Do-Gaude und Training

Hallo Allerseits,

zuerst wieder Disziplin – und still sitzen oder liegen im Auto – dann gibts Gaude und Action, mit Flugbeute suchen (zur Beruhigung) und andere Hunde treffen.

Alle können sich austoben und Gaude haben. – Dabei trainieren wir immer wieder herrufen (mit Pfiff) und von selbst folgen. – Ich schwenke ab – lobe alle die folgen – und freue mich und spiele mit ihnen. – Meistens kommen alle von selbst, ab und zu muss ich dem Benjo davonrennen – jauchzend, hupfend und händewachelnd – so bekommt er es mit – ich bin interessant und er sieht das sein Rudel verschwindet — und folgt nach. Wenn es mir gerade zu blöd ist mich zum Affen zu machen – gehe ich wortlos hin – nehme die Leine und marschiere los – so lernt er auch – das er mir (dem Rudel) folgen soll.

Im Lokal ist der tolle Tisch im Eck weg und steht woanders. Ich plaudere mit dem Chef – es entsteht eine Baustelle dort, der Platz wird leider verbaut. – Wir dürfen uns aber gerne am anderen Ende des Gartens ein Platzerl suchen in der Zukunft. – Find ich supa.

Wir nutzen die Gegebenheiten und trainineren. – Alle sollen auf dem freien Platz bleiben und werden dafür belohnt. – Zuerst gibts die Flubeute und das Wasser hier, dann gnotzen wir uns gemeinsam hin – es gibt Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit (heute bin ich mit der Bande alleine – also kein Fotograf dabei) und dann verordne ich allen ein: BLEIB – egal ob sitzend oder liegend – sollen sich die Hunde enstpannen – und da wo sie sind – bleiben – Guzo und Emmi bekommen eine Leine an Benjos Leine die ich an den Zaun hänge – so unterstütze ich die Jünglinge dabei – zu lernen was ich von ihnen will. Das Rudel assistiert – die Adults zeigen vor – wie die Übung geht.

Ich drehe meine Runden – gehe weg und wieder hin – und belohne alle regelmäßig fürs bleiben mit leckerer Beute. Die stärkste Herrausforderung: Ich setze mich auf den Tisch ihnen gegenüber und esse in Ruhe und plaudere mit dem Wirt. – Die Meute ist echt brav – nur einmal Lumi – die schaut ob sie zum Tisch kommt – und dann einmal Sheila – beide bringe ich ruhig und bestimmt wieder auf ihren Platz – und zeige ihnen die Hand zum Bleib.

Am Schluss bekommt jeder ein Stück ab und es geht wieder auf die Wiese. – Nach dem Unterordnungstraining – der Kopfarbeit und dem Rasten – gibts nun wieder Action. – Es darf getollt und getobt werden. – Einfach Hund sein und Gaude haben. – Dabei aber trotzdem aufs Rudel achten und dabei bleiben.

Benjo besucht gleich den Menschen auf der Bank und wird gestreichelt. – Ich rufe ihn und gehe weiter und unterhalte die Hundebande. Es dauert eine Zeit – ich muß hinterm Busch verschwinden – aber schließlich folgt er uns. Das zurückfinden von selbst – wenn man sich entfernt – was in der Hundezone ja voll o.k. ist – sie sollen ja Sozialkontakte knüpfen und rennen können – doch dabei soll jeder Hund immer wissen wo sein Rudel ist – und wo er hingehört. – Und auf Zuruf soll er natürlich angelaufen kommen. – Das trainineren wir regelmäßig.

Einmal die Wiese runter und da oben am Berg – machen wir wieder Rast und Wasserpause. Den Hunden ist warm – einige wollen chillen oder ruhig Mauslöcher und Gerüche erfoschen – Zeitung lesen eben. Andere wollen spielen und toben – hier ist alle möglich. Weil der Benjo im Moment rebeliert und sich auch gerne mal selbstständig macht – hänge ich seine Schleppleine einfach an den Pfosten neben mir. – So muß er dableiben – und lernt von den anderen – wie er sich im Rudel beschäftigen kann.

Begeistert zeigen die erfahrenen Rudelhunde – wie ein “Ich fress dich Spiel” in der Nähe des Menschens geht. – Taran rollt sich und Guzo und Emmi fressen ihn – dann frisst er zurück – und so ein kleiner Hunde-Terrierkopf passt voll in sein Maul – dabei ist er so sanft – das beide es voll lustig finden… sie lieben – den großen coolen “Bruder”….

Frisch und fröhlich ziehen wir nach der Pause weiter nach unten. Lustiges tollen, gelegentliches Herrufen, zwei Menschen mit Hund – begeistert von Benjo – von dem ich gleich die Leine nehmen – begrüssen ja – picken bleiben NEIN – und so zappt es ziemlich beim Weitergehen. – Ich sage weiter – und gehe los – so lernt er – meine Signale ernst zu nehmen und mir zu folgen – dafür bekommen die Hunde ja viel geboten – also lohnt es sich für sie.

Eine Frau kommt hinter uns – sie ist viel zügiger als wir – also gehe ich auf die Seite auf eine Brücke – rufe die Hundebande zu mir – alle kommen brav – und ich schmeisse eine Runde – und dann noch eine – weil alle brav dableiben. – Die Frau ist vorbei – wir folgen – keiner soll hinterherlaufen – wir gehen gemütlich weit dahinter und alle dürfen schnüffeln und Zeitung lesen im ruhigen Gehen.

Allen ist heiß, wir sind heute früher unterwegs und nach den zwei Stunden sind alle müde – heiß ist ihnen auch – das Wasser ist wieder alle – also ab zum Auto –  die 1,5 Liter Flasche Wasser trinken wir gemeinsam aus und dann gehts ab nach Hause. – An die Wärme müssen wir uns erst mal wieder gewöhnen.

Benjo lernt im Rudel ruhig und entspannt zu sein – Lumi schimpft im Auto sofort mit ihm – wenn er hibbelig ist – und das ist auch gut so. Sheila lässt Lumi arbeiten und liegt entspannt daneben. – Der junge Racker ist eh müde, passt sich an und chillt mit. – Dafür belohne ich alle sofort extra mit 2 Runden Guzies. – Herrlich, so soll es sein. Ich bestärke was ich will – Das erwünschte Verhalten wird mit Lob und Leckerlie gefestigt und bestärkt. – Es lohnt sich ja.

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