Di-Training und Rudelgaude

….auch heute wieder Spiel, Spaß und jede Menge Action….. dabei gilt es sich an die Rudelregeln zu halten – und das Trainieren wir ständig….

Viele Hunde und Menschen sind auf der Wiese, mal hallo sagen zu den passenden, eine kleine Runde drehen und dann wieder ab zum Anfang. Steffi fährt mit Markus mit, Kira wird geliefert und Acro kommt mit Frauli Katharina ins Rudel trainieren. – Zuerst mal bändigen und an den Pfosten hängen. Jeder Rüde will ihn prügeln, weil er nicht eingeordnet und rotzfrech ist – doch ich stell mich daneben und übernehme das überwachen des Grenzensetzens. – Zurechtweisen – JA – Dögeln – NEIN….. durch das Einschränken seiner Freiheit – kann er keinen Blödsinn anstellen – und die Hundekumpels können sich nähern – wenn sie das wollen – wenn nicht – haben sie trotzdem Ruhe vor dem Frechdachs. So bleibt die Harmonie im Rudel erhalten. Sieh zu und lerne – du Jungspund.
Beim Losgehen – nehme ich ihn an meine Seite, lasse ihn Fuss gehen und zuschauen.. Lässt er die Leine locker und geht mit Respekt zu den anderen Hunden – lasse ich ihn – fängt er an zu ziehen und irre zu werden und frech und grob hin zu wollen – befördere ich ihn sofort an meine Seite – Leine kurz – SO NICHT…. so kann er mal lernen – was wir von ihm erwarten – und was ihm Erfolg bringt. So gehts die Wiese rauf – Acro ist noch jung (7 Monate) und lernt schnell – oben angekommen ist er schon entspannt und latscht brav mit – also übergebe ich ihm seinem Menschen. Kurz halten – Leine locker – will er nach vorne – im Überholen auf die Seite zappen (bringt ihn aus dem Schritt) und gleich wieder lockern.

Emmi ist heute sehr nasenlastig unterwegs und biegt kaum im Wald gleich mal ab. – Ich ruf sie zu mir – sie folgt total brav – bekommt dafür ein Schmatz-Fatz-Leckerlie und den Arko gibts gratis dazu. – Die beiden verbinden und voneinander lernen lassen. Am Weg laufen, herkommen bei Pfiff oder Einzelruf und in Sichtweite bleiben.

Wir wandern über den Aussichtsplatz hinten über den Berg und die Waldwegal zum Forstweg und dort auch das schmale Waldwegal weiter bis zur Burg. Kira hat ihren ersten Jagdausflug – als ob ich es riechen würde – sie kann noch keine Minute weg sein – keiner hat sie stiften gesehen – rufe ich alle zusammen und belohne sie. Dabei zählen wir durch und einer fehlt. Die Runde checken – Kira ist die schuldige. Ein lauter Pfiff – weit und breit keine Kira. – Also zur Burg weitergehen. – Sie kennt die Tour und den Weg.

Im Burghof angekommen werden alle gelobt und belohnt und mit Wasser und Flugbeute versorgt – ganz wichtig: die Hunde die alles richtig machen – gut versorgen – und belohnen. Dann pfeiffe ich noch mal laut und will mich gerade auf den Weg machen um den Dümmling-Jüngling zu suchen – da taucht sie schon oben auf und kommt mir entgegen. Ich will sie anleinen – sie spielt sich mit mir und huscht davon (Notitz – ab morgen mit Schleppleine trainineren) – ich konzentriere mich – richte so viel ruhige und bestimmte Energie auf sie – nähere mich langsam und sage ihr sehr klar: STEH – sie bekommt das hin – dreht sich gleich auf den Rücken als ich sie anleine – ich muß also nix mehr tun – Lektion verstanden – Vertschüssen unerwünscht. – Sie war 5Minuten weg und ausser Sichtweite – und das geht gar nicht. Also hänge ich sie mit Leine in den Baum in den Schatten und lasse sie dabei zusehen wie ihre (braven) Kumpels Flugbeute suchen – Für sie gibts nur Wasser.

Für Acro heißt es auch ab an die Bank – mit seiner Freiheit kann er noch nicht umgehen – er macht sich gleich auf den Weg – zum selbstständig forschen – ich merks – schneide ihm den Weg ab und bringe ihn wieder ins Rudel zurück. — Neben seinem Frauli und in Reichweite der Flugbeute soll er rasten und lernen. Dann gibts ein Leinentraining für ihn – ich mach vor wie´s geht – Katharina macht es dann selbst nach und bekommt die Aufgabe das zu üben (kreuz und quer gehen, Geschwindigkeit ändern, mal stehenbleiben) und der Hund soll ihr folgen und seine Aufmerksamkeit auf sie richten. Dafür wird er gelobt und bestärkt.

Dem Guzo ist anscheinend langweilig – denn er ist plötzlich nicht mehr da und oben am Berg hören wir bellen und kläffen. – Er ist mit läufigen Mädels überfordert und folgt ihnen – da setzt sein Hirn aus. Wieder pfeiffe ich laut, hole die Leine und mache mich auf den Weg. – Auch er hat den Pfiff gehört und kommt angegast – bleibt brav stehen und lässt sich ganz devot kassieren – auch er hat verstanden – das dies ein No GO – geht gar nicht – ist. Also nicht schimpfen oder bestrafen – denn er zeigt mir genau wie Kira, das geschnallt wurde, was ich will. – Es folgt die gleiche Konsequenz wie bei Kira – mit der Leine ab an den Baum.

Emmi hat den Acro brav raufgeführt und bekommt dafür am Pausenplatz ihre Freiheit. – Sie geht gut damit um und bleibt in der Nähe.  Durch das Sanktionieren des Abstiftens – Leine – Freiheit weg, Spaß vorbei – sind die 3 Jünglinge gedämpft und die anderen die sich gut benehmen froh über die verdiente Freiheit die sie genießen….

Wir lassen es uns gut gehen, genießen die Sonne, plaudern und trainieren und dabei vergeht die Zeit wie im Flug. – Ein Blick auf die Uhr zeigt mir das es 5 vor halb ist – also höchste Zeit – los gehts – zügig nach unten – damit fordere ich alle….

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