Di-Sonnentagal,13318

…..zuerst die Morgentour für Steffi und Moritz, Abbie und Lilly sind schon dabei, bleiben aber an der Leine – ich will es ruhig halten und mit Guzo weiter “folgen” üben…… und auch Moritz und Steffi werden (altersgerecht) trainiert. Mit den beiden Nachbarshunden übe ich Unterordnung und Leine gehen – während dessen – das tut ihnen gut und stört unser Training nicht – sondern bindet sie sinnvoll mit ein…. sie machen brav mit und das Üben wird mit Guzi´s fürs folgen (immer gut getimed) belohnt….. und natürlich schnüffeln mit dem Rudel mit an lockerer Leine….

Dann gehts los – wir holen Bonnie, Taran, Summer und Edgar ab und es geht auf die Wiese. Alle sind voll brav und entspannt im Auto – und zur  Belohnung dürfen sie alle gleich austeigen und zu unseren (2 und 4 Beinigen) Freunden auf der Wiese laufen. Das ist die beste Belohnung überhaupt. Heute ist auch ein Überraschungsgast dabei – echt herzig muß ich sagen……. Christine bringt Birgit und Tilda mit….. früh lerne, wer ein Meister (im Umgang mit Natur-Energie und Hunden) werden möchte….die kleine findets klasse, lacht und jauchzt ständig und sieht dem Rudel beim forschen, schnüffeln und spielen zu…. will alle Hunde anfassen die in ihre Nähe kommen…  ich suche mir ein paar sanfte raus, sorge dafür das sie entspannt sind – und wir lassen vorsichtig Kontakt entstehen – die Bonnie lässt sich von mir heben – schmiegt sich in meine Arme und lässt sich begeistert von Christine und Birgit streicheln – während sie auf Höhe von Tilda ist und der kleine Mensch den kleinen Hund in Ruhe betrachten kann – dabei hält sie total still und ist echt sanft. Tilda freut sich und greift auch mal hin und streichelt einen Hundekumpel. Dann zeigt Bonnie mir mit einem sanften Wackler das sie genug hat – und ich bedanke mich bei ihr, setzte sie ab und schicke sie wieder spielen…. Guzo will auch mal – und auch er darf den kleinen süssen Menschen kennen lernen. Der kleine Mensch jauchzt vor Freude ob der Hunde und auch Mama und Oma grinsen von einem Ohr zum anderen…..

Das Rudeltraining mit Momo und Daniela (kombiniert mit gemeinsamen Betütteln) hat supa Wirkung – Momo schmeisst sich ins Rudel, spielt mit dem Edgar und tollt mit einem Stock in der Schnauze im Rudel mit. – Er “hängt” viel weniger an Daniela – behält sie aber brav im Auge und sie hat den Auftrag ihn jedesmal dafür zu loben und sich darüber zu freuen – wenn er im Rudel mitmachend – sie ansieht. – Wurzel und Flügel – brauchen wir alle……

Auch Summer macht ihre Sache (mit Beisskorb) im Rudel echt gut und fügt sich immer mehr ein. Sie tollt mit und hat Spaß am gemeinsamen Tun…..Rona, mit lässigem Frühlingshaarschnitt ist live dabei und tollt mit rum……

Jetzt dürfen auch Abbie und Lilly ihre Freiheiten genießen und mit den anderen Hunden spielen. Taran ist Pflegeleicht – im Umgang mit anderen Hunden und ein supa Motivator – ein “guter großer Bruder” – findet auch Betti, sie holt sich bei ihm Sicherheit – wenn sie unsicher ist… im Moment jedoch, findet sie das Leben cool, das Rudel supalustig und ist begeistert das ihre Menschenfamilie dabei ist und sie mit ihren Hundekumpels toben darf…..

Daniela wird souveräner und selbstverständlicher-selbstbewusster (sie tuts ohne drüber nachzudenken) im Anleiten der Hunde – auch Molly spürt das und genau wie Momo beteiligt sie sich sofort mehr am Rudelleben, anstatt nur an Daniela zu kleben. Alles tollt und spielt – Momo spielt das “Büffeljagd” Spiel mit Taran und dem Rudel schon mit – Betti spielt supa mit Abbie und Summer Fangen und Jagen und Messen – alles klappt gut – doch plötzlich überschneiden sich die “jagenden” – Spielenden Teile des Rudels – und Betti rammt den Momo – der reagiert – souverän – aber sehr klar: SCHLEICH DICH – SO NICHT….. – ich erwische sogar seine Grenzsetzung und knipse sie: ganz wichtig: Die Zähne – das Maul – sind anders als beim Spielen (Offenes Krokodielmaul -lustig) – die Lefzen sind befletscht – das Maul ist zu und öffnet sich nur vorne – der Hund ist steif dabei – (strahlt andere Energie aus – GENUG – man spürt es und sieht es) Betti bemerkt es auch und wird sofort devot – zu viel des guten – schau wo du hinläuftst – statt zu rammen – ich bekomme alles mit – Lobe Momo für die Grenze (nicht rammen sondern ausweichen) – setzte ihm aber sofort auch eine Grenze: Danke fürs Verwahrnen – und Grenzen setzen – aber jetzt ist es genug – den Rest regle ich….  – Momo beruhigt sich sofort (er vertraut mir, weil ich viel mit seinem Frauli und ihm gemeinsam Traininiere – und wir uns vertrauen und zum wohle aller beteiligten agieren) und läuft wieder ins Rudel – Betti etwas unsicher – Schwanz unten – was isn da passiert? fragt mich ihr Blick – ich sage: gut die Grenze akzeptiert (nicht rammen) und jetzt entspanne dich wieder…. sie vertraut mir auch (weil auch ihr Frauli und ich gemeinsam zum wohle aller beteiligten agieren) und läuft auch wieder ins Rudel – so schleifen die Hundekumpels aneinander ihre Kanten ab – und verbessern und verfeinern ihr Sozialverhalten – ohne sich dafür “in die Goschen hauen zu müssen” – weil es klare Regeln und Grenzen gibt. – Akzeptiere die Grenzen von Menschen und Hunden – das gilt für uns alle…… der Rest ist dem Rudel angepasst (lauf am Weg, komme auf zuruf, sei friedlich, bleib in Sichtweite, folgt einfach – Hunde, wir wir – Menschen – es euch der Situation entsprechend vorgeben… wir dienen dem Wohle aller – und je mehr wir im Einklang miteinander und der Natur sind (gelebte Demokratie, gemeinsame Entscheidungen, jeder bringt sich sinnvoll ein) – desto besser folgen uns die Hunde – denn wir wollen ja – das es ihnen gut geht – und sie Spaß haben – und Hund sein können… – eine Win – Win Situation – für Mensch und Hund – beide lernen voneinander und die Symbiose (die ursprünglich dem gemeinsamen jagen und überleben diente) entwickelt sich weiter – und passt sich “alltagstauglich” an das Leben von Mensch(en) und Hund(en) an….. wie die Lebensumstände es fordern – machen wir alle gemeinsam (zum Wohle aller) das beste daraus – und sorgen dafür das die Bedürfnisse sowohl von Mensch(en) als auch von Hund(en) erfüllt werden…. statt die Hunde übermäßig zu “vermenschlichen” – lernen wir sie kennen wie sie sind – und finden so Gemeinsamkeiten und ein natürliches Miteinander….. wir gehen mal ein bischen weiter – und “verhundlichen” die Menschen……

-letzes Foto – zeigt Momo beim Verwarnen von Betti – die ihn rotzfrech rammt…..

 

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