Di-Rudeltoben+Training

….heute gehts der Steffi supagut, Betti ist noch angeschlagen und Christine verkühlt und sie darf den beiden Gesellschaft leisten….. das findet sie große klasse und lässt sich so richtig verwöhnen…

Für den Rest der Hundebande gehts ab nach Mödling, Guzo ist unmöglich und auch Lilly ist total eigensinnig – also verbinde ich die beiden miteinander – schleift euch aneinander den eigenwillen ab – und kommt gemeinsam im Rudel mit. Nachdem jeder von beiden was anderes will – klappt das mitlaufen im Rudel supa – denn das wollen beide. Auch herrufen und lenken üben wir so gleich – und beide machen ihre Sache gut. Edgar wird gebracht, der übernimmt jetzt mal die Lilly und sie ihn (weil sein Frauli wieder geht) und der Janosch kümmert sich um den Guzo. Alle anderen sind lustig fröhlich und folgen dabei brav und bekommen dafür Freiheit geschenkt. Janosch ist supa drauf – und arbeitet echt gut mit Guzo – spielerisch erzieht er den jugendlichen Rabauken. Rona ist herrlich drauf – sie zeigt was sie kann und gibt Gas. – Die Jünglinge gasen hinterher – und sehen “ehrfürchtig” wie schnell Rona ist und sind begeistert vom coolen Kumpel. Auch ich lobe fest – supa Sozialverhalten hat das Hündchen mittlerweile (das war nicht immer so) – sie ist ein vollwertiger Teil des Rudels.

Nach dem Rennen gibts eine Wasser und Flugbeute Pause, hier bekommt auch Summer den Beisskorb ab – sie sucht brav mit und teilt brav. – Ist alles ruhig und entspannt – kann man ihr vertrauen. – Hibbelt das Rudel beim wilden Spielen auf – ist Vorsicht angebracht – daher läuft sie jetzt ständig mit Beisskorb mit und bekommt ihn nur beim Fressen und Autofahren runter. Der Einfluss des Rudels wirkt – 2x die Woche so ca. 3 Stunden im Rudel mit Beisskorb – das tut ihr gut, so lernt sie von den anderen vernünftigen Umgang (auch beim wilden Spielen) und das setzen und respektieren von (friedlichen) Grenzen.

Kaum im Wald – lasse ich Janosch und Edgar sitzen – die folgen beide sofort und sind aufmerksam – also schenke ich den beiden ihre Freiheit und Lilly und Guzo marschieren wieder gemeinsam und lernen sich so zu arrangieren.

Edgar, der Labradoodle spielt mit dem Labrador (Abby) und dem Pudel (Bonny) – echt schön anzusehen. Dann kommt auch der Viszla (Janosch) dran und soll auch mitspielen – was er supa macht. Auch Taran und Summer (mit Beisskorb Pflegeleicht und friedlich) mischen mit.

Wir gehen sehr zügig einen Teil des 3Stunden Weges und ich bin sehr aufmerksam. Sobald ein Hund in den Wald starrt (Pointer Mässiges Anzeigen von Wild oder Fährte – ohne der gehobenen Pfote – sonst ist die Haltung dieselbe) – gibts gleich einen Rüffel – am Weg und im Rudel bleiben. – Alle folgen (recht) brav – nur ab und zu ist auch ein sanfter Anschubser nötig – meistens reicht ermahnen und schrecken. Der Schnee konserviert die Spuren – da ist die Ablenkung größer. Doch weil´s im Rudel lustig ist und nur folgsame Hunde frei spielen dürfen – benehmen sich die Kumpels gut und haben sich im Griff. – Das konsequente Training lohnt sich – mach was ich die sage (am Weg laufen und folgen) und du bekommst was du willst (den Freilauf zum schnüffeln und spielen) – so werden alle Hunde fair behandelt – und kassiert man einen Übertreiber (oder ermahnt ihn) sind auch die anderen gewarnt….. und benehmen sich besser…..  Janosch und Edgar sind voll im Rudel – und Arbeitsmodus und helfen mir supa – achten auf mich, spielen und sind in der Nähe… ihr “will to please” ist da – aber nicht übertrieben – also statt an mir zu picken weil sie gefallen wollen – machen sie das was ich wirklich will – und bringen Schwung und Ordnung ins Rudel – dabei werden sie selbst auch gleich schlauer, ihr Selbstbewusstsein wächst und sie sind in der Lage – das erlernte Sozialverhalten weiterzugeben – das hilft wiederum ihren Menschen – die ihrerseits wieder ihren Hunden (und dem Rudel und mir) mit konsequentem Training – dem Mitmachen eben – weiterhelfen. – So macht es dann auch Spaß mit den Hunden und den Menschen die dabei sind und die wir treffen….. auch Bonny folgt schon brav – sobald sie aus ihrem Revier weg ist, da bellt sie mich lieber an – den ich fordere sie – verhalte mich wie ein Leithund (ignoriere sie, solange sie aufgeregt ist) anstatt wie die anderen Menschen – die sie sofort betütteln und ihr Zuneigung schenken – ich jedoch, fordere zuerst Disziplin (einordnung ins Rudel) und gebe dann Zuneigung (belohne mit streicheln und kuscheln und vor allem Aufmerksamkeit) – das ist sie nicht gewohnt. – Ihre Leute machen supa mit, Markus nimmt sie an die Leine, wir plaudern kurz und ich übernehme die Laus an der Leine. – Jetzt folgt sie mir brav, bellt kurz den Hund auf der anderen Seite an (ich schubse sie – ganz sanft mit einem Finger) in die Seite – sie sieht wieder mich an – das rausholen aus der Situation (ich bin auf den Hund fixiert und belle ihn an) – ist sehr wichtig – weil ich dadurch wieder das Teamwork unter meiner Leitung verstärke – das dem Hund Sicherheit gibt. – Sie kennt das und folgt mir brav – die Dame mit Hund ist begeistert – als Bonny ins Auto zu ihren Hundekumpels einsteigt und sich ganz brav hinsetzt. Alle anderen sitzen auch und schauen ruhig und entspannt raus. – Bonny mittendrinn – hat sofort die Energie des Rudels übernommen – weil ich sie vorher eingeordnet habe – ganz ohne Rüffel von den anderen Hunden. – Bin ich konsequent dran – kann ich sehr sanft und souverän mit den Hunden umgehen – wenn es laut oder grob (schubsen) werden muß – haben wir Menschen schon was “vergeigt” und zu wenig kommuniziert…… bei Bonny jedoch, klappt das schon gut (zwar ein bischen verwöhnt, jedoch konsequent erzogen) und sie liebt ihr Rudel und ist dabei ein ganzer Hundekumpel zu werden, während ihre Leute dabei sind, die Hundesprache besser zu verstehen und konsequenter zu bestärken was sie wollen (erwünschtes Verhalten) und zu negieren was sie nicht wollen (unerwünschtes Verhalten)

So ist das Leben eben, ich habe viel in Janosch und Edgar an Training investiert in ihren Urlauben und sie eingebunden. – Jetzt geben sie das zurück und unterstützen mich beim Rudelführen. Was lernen wir daraus? Training lohnt sich immer……

Alles in allem entsteht ein rundes miteinander das wir alle genießen.

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