Di-Rudeltollen

….auf der Wiese treffen wir uns – und alle Hunde dürfen sich mal austoben…. dabei lenken wir sie mit Bewegung und Herrufen mit  Beute….

Lili und Luna die Beagles – sind heute auf der Wiese die Vorzugsschüler und kommen sofort angestöffelt wenn Corinnna sie ruft.

Ebie bekommt von mir zuerst Unterordnung – Fuss gehen, stehen bleiben auf mich schauen – und dann sitzen – beim ersten Anlauf schafft sie es nicht – ich bleib konsequent – streng dich an – schalte deinen Kopf ein und folge mir – die Leine bleibt kurz – sie soll sich besinnen – beim zweiten mal macht sie alles sofort und richtig – und dafür schenke ich ihr den Freilauf. Sie freut sich – hat ihre Gaude – mit dem großen Unterschied – das sie jetzt dabei “will to please” ist – also auf mich hört…..

Wir lassen die 15 Hunde die wir alle gemeinsam haben – schottern und miteinander spielen und kassieren erst oben bei der Wiese die jungen Jagdmotivierten die sich noch nicht zu benehmen wissen. Corinna ihre beiden Beagles, ich Ebie u. Lilly und die Emmi vertraue ich dem Bruno an, der lenkt sie recht gut und hat dabei gleich was zu tun. – Sein will to please ist hoch – er will dauernd was für mich tun….. so kommt Emmi nicht vom Weg weg – kann aber schneller laufen als ich gehe – Bruno ist lustig, rennt vor und zurück und schnüffelt mal da und dort – da kann er die kleine freche mitnehmen und sie einweisen und ihr zeigen wie´s geht….. biegt ein Leinenhund ab – sofort ein “am Weg” und wieder auf den Weg befördern. Momo und Guzo sind frei und probieren es auch ab und zu – die werden Verbal wieder auf den Weg beordert und folgen ziemlich brav. Nur selten ist eine zweite Ermahnung nötig.

Ebie kriegt sich ein und fügt sich und läuft sehr brav an meiner Seite an lockerer Leine – meine Antwort: ich lasse sie am Aussichtsplatz frei – als Belohnung fürs mitmachen – so kann sie mehr Beute finden – als an der langen Leine und sich frei bewegen. – Das taugt ihr und wirklich – sie bleibt brav da. Auch die Beagles bekommen den Freilauf und machen sich gut. Lilly und Emmi lasse ich noch an der 20 Meter Schleppleine – die eine noch unschlüssig ob sie das wirklich supa findet und sensibel – die andere die volle Jägerin – durchs absicher mit langer Leine – lernen beide im Rudel zu agieren und da zu sein…. Ebie dankt mir ihre Freiheit und bleibt  brav da – ist sogar an Emmi interessiert – die Mangels abhauen und jagen können – auch Lust hat die Ebie besser kennenzulernen und mit ihr zu spielen….. doch die beiden sind sich noch nicht ganz sicher miteinander – haben beide aber schon Grundvertrauen zu mir aufgebaut und rangeln deshalb bei meinen Füssen – lieber in der Nähe des “Schlichters u. Retters” spielen…. ich lasse es zu – so kann ich leicht einschreiten – dotzen sie jedoch gegen mich – schubse ich sie ruhig und bestimmt weg – das klappt supa…. beide haben Spaß… jetzt will Lilly sich wichtig machen und versucht die Emmi zu besteigen – dafür gibts einen Rüffel – so nicht – schön das du mitmachen willst – aba nicht so anlassig und frech bitte schön…..

Die Steffi übernimmt und unterhält das Rudel. Sie wälzt sich rutschend den Berg runter und ihre Hawara finden das klasse.

Wir chillen und picknicken in der Sonne. Dabei spielen wir und trainieren auch gleich. Nicht weglaufen – nicht in die ferne bellen und schon gar nicht zu jemandem hinrennen der rauf kommt. Ein Herr mit Hund kommt – beide unsicher – der Hund (groß wie Taran) unterwirft sich nicht und fügt sich nicht ins Rudel ein – Taran und er würden sich matchen – ich erkenne die Anzeichen – fauche den fremden an: GENUG – der macht große Augen wegen meiner Bestimmtheit und hört auf – Taran – mal zur Abwechslung im Gladiator Modus – spürt das der sich nicht einfügt und will ihn rausprügeln – gut gemeint – aber das übernehmen lieber wir Menschen – am Schwanz entferne ich den Taran von seinem “Feind” – rückwärts – ich brauche sicher drei Schritte bis er aufhört zu knurren und sich umdreht und mich anschaut – er schnallt – und gibt nach – dafür lasse ich sofort seinen Schwanz los und höre auf zu ziehen. – Den Herrn (eh freundlich) bitten wir – den Hund aus dem Rudel zu nehmen. – Er macht das sofort – und es kehrt wieder Ruhe ein……

Share