So-Bindungsarbeit,26120

…heute üben wir “Aufmerksamkeit”…. also das freiwillige folgen – trotz grosser Ablenkung beim spielen und forschen miteinander im Auslaufgebiet…. sehr nebelig, weit und breit niemand zu sehen – also nutzen wir “die Gunst der Stunde” und ich spiele – fangerl und verstecken mit den Hundekumpels und leite sie so – spielerisch (ohne Signale) – mit Körpersprache und Energie und schnellen Bewegungen und jauchzen und lustig sein an – einfach schön unterhalten und Bespassen die Hundebande – und ab und zu hinter Bäumen od im Gebüsch verschwinden und ganz leise sein – und mich dann riesig freuen – wenn die ersten mich finden – und freue mich darüber – wie viel Gaude die Hundekumpels damit haben – Lob für alle – die ersten bekommen auch gelegentlich ein Leckerlie dafür – und ich freue mich über alle und das lustige Spiel geht weiter – dabei rennen die Hunde los – dürfen sich gegenseitig jagen und sich – spielerisch matschen – um die Wette rennen und Spaß haben – ich freue mich über alles lustige – und bestärke es – wird einer zu grob – sofort ein GENUG von mir und oft auch zeitgerecht dazu eine Grenze (verbal – knurrend od angedeuteter Zwicker) vom anderen Hund….  da die Hundekumpels gut sozialisiert sind – verwarnen sie schön – und alle wissen – “das sich alle an die Grenzen halten müssen” und einander mit Respekt behandeln sollen – sonst trete sofort ich (der Mensch) auf den Plan – und nehme den austestenden Rüppel an die kurze Leine – und der Spaß ist vorbei – für ihn – er kann sich nun wieder “Freiheit” verdienen – in dem er sauber an der Leine geht und seine Aufmerksamkeit zu mir richtet – sofort wird die Leine länger und er darf wieder schnüffeln und ruhige Balgespiele um mich spielen – spüre ich, das er sich wieder beruhig und eingeschwungen hat – die Bewegungen des Hundes werden flüssig – beim spielen beginnt er wieder zu “tanzen” –  lasse ich ihn wieder mitspielen – so wirkt ein gutes Spiel – ein Miteinander  von zwei oder mehreren Hunden….  Balgespiele, Rennspiele – einer macht den Hasen – das Rudel darf ihn jagen – das heizt auf – und trotzdem verlange ich sensibilität beim ruppigen Spielen – was die Althasen vorleben – die Jünglinge haben sich auch schon gut im Griff (nicht auf den Hasen stürzen, wenn er “gefangen” ist – sondern den Hundekumpel nur leicht berühren od einfach daneben stellen – und das Spiel ist gewonnen – oft startet dann ein anderer “Hasen-Hundekumpel” los – und die “Jagd” – das Jagdspiel beginnt von neuem – so ist das Auslaufbedürfniss und die “Jagdmotivation” der Hunde sinnvoll genutzt und ihr Bedürfniss nach Bewegung supa erfüllt…. regelmäßiges herrufen – ist das wichtigste Signal – wenn der Hund sich austoben darf – und das üben wir oft und regelmäßig und viel – und immer schön mit dem bestärken – was der Hund gerade dafür will (Leckerlie, Aufmerksamkeit mit echtem-ehrlich+emotional freudigem Lob – Anerkennung und Wertschätzung, Verbindung,  ein Spiel-was suchen – mit mir laufen – oder gleich weiterspielen dürfen…..) – denn so lernen die Hunde – das es sich für sie lohnt – mit uns Menschen zusammen zu arbeiten – ihr “will to please” – das gefallen wollen – und dienen wollen – wir gestärkt und das richtige Verhalten wird konditioniert und einstudiert (KOMM – das Signal – bedeutet für die Hundekumpels – lohnt sich – also SCHNELL alle zu mir – durch die Domestizierung – agieren wir Menschen+Hunde ja schon lange im Team und haben viel voneinander gelernt…. und können immer besser aufeinander eingehen – der Mensch ist der Teamleiter – der Rudelführer (Hund weiß das wir andere Art sind – bildet aber trotzdem eine Symbiose mit und uns baut Bindung auf – also kann man das als ein RUDEL bezeichnen) – und leitet den Hund souverän an…. die Menschen agieren im TEAM (eine Energie, klare Linie, ziehen an einem Strang und helfen sich gegenseitig) – sind ruhig und bestimmt und können den Hund lesen, – auch bei mehr Hunden – wird gemeinsam angeleitet – also das “Rudel geführt” – das ist der große Unterschied zur Hundeschule – wo jeder Mensch mit seinem Hund unter Anleitung eines Trainers trainiert – auch gut und sinnvoll – aber eben was anderes – im Rudel – wird alltagstauglich gemeinsam trainiert – und man lernt – verschiedene Hunde anzuleiten – hat also soziale Übungsobjekte – zum Bindungsaufbau und üben des Auftretens… den das harmonische Rudel ist ein schöner Spiegel vom gegenüber……

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