Di-Rudelgaude

….lustiges zusammentreffen auf der Wiese…. wir werden schon erwartet und auch sonst ist echt was los…. viele Menschen und Hunde – einige Rudel und echt lustig für alle….

Bei der Bank gibts Rast und wir warten auf den Rest. Während dessen gibts Spiel, Spaß und Flugbeute und natürlich Wasser.

Carlo ist auch der – der hat schon den Uno spielerisch erzogen und macht das gleiche nun mit Benjo. – Das find ich große klasse und lobe ihn dafür.

Edgar freut sich riesig und dreht total auf. Einmal kurz anstupsen und er kommt wieder zu sich. – Er hat genauso Spaß – nur das der Kopf eingeschaltet ist und er ruhiger und mit Respekt mit seinen Freunden spielt und umgeht.

Guzo muß mit allen Freunden mal spielen, bei Abby verweilt er dann – die beiden balgen echt herrlich miteinander. Taran bleibt genau wie Rona im Wasserloch und schaut nur ab und zu ob wir noch da sind. Auch Momo rennt schon supa im Rudel mit und spielt mit seinen Kumpels. Benjo ist frech – bekommt a Watschn vom Momo und auch der Uno will gleich draufschlagen. – Das darf er natürlich nicht – Grenzen setzen Ja – Prügeln Nein. So entsteht ein friedliches miteinander. Auch Janosch ist lustig und spielt mit. Cora schnorrt nur kurz nach Ball – akzeptiert mein Nein und trollt sich von Menschen und Rucksäcken – das belohne ich – mit dem was sie gerade will – mit einem Ballspiel und Stockspiel. Jeder der Bock hat, darf natürlich mitspielen. Molly hat eine fesche Frisur – sieht besser aus – und fühlt sich wohl damit. Beim Ballspielen kommt Rona aus dem Wasser und ist live dabei. Sie bringt brav zurück – wenn ich aufmerksam bin – sobald ich nachlasse – verschleppt und zerlegt sie ihn. – Daniela hilft mit und sieht es gleich – einfach wieder einfordern und Rona bringt ihn ohne murren zu mir zurück und das Spiel geht weiter, jetzt mit neuem Werfer.

Schon kommt Helmut und bringt die Kira. Die ist lustig drauf und so bitte ich ihn die Leine fallen zu lassen – damit sie mitrennen kann. Noch mal ordentlich stöffeln alle und dann gehts ab nach oben. Während wir die Wiese raufgehen wird rumgetollt. Kira legt sich einfach in die Wiese und bleibt liegen. Sie kommt nicht auf Zuruf. – Gaby geht sie holen  – das lässt sie brav geschehen und läuft und hüpft sofort wieder mit. – Ich glaube die Diva testet Grenzen und wollte eine Extraeinladung. Die bekommt sie – doch jetzt bleibt sie an der Leine. Gaby kommt mit Edgar der supa im Rudel mitläuft und mitmacht echt gut zurecht und kann sich somit schon einer neuen Hundetrainingsherrausforderung stellen und daran wachsen – was ihr im Umgang mit Edgar wieder zugute kommt.

Ein anderes Hund-Mensch Team geht auch die Wiese rauf und will sich zu uns gesellen. Der Hund ist leicht unsicher – aber verspielt und darf mitmachen. Abby will die Hündin besteigen und dominieren – ich halte sie zurück – rüffle sie – und schicke sie wieder ins Rudel. Dann versucht die Hündin meinen Rucksack zu sackeln – ein Schubs mit zwei Fingern und schon lässt sie ab und zeigt Respekt. Ich rufe die Meute zu mir – jeder bekommt ein Stück Beute und auch die neue bekommt was ab – weil sie sich eingefügt hat – und brav wartet bis sie dran ist – statt zu drängeln. Jetzt wird lustig fangerl gespielt – dem neuen Hund taugts und das Rudel hat Gaude. Einmal schottert die Hündin noch Vollgas auf mich zu – ich mache ein Unmutsgeräusch sage ganz bestimmt: STOPP und halte ihr die Handflächen entgegen. – So wie ich von einer Freundin gelernt habe – bremst man auch Pferde (Bewundernswert aber nicht meins) – ich merze es um und bremse die Hunde so – denn die kann ich im Gegensatz zu Pferden auch “lesen” und verstehen. Sie schleift sich brav ein – das lobe ich natürlich und gemeinsam gehts weiter nach oben. – Sie nähert sich mir nochmal – ich hab sie neugierig gemacht – diesmal kommt sie ruhig und freundlich und schaut mal – ich halte ihr meine Hand hin, lasse sie schnüffeln und streichle sie dann so wie sie es gerade gerne mag. – Das zeigt der Hund uns eh sehr klar. – Somit habe ich mit dem Hund – den ich gerade kennengelernt habe – gerade mal 3 Wörter geredet: meins, stopp und guter Hund. – Nebenbei jedoch – haben wir wirklich miteinander kommuniziert – mit Körpersprache und Energie. Das klappt viel schneller und natürlicher – weil es für den Hund – angeborenes Verhalten ist – seine Muttersprache eben….. die Hündin ordnet sich freiwillig ein – will mitmachen und folgt motiviert dem Rudel. – Zusätzlich dazu schaut sie brav auf ihr Frauli und läuft immer wieder mal hin. – Frauli staunt und schaut – das Rudel tollt – sie sind echt süss und schön anzusehen…. und vergisst dabei gleich ihren Hund für die Aufmerksamkeit (Freiheit, draussen – schaut brav auf Mensch – IMMER LOBEN) zu belohnen. – Die beste Belohnung hierführ ist Anerkennung – ein schönes Lob, von Herzen und die Freude am Teamwork mit dem Hund. – Der spürt das – und freut sich in dem Moment darüber viel mehr – als über das beste Essen oder das tollste Spiel. Frauli lernt schnell und hat beim staunen auch immer ein Auge auf ihren Hund und lobt ihn fürs schauen und zu ihr kommen. – Eine echt angenehme Begegnung für alle Beteiligten. Nun aber los – Ciao sagen und ab in den Wald. Gut ausgepowert sind die Hundekumpels gute Wanderbegleiter und es macht Spaß mit ihnen schöne Touren zu machen.

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