Di-Rudeltraining,10418

…..heute gibts “work to do” für Steffi und Moritz und auch der Benjo will heute mithelfen….. also stelle ich alle 4 unter Signalkontrolle (leite sie an und lasse mir von ihnen helfen) und gemeinsam unterstützen wir den Sergio (geretteter Hund) dabei, Halt und Sicherheit zu finden und Menschen zu vertrauen… die Menschen lernen mit ihrem Hund zu “reden” (mehr aus dem Bauch und mit Körpersprache und Energie mit ihm zu kommunizieren) und ihn zu “lesen” – seine Körpersprache zu verstehen…. das Rudel hilft dabei ihn “einzuschwingen” – das einordnen erledigt er selbst, da er unsicher und vorsichtig ist… Guzo ist lästig, bringt ihn so aber endlich dazu – zu knurren (gesundes Grenzsetzendes Knurren) und respektiert die Grenze sofort. – Auch ich lobe sofort und bestärke so den Neuling darin, ruhig und bestimmt Grenzen zu setzen – sich einfach mehr zu-zu-trauen…. Gabi und Edgar helfen auch, beide entspannt und gut drauf und mit echter Leckerbeute aufmagaziniert – frisst und Sergio bald beiden aus der Hand – er hat “eigentlich” Angst vor Menschen – doch da wir “hündisch” mit ihm sprechen und er Hunde mag – kann er auch uns mögen – und vor allem – uns vertrauen…

Während ich mit seinem Frauli gemeinsam Leinentraining mit ihm mache – wie leite ich ihn richtig an, wie führe ich ihn – und wie “rede” ich dabei mit ihm – all das hilft ihm dabei mutiger und selbstbewusster zu werden, während sein Frauli Teamleiter-Rudelführer Qualitäten aufbaut und lernt sich zu erden und zu entspannen, damit sich Sergio wohlfühlen kann. – Hunde spüren – wie wir Menschen drauf sind.

Das gemeinsame Wandern im Rudel entspannt alle – und ich spüre wie Sergio es zu genießen beginnt. Auch seine Leute tauen auf und schwingen mit. – Das taugt dem Rudel wiederum, das noch motivierter dabei hilft, das Vertrauen des neuen Hundes zu bekommen. – Wir zeigen was im Rudel Möglich ist – Schmusezeit – wer mag darf sich knuddeln lassen – (wer nicht mag – darf Forschen in der Nähe – alles freiwillig) Emmi, Bonnie, Edgar und Guzo sind voll motiviert und zeigen wie lustig Mensch(en) und Hund(e) sein können, wenn sie einander vertrauen und miteinander in Verbindung sind. Dem Jüngling gefällts, auch das ich Guzo von ihm wegschicke – bekommt er mit (und so bekomme ich seinen Respekt – schützen und anleiten – das tut ein Rudelführer) – durch den engen Kontakt mit den anderen Hundekumpels – kann er langsam mehr Vertrauen zu mir (den Menschen im Rudel) aufbauen und die Konsequente Anleitung von Frauli und ihm – im Teamwork mit mir – gibt ihm auch Sicherheit. So sucht er schon die Flugbeute mit, an Emmi´s Seite, die taugt ihm und er bewundert sie (sooo ein cooles Mädel) – sie spürt das und lässt ihn gewähren…. und gibt ihm somit noch mehr Sicherheit und wird selber souveräner (gestern selber noch der “dumme Jungspund” – leitet sie heute schon einen neuen, unerfahrenen Hund an – und ist somit die “große weise”. So wachsen die Hunde im Rudel, während sie uns Menschen dabei unterstützen – klarer und konsequenter mit den Hunden umzugehen und den anderen Hunden lernen (durch Vorleben) wie ein gutes Miteinander – soziales und harmonisches Benehmen und Schwingen – aller Beteiligten.

Noch mal kurz zusammengefasst, die Trainingsaufgabe für diese Woche: Hund an der Seite des Menschen, Leine kurz und locker (anpassen wie gezeigt, neben den Hund stellen – Hand runter – Leine so lange das sie locker zwischen Hund und hängender Menschenhand hängt) und mit klarem losgehen und Richtung angeben – den Hund ruhig und bestimmt führen. – Dabei immer spüren und sehen – wie es ihm geht. – Läuft er brav an lockerer Leine – bekommt er zur Belohnung mehr Leine – und darf schnüffeln, forschen und markieren – an lockerer Leine.. beginnt er zu zerren oder wird unsicher – sofort wieder an die Seite des Menschens, Fuss und Leine kurz – so lernt der unsichere Hund – das seine Menschen “cool sind” und “hündisch” sprechen und anleiten – also das Rudel führen. Dadurch wird er sicherer und folgsamer – es dient also dem Wohle aller mit dem Hund zu trainieren!!

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