Do-Hundekumpels

…in der Früh gibts für Steffi eine gemütliche Runde, Guzo und Edgar begleiten sie….  dann gehts ab ins Körbchen mit leckerer Futterversorgung – Steffi ist zufrieden…

Für uns gehts los – die anderen Kumpels warten und wir sind in Mödling verabredet. Auch heute üben wir wieder Alltagstauglichkeit im Rudel. Training für alle – spielerisch verpackt und lustig, interessant – lehrreich für alle….

Beginnen lasse ich das Training – in dem Moment – wo ich auf den Hund treffe – schon da – leite ich ihn an und belohne das richtige Verhalten. (Mit Lob, Aufmerksamkeit,Leckerlie, Spiel,Freiheit) – immer im richtigen Moment die passende Belohnung. – Dazu ist es eben nötig – ein gesundes Gespür für andere Lebewesen (den Hund) zu entwickeln und seine Sprache zu lernen. – Je besser ich (m)einen Hund lesen kann – desto leichter kann ich negieren oder bestärken.

Es geht schon entspannt an lockerer Leine zum Auto, das letzte Stückerl ist ein bischen kuschelig – doch die Hunde kennen sich gut – und sind alle schon eingeschwungene Hundekumpels und teilen brav. – Ist ja viel lustiger, wenn mehr Kumpels dabei sind.. – Die Belohnung ist die Freiheit auf der Wiese – Benjo ist heute im Auto und beim Aussteigen echt entspannt und brav (hat da jemand fleissig traininert? – Gut-so) und ich brauche nur zwei Korrekturen (Körpersprache – Raum nehmen – wenn er frech in spielende Hunde burrt) – damit er sich wieder daran erinnert – seine Kumpels mit Respekt zu behandeln und ihnen Raum zu geben – ich schneide ihm denn Weg ab – blockiere ihn mit Körpersprache – und er reagiert schon gut darauf und bietet mir – “will to please” an – er schaut – was ich von ihm will – ich geb ihm was zu tun – und er machts – er kennt mich gut – und weiß das es sich für ihn lohnt – ich bestärke ihn sofort dafür mit Lob, Freude, Leckerlie und Stöcken die er tragen und jagen darf.

Janosch übernimmt die Kira, die soll mal wieder “mitdackel” üben – und er ist ein Gentledog – und kann gut mit solchen “Diva-Mädels”. – Kira und er sind ein gutes Team – er führt sie ruhig und bestimmt – ständig in Rudelnähe und kommt sofort wenn ich ihn rufe – somit ist für Kira klar – keine Alleingänge – der Janosch-Bub ist cool und weiß was sich lohnt – da mache ich mit – Janosch ist ganz stolz – das er mir helfen und jemand führen kann – was wiederum sein Selbstbewusstsein stärkt – und gemeinsam mit ihm trainiere ich Kira – am Weg laufen, sofort herkommen wenn ich es anzeige – und eben gut auf mich achten – aber bitte nicht übertrieben – es soll schon jeder seine Gaude haben – schnüffeln und spielen können und sich frei innerhalb der Grenzen (am Weg und in Sichtweite laufen) bewegen können. – Einfach Hund sein eben… im Rudel gemeinsam schwingen und die Tour genießen….

Bonni ist schon total brav und achtet gut auf mich. Sie ist total folgsam und findet die Hundebande auch beim spielen schon wieder lustig. – Sie hat gelernt, das es bei mir sicher ist. – Ich schütze meinen Raum – alle kommen mit Respekt zu mir – und somit kann ich auch sie schützen, wenn sie unsicher ist und an meine Seite kommt. – Sie wird mutiger und schmeisst sich ins Spiel.

Emmi ist auf der Wiese supa und bringt Gaude ins Rudel – kaum im Wald – geht die Nase in die Luft und sie beginnt – “abzuscanen” was da so läuft – geistig beginnt sie bereits den Weg zu verlassen – und auch körperlich zeigt sie es mir klar an – ich latsche sofort auf die schön lange Schleppleine und sage ganz kurz davor: Emmi-WEG – sehr ruhig und bestimmt – sie kennt mich auch schon gut – und meistens bleibt die Leine locker – und sie läuft brav auf den Weg – und startet mit ihrem Überschwang ein Spiel mit Betti oder Guzo oder Taran. Taran ist der supa – Rudelonkel für die Jungstars – groß, sanft und freundlich spielmotiviert – hüpfen sie auf und mit ihm rum – ich hatte als Kind so einen Onkel, der immer mit uns spielte – Taran hälts genauso. Guzo ist auf der Wiese fest unterwegs  – im Rudel – und alle Hunde kennenlernen und hallo sagen – ich lasse ihn tun – sein Sozialverhalten ist gut – er akzeptiert Grenzen von Hunden und Menschen u. er kommt auf Pfiff – das sind die Wurzeln die ich ihm mitgebe – in passenden Freilaufgebieten – darf er seine Flügel ausbreiten – und alleine die Welt entdecken – ohne ständig ein schützendes Rudel im Rücken zu haben – macht er alleine Erfahrungen und hat seine Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen – ist für seine Entwicklung wichtig – genau das, was jeder Hundekumpel – einzeln mit seinem Menschen erlebt – mein Hundekumpel erledigt das nebenbei – pfiffig und schnell – und gut trainiert – schafft er es dabei auch – immer das Rudel im Auge zu behalten und zu folgen.

Janosch ist jetzt auch schnüffelmotiviert und läuft supa im Rudel mit – und hat seinen Teil der Aufgabe erledigt. – Emmi meldet sich mit immer öfter in den Wald schauen und schon Pfote heben – freiwillig – ich will jetzt die Kira übernehmen und im Rudel halten – sagt sie mir. – Ich rufe sie und belohne sie mit Lob und supa Leckerlie – hänge ihr die Kira an – lasse beide sitzen – und belohne beide mit supa Leckerlie – und sage: gemeinsam – und schicke sie los – so wissen sie, das sie verbunden sind – und miteinander im Rudel laufen sollen… so lernen sie führen und folgen und sich zu arrangieren – und alleingänge gehen nicht mehr….

Edgar ist schon gut ins Rudel integriert – schön ausgelastet und ständig mit Guzo und Steffi zusammen – ist er klar gefordert – und dann klar abgelegt – so lernt er – auch mal abzuschalten und zu chillen – auch wenn Hunde und Rudel um ihn sind und er nicht alleine ist. Wenn er zu frech agiert – akzeptiert er den Rüffel von mir sofort – genau wie Benjo – und beide wollen ja freundlich sein – nur der Jugendliche “Burschen-Überschwang” steht ihnen dabei halt manchmal im Weg – und behält man sie gut im Auge – und lobt das gesunde miteinander – zeigen beide mehr davon.

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