Di-Rudeltraining

…während das Rudel Gaude hat und wir alle unterhalten – trainieren wir gleichzeitig mit den Jünglingen – Sie sollen dem Rudel folgen. Brodeln sie beim Spielen nach – pfeiffe ich laut – und wir ziehen weiter – so motivieren wir unsere Jungspunde zum nachstöffeln und mitmachen….

Wir holen Marion und Guitano ab, die haben schon mal im Rudel traininert – und ich will gleich wissen – welche Erfolge sie schon zu verbuchen haben. – Also den Tano mit Schleppleine auslassen und schauen wie die beiden im Team arbeiten. – Klappt in diesem Moment (er ist aufgeregt, sie setzt keine Grenzen) nicht gut und schon ist er weg…. also kassieren – wir umrunden das Gebüsch hinter dem er verschwunden ist und nehmen ihm seine Freiheit sofort wieder weg. Jetzt heisst es Leine gehen, beruhigen und den anderen Hunden zuschauen – wie das funktioniert – ein chilliger und harmonischer GEMEINSAMER Spaziergang von Mensch(en) und Hund(en) – er zerrt wie ein irrer an der Schleppleine und ignoriert seinen Menschen völlig – zu nett sein ist nicht gut für den Hund – er versteht das nicht – also übernehme ich ihn – mache mich mit einem Unmutsgeräusch bemerkbar und nehme ihm den Raum – halte ihn kurz… er reagiert sofort, unterwirft und beruhigt sich – na bitte – so können wir anfangen…. Der Hund lernt schnell und trabt gemütlich neben mir her und sieht dem Rudel zu… dem Menschen zu erklären – das sein Hund Anleitung braucht – souveräne Führung und klare Regeln und Grenzen damit er sich wohlfühlt und frei sein und dabei abrufbar und aufmerkam sein kann – das ist schon wesentlich schwerer.

Der Hund spürt genau, wie sich das andere Ende der Leine (der Mensch) fühlt. Ich bin entspannt und lasse das Rudel mitarbeiten – ich rufe immer wieder alle zu mir und belohne sie – Tano macht gleich mit und schwingt sich ein.

Auf ein neues – nun ist Marion dran, entspannen, Leine locker halten und nur wenn der Hund sie strafft kurz auf die Seite zappen.  Jetzt klappt das Teamwork der beiden viel besser.  Eine kleine Einführung in Unterordnung und die rechte Belohnung im passenden Moment noch dazu und schon kanns weitergehen. Ab zum Aussichtsplatz. Dort darf Flugbeute gesucht werden. Bruno will Ballspielen, er bekommt auch Unterordnung und Kopftraining und soll platz machen und liegen bleiben – kriegt er hin – ich packe den Ball aus – lobe Bruno und schicke ihn los – gleichzeitig fetze ich den Ball weg – seine Belohnung (was er gerade will) im rechten Moment – wenn er mit mir zusammenarbeitet und tut was ich will – den ich agiere als ALPHA – also als Rudelführer und handle zum WOHLE ALLER – so ist da unter Hunden (und Menschen)

Zur Belohnung gibts diesmal ein Rudellaufen das ich anstachle. Ich renne mit ihnen und die Hundebande darf weitermachen. Luna und Lili müssen ab und zu auf den Weg zurückgerufen werden, sind sonst aber beide echt brav. Lili bleibt sogar oft von selbst am Weg auch wenn Luna abbiegt und die lässt sich von Corinna supa zurückrufen. Doch dann will Lili es wissen und überspannt den Bogen – beide sind abgebogen – ich rufe sie – sie schaut mich an dreht sich un und marschiert weiter. – Natürlich reagiere ich darauf: SO NICHT – bitte alle umzudrehen – und das Rudel zieht davon – Luna ist schnell da – sie lässt sich Zeit – wir gehen beinhart weiter – drei mal pfeiffe ich laut – und jedes mal von weiter weg – so schnallt der Racker – DAS RUDEL ZIEHT WEITER und gast hinterher – ich steige wortlos auf die Leine – lobe alle anderen die mitgeholfen haben – und wir drehen wieder um und wandern gemütlich weiter – alle anderen benehmen sich gut – der Anstifter ist kassiert und es kehrt wieder Ruhe ein. Ich übergebe sie Corinna zum Fuss gehen üben und laufe mit dem Rudel noch mal zur Belohnung ein Stück. Dann übernehme ich sie wieder und beruhige sie – Taran hilft mir dabei. – Regelmäßiges einordnen und klare Grenzen – daür belohnen und bestärken was wir wollen – DAS TEAMWORK

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