Di-Rudelwandern,10418

…gut eingeordnet macht das Wandern den Hunden und den Menschen Spaß und wir genießen es… – noch ein wichtiger Tipp für die Neulinge – Für einen Hund ist Futter viel wert – also bitte viel aus der Hand Füttern – fürs folgen – das stärkt gleichzeitig die Bindung – die Verbindung von Mensch(en) und Hund(en)….

Nach einer Stunde Action ist es genug für die Senioren und die Neulinge, versorgen und verabschieden – und als DANK FÜRS BRAVE MITHELFEN – MITMACHEN – MITARBEITEN – der Hundekumpels im Rudel – also das SICH ANLEITEN LASSEN – gibts ne fette Belohnung von Gabi und mir. – Wir geben Gas – und nutzen die zweite Stunde um ordentlich Tempo zu machen und noch eine schöne Tour zu gehen. Die Hundekumpels finden das große klasse und genießen die Tour. – So lässt es sich leben – ein bischen mithelfen und Rücksicht nehmen – dafür auch schon “fette Beute” kassieren – und dann noch extra mit einer lässigen “nur für ganze Hundekumpels” Tour belohnt werden und während dem Frei Forschen – sich gut anleiten lassen. – Früher hieß das: Kommandogewalt – dann gabs die Signalkontrolle (die finde ich gut für die Basis) doch ich gehe darüber hinaus. – Stehe mit den freilaufenden Hunden in Verbindung und leite sie an. – z.B: Sehe ich das ein Mensch oder Hund seine Ruhe will, oder sagt jemand: bitte abrufen – folge ich dem Wunsch nach Raum (das spüre ich dahinter) gerne – und motiviere mein Rudel eben selbst. – Mit laufen und jauchzen und freuen über die Kumpels die mitmachen – starte ich ein Rudeltollen – und alle freuen sich darüber – und schon sind alle da und machen begeistert von selbst mit. (Das Training haben sie verinnerlicht und alle wissen und spüren, das es sich lohnt mir zu folgen) Das ist “Selbstbelohnend” und wird noch von mir bestärkt – die anderen haben ihren Raum – und wir haben eben intern Gaude. – Viele jedoch, wollen gerne mitmachen – und schauen wie das läuft – und sind herzlich willkommen…. entweder der “neue” Hund hat schon “Basissozialverhalten” oder er lernt es im Rudel (auf ihn angepasst, mal Leine, mal Beisskorb, mal verbunden mit einem anderen Hund – was er gerade zum lernen braucht) ich schütze mein Rudel, also wundert euch nicht – wenn euer Hund mal zu “Ruppig” an mich oder das Rudel ranläuft und einen Dämpfer bekommt. (Gut für ihn, weil es ruhig und bestimmt und ohne Verletzungen abläuft – ein soziales Rudel eben) – Die meisten Hunde jedoch spüren die Energie des Rudels und “beugen” sich der Überzahl und staunen wie freundlich sie aufgenommen werden – wenn sie sich einschwingen (aufs Rudel, auf die Natur, sich auf sich selbst besinnen, statt “wucki” zu sein……) und mitmachen wollen. – Total schnell, lernen sowohl freche als auch schüchterne Hunde sich einzubringen und mitzumachen. Die Menschen (Hundehalter) staunen mit mir gemeinsam wozu ein harmonisches und zusammengespieltes Rudel – das gut angeleitet wird – in der Lage ist. – Da sind wir wieder beim Punkt: Während ich einen Hund anleite – spüre ich seine Bedürfnisse und “höre” auf ihn – so bin ich Lehrer und Teamleiter (Rudelführer, Alpha, Chef….)  für ihn – wie ein Hund es ist – ich leite ihn “sozialkompetent” (und glaubt mir: ich habe gerade mal eine Basisahnung, die ich halten kann – und die ihr auch immer wieder mal spürt, seht und aufblitzen merkt) an – und bin gleichzeitig sein Schüler und Freund – weil ich von ihm (natürliches Verhalten, das soziale Miteinander) lerne (recht viel ehrlich gesagt, von jedem einzelnen Mensch und Hund der ins Rudel kommt, werden mir vom “Leben” die Kanten abgeschliffen – und auch ich werde “sozial – kompetenter – damit meine ich die “emotionale” Intelligenz, welche die “Verbindung” aller Lebewesen untereinander spürt – das Fühlbewusstsein eben – kombiniert mit einem logischen Menschenverstand – macht uns Menschen das einzigartig – wir können bewusst reflektieren und “Ethik” leben – zum Wohle aller agieren. – Heißt aber nicht das wir “besser sind” oder “über den Tieren stehen” – sondern das wir von ihnen lernen – und uns – eingeschwungen mit Mutter Erde, statt sie auszubeuten – sie dankend anzunehmen und zu nutzen – Bio-Logisch – und Fair Traide…) und gleichzeitig “ein Freund” bin – den Freunde gehen aufeinander ein, wollen sich kennenlernen, nehmen sich wie sie sind und setzen gesunde Grenzen – damit alle sich wohlfühlen… – genau wie ich mit meinen (Menschen)Freunden umgehe, behandele ich auch die “mir anvertrauten” Hunde (Freunde-Kumpels) und die danken es mir mit folgen (meistens) oder anzeigen wo ich wachsen muß – und eben nicht folgen (manchmal) – ich lerne ständig dazu – und trainiere genau die (von Hunden aufgezeigten) Schwachstellen – ruhig und bestimmt – und vor allem: immer wieder – die Wiederholung macht es aus – damit sich gelerntes setzen kann……

-Nun denke ich wieder an Konrad (Fanny und Benjo Familie) – bitte nicht so viel Input – ich will ja – aber ich verstehe dich nicht – also leite ich ihn so klar an – wie einen Hund – er ist zufrieden – und kann im Blog lesen soviel und so schnell er will – oder es eben sein lassen. Fanny ist da eher – Bewusst-Motiviert die zusammenhänge zu verstehen – und beide sind ein supa Team: er schön Erdig und Bodenständig und sie mit hohem Bewusstsein gesegnet – das geerdet werden will. – Perfekt – ich lenke und leite an (gleich die ganze Familie – und werde dabei auch Menschlich – Fähiger und lerne auch Menschen besser zu lesen) – ich lerne – Klartext zu sprechen – und auch den Menschen – ruhig und bestimmt – und vor allem KURZ zu sagen – was sie tun sollen – um “mitschwingen” und mitmachen und ihren Hund anleiten zu können. – Danke Leute – für unser Teamwork und das ihr mich “akzeptiert” wenn ich mal wieder mehr “Hündisch” (ruppig, aber klar, direkt, ehrlich und im Moment) mit euch spreche und meine Menschlichen Umgangsformen manchmal vergesse… durch euch bleibe ich Mensch – durch mich lernt ihr eure Hunde zu verstehen – ist doch mal eine gute Symbiose….. – Konrad hat also Recht, das ich gerne “abschweife” und Guzo (manchmal) ein “Arsch” ist… – aber beide sind wir sozial und motiviert 😉 – und ich habe Respekt vor seinem Mut – das Auszusprechen und genau deshalb mag ich ihn – genauso gerne wie Fanny die ganz andere Qualitäten hat (und mal mehr den Mund aufmachen – also von ihrem Freund lernen könnte, der wiederum von ihr feinfühligkeit lernen kann….)

Jetzt aber wieder zu heute und der Praxis: Gabi und ich sind ein gutes Team – wir fordern die Hunde – mal links mal rechts, andere Wegal, andere Strecke als sonst und alles zügig…. das Rudel ist begeistert und alle Hundekumpels machen brav mit und folgen supa…..

…und dann sind alle platt – Senioren, Junioren und Adults….

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