl sie was anderes wollen. – Nun bin ich aber ein (möglichst) guter Teamleiter, Alpha, Chef, Hundebesitzer – genau wie alle Menschen im Rudel der Hundekumpels – will ich das beste für die Hunde – und verstehe das sie sich abkühlen wollen – will aber auch den Naturschutz fördern! – Also??? – Neues muß her – Gabi (vom Edgar) und ich hatten eine Idee, die aus dem ganzen entstand:: Wir starten eine Spendenaktion – legen alle zusammen, und wir haben viele Freunde und Bekannte – und alle wollen das beste für ihre Hunde……..  und viele aus unserem Rudel sind in Mödling aufgewachsen – und kennen die richtigen Leute – und mit einem klaren gemeinsamen Ziel: den Minihundeteich – ein bischen zu tunen, so das er sich genauso gut zur Kühlung eignet – wie der Naturteich – denn deshalb ist er ja entstanden….  die Hunde müssen nicht mehr angeschrien werden, weil sie den Naturteich stürmen wollen, sondern können sich im “Hundeteich” abkühlen  und werden dafür sogar noch gelobt (der richtige Teich) und bekommen was sie wollen und brauchen…. der Hundefreundliche Herr, den es störte das ich das Rudel “anmotze” könnte sich dann am friedlichen Anblick – eines sich kühlenden Rudels und eines entspannten Rudelführers (der Naturteich bleibt intakt) erfreuen und wir könnten uns austauschen und plaudern – weil alle Bedürfnisse erfüllt sind und er sich der Hunde erfreuen kann und sie kennenlernen darf (was er ja eigentlich wollte) – nur war ich zu sehr – mit weiterlenken und rauslenken (weg vom Naturteich) beschäftigt – das fordert viel Aufmerksamkeit, Energie und Motivation – als mich auch noch um die “anderen Wünsche” der Mitmenschen zu kümmern… – zeigt uns wieder mal: Wenn unsere Grundbedürfnisse erfüllt sind – und wir das Wertschätzen und uns gegenseitig dabei unterstützen – Hunde und Menschen gleichermassen – dient es dem Wohle aller…. denn es bereichert und stärkt mich selbst – wenn ich dabei mitwirke – mein Umfeld “glücklicher” zu machen – in dem ich einsichtig und “spürend” (mich selbst und meine Bedürfnisse, das Rudel und die Bedürfnisse der Gemeinschaft und jedes einzelnen, die Leute denen wir begegnen…..) agiere…. – und Übung macht ja bekanntlich den Meister – und nachdem wir alle brav üben – sind wir (manchmal-meistens) auch schon recht gut darin… jeder fühlt sich wohl und kann er selbst sein – alle sind loyal (von den Hunden gelernt) und ehrlich…. das reicht – mehr brauchts gar nicht für ein “gutes Miteinander”…..

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